22 Kilometer für das Hospiz in Wittenberge

Olaf Glomke und Tina Fester mit den Laufshirts für den Spendenlauf. Foto: Christian Richter

Verein sucht Läufer und Sponsoren für einen Spendenlauf

Ein Beitrag von Hanno Taufenbach im Prignitzer vom 31.08.2022

WITTENBERGE Jeder Kilometer zählt. Für jeden gelaufenen Kilometer soll eine Spende an das Hospiz in Wittenberge fließen. Wie hoch der Betrag sein sollte, darf jeder selbst entscheiden, informiert Tina Fester vom Förderverein des Hospiz Prignitz.
Der Förderverein hatte die Idee zu diesem ersten Spendenlauf und hat mit dem Kreissportbund Prignitz einen professionellen Partner gefunden. Termin ist Samstag, der 8. Oktober, der Welthospiztag. Die Strecke führt über 22 Kilometer von Bad Wilsnack nach Wittenberge und endet direkt am Hospiz.
Jeder Teilnehmer könne sich einen Sponsor suchen, um die erlaufenen Kilometer zu entlohnen oder selbst einen Betrag überweisen. Es werde nicht kontrolliert, so Tina Fester. Ebenfalls können sich Sponsoren beim Verein melden, der dann Läufer vermitteln würde.
Die Strecke biete sich für einen Staffellauf mit einer Übergabe in Hinzdorf an. „Dort haben wir einen Versorgungspunkt, konnten Hinzdorfer für die Unterstützung gewinnen“, freut sie sich. Die Läufer sollten sportlich fit sein, denn als Zieltempo hat der Verein für die Laufgruppe 6:20 Minuten pro Kilometer als Orientierung benannt. Nach knapp 2:15 Stunden sollten alle Läufer im Ziel sein, wo es ebenfalls Verpflegung gibt.
Wer lieber mit dem Rad unterwegs ist oder walken möchte, darf sich ebenfalls beteiligen. „Der Lauf ist kein Wettrennen“, sagt Fester. Die angemeldeten Teilnehmer bekommen ein T-Shirt, die der Verein hat bedrucken lassen. Auch wer nicht aktiv am Lauf teilnimmt, kann gegen eine Spende ein Shirt erwerben und die Aktion unterstützen. Läufer und Sponsoren können sich mit einer Mail anmelden. Wer seine Anschrift angibt, erhalte automatisch eine Spendenbescheinigung.

Weitere Infos zum Lauf, zur Anmeldung und das Spendenkonto findet Ihr auf https://pr-hospiz.de/22-kilometer-fuer-das-hospiz-in-wittenberge/

Kreissportbund erkennt positive Signale

Der Kreissportbund Prignitz ist zuversichtlich, dass im Sport bald wieder etwas Normalität einzieht. Das betrifft auch die Wiederaufnahme von Wettkämpfen - vor allem für den Nachwuchs. Foto: Thomas Willmann

Der Kreissportbund Prignitz macht seinen Aktiven Mut: Der Prignitzer Sport startet durch, sagt der KSB und weist auf den Trainingsbeginn in vielen Sportarten und erste Veranstaltungen hin. Auch Lehrgänge sind in Planung.

Ein Beitrag von Oliver Knoll im Prignitzer vom 09.06.2021.

Die Tristesse weicht langsam der Hoffnung. „Ja, wir nutzen alles, was möglich ist. Es gibt am Wochenende wieder ein Schützenfest, in den Sommerferien sollen Sommerlager stattfinden, die Schwimmer dürfen bald wieder ins Wasser, in Pritzwalk hat Dieter Gawrisch für die Fechter ein Einzeltraining entwickelt, die Ringer beginnen jetzt auch wieder“, sagt Birka Eschrich. Die Geschäftsführerin des Kreissportbundes (KSB) Prignitz freut sich über die stetig steigende Wiederaufnahme der sportlichen Aktiven. Bleibt aber auch ein wenig vorsichtig: „Wir hoffen, wir können diesmal länger machen als nur bis Oktober.“

Seit März 2020 hat Corona auch den Prignitzer Sport fest im Griff. Mit kleinen Unterbrechungen. Doch seit Ende Oktober ging dann nichts mehr. Kein Training, kein Wettkampf, keine Vereinsfeste und Mitgliederversammlungen – wenn überhaupt – nur per Video-Konferenz. Was das im Endeffekt alles bewirkt hat, wird erst nach einer noch vorzunehmenden Bestandsaufnahme sichtbar werden. Doch jetzt herrscht Optimismus. „Der Prignitzer Sport startet durch“, erklärt Birka Eschrich.

Zwölf neue Übungsleiter in Corona-Zeiten ausgebildet

Ein wenig von dieser Aufbruchsstimmung schreibt sich der KSB, bei dem in diesem Jahr noch Vorstandswahlen anstehen, auf die Fahne. So zum Beispiel die Entwicklung von Hygienekonzepten gemeinsam mit den Vereinen. Oder das Einsetzen dafür, dass der Test von den Kindern morgens in der Schule auch am Nachmittag für das Training gilt. Und dazu gehört auch, dass während der Pandemie zwölf neue Übungsleiter den Trainer C-Lehrgang absolviert haben. Gleich sechs davon stammen von der Schützengilde Wittenberge. „Das war ein Lehrgang unter extrem besonderen Bedingungen. Videokonferenzen, Einzeltraining“, berichtet die KSB-Geschäftsführerin. Nach den Sommerferien soll es mit Lehrgängen zur Lizenzverlängerung, zum Kinderschutz und danach mit der nächsten Trainer C-Ausbildung weitergehen.

Auch die Talentiade, eine in mehreren Sportarten ausgetragene Sichtung in lockerer Wettkampfform, soll im Herbst noch veranstaltet werden. Noch offen ist dagegen ein anderes Thema. Das der Jubiläen. Mit dem Pankower SV Rot-Weiß, dem Putlitzer SV, Blau-Weiß Dannenwalde sowie der SG Gumtow feiern vier Vereine aus dem Kreis in diesem Jahr ihren 100. Geburtstag. Zumindest der KSB hat von größeren Feierlichkeiten noch nichts gehört. „Dannenwalde hat mal wegen finanzieller Unterstützung angefragt“, teilt Birka Eschrich mit.

Fördermittel aus Goldenem Plan ausgeschöpft

Apropos Geld: „Die Fördermittel in Höhe von 490.000 Euro aus dem Goldenen Plan sind bis auf einen Rest von 15.000 ausgeschöpft. Wir hatten insgesamt ein Gesamtantragsvolumen von 1.100.000 Euro“, sagt die Geschäftsführerin. Den Zuschlag bekamen die Vorhaben des SV Quitzöbel (Mehrzweckgebäude am Sportplatz) und Empor/Grün-Rot Wittenberge (Ernst-Thälmann-Stadion). Aber Birka Eschrich glaubt, dass es demnächst weitere Förderprogramme und Fördertöpfe geben wird.

Vereine lassen sich Aktionen für Training zu Hause einfallen

Zum Abschluss ein Blick auf den Nachwuchs. Der hat, so KSB-Jugendkoordinator Tino Gerloff, die Pandemie bislang recht gut überstanden. „Nicht zuletzt, weil einige Vereine sich was einfallen lassen haben. Coole Aktionen wie Online-Training, zum Beispiel die Schwimmer“, erzählt er. Aber es gab auch schmerzliche Verluste, wie das Ende des Trainings bei den Nachwuchs-Leichtathleten des SC Hertha Karstädt. Deshalb möchte auch der Jugendkoordinator noch kein endgültiges Urteil abgeben. „Wir müssen erstmal sehen, wie viele kehren zurück ins Training und bleiben bei ihren Vereinen hängen”, sagt Tino Gerloff.

Geld für Prignitzer Sportstätten

Goldener Plan 2021 bis 2024 der Landesregierung umfasst 25 Millionen Euro / Richtlinie des Ministeriums mit Änderung.

Ein Beitrag von Oliver Knoll im Prignitzer vom 24.02.2021

Der Startschuss fiel vor knapp zwei Wochen: Der Goldene Plan Brandenburg 2021 bis 2024 ist aufgelegt. Für die Umsetzung des Sportstättenförderprogramms, für das in den kommenden Jahren 25 Millionen Euro bereitgestellt werden, hat das Ministeriums für Bildung, Jugend und Sport nun die notwendige Richtlinie veröffentlicht. Das Land gewährt darin Zuwendungen (nicht rückzahlbare Leistung) für Baumaßnahmen an vereinseigenen bzw. gepachteten Sportanlagen und Vereinsräumen sowie kommunalen Sportstätten.
Neu ist einerseits, dass der Goldene Plan ab sofort nicht mehr nur für Vereine abseits der Städte, sondern für alle zutrifft. Denn das Kommunale Infrastrukturprogramm (KIP), das in den vergangenen Jahren Förderungen für den Sportstättenbau in Städten unterstützte, ist im vergangenen Jahr ausgelaufen.
Andererseits gehört das Prinzip der Vorkasse der Vergangenheit an. Das heißt, Vereine können Vorauszahlungen beantragen. Ziel der Zuwendungsgewährung ist die Stärkung der Sportinfrastruktur durch Bauinvestitionen. Ein Anspruch des Antragstellers auf Gewährung der Zuwendung besteht nicht. Vielmehr entscheidet die Bewilligungsbehörde im Rahmen der verfügbaren Haushaltsmittel.
„Der Wegfall der Vorkasse ist für einige Vereine, die nicht über viel Eigenmittel verfügen, eine gute Sache“, sagt Birka Eschrich, die Geschäftsführerin des Kreissportbundes (KSB) Prignitz. Sie macht aber auch darauf aufmerksam, dass „nach wie vor bei jeder geförderten Maßnahme Eigenmittel in Höhe von 25 Prozent aufzubringen sind“. Die Aktion läuft ab sofort. Sportvereine melden ihren Förderbedarf mittels eines Vorantrages beim KSB an. Der erstellt eine Liste für die Prignitz. Das Verfahren wird in einer mit dem Ministerium abgestimmten Verfahrensregelung des Landesportbundes konkretisiert und von diesem veröffentlicht. Die landesweite Projektliste wird durch den LSB fortlaufend aktualisiert und dem Ministerium halbjährlich, jeweils zum 30. Juni und 31. Dezember eines jeden Jahres zur Entscheidung/Bestätigung vorgelegt.
Im Vorjahr standen auf der Liste drei Projekte aus dem Bereich des KSB Prignitz. Doch auch hier hat wohl die Corona-Pandemie einiges durcheinander gebracht. „Der SV Quitzöbel hat seinen Fördergeldbescheid bekommen, die Zuwendungen wohl noch nicht. Der Verein will jetzt noch einmal beim Ministerium nachfragen“, erzählt Birka Eschrich. Sie will nicht ausschließen, dass es vielleicht auch am LSB liegen könnte, nimmt diesen aber ausdrücklich in Schutz: „Auch dort gab es viel Pausen wegen Corona“. Die Sportler des SV wollen auf dem Sportgelände ein Mehrzweckgebäude errichten, das sie gemeinsam mit Feuerwehr und Schützenverein nutzen wollen.
Was aus den Zuschlägen für den SV Demerthin geworden ist, darüber hat die KSB-Geschäftsführerin keinen Überblick. Ist der Antrag bearbeitet worden, läuft der weitere Kontakt meist nur noch zwischen Ministerium und Verein. Andererseits weiß Sie, dass ein auf der ehemaligen Prioritätenliste stehender Wittenberger Verein den Termin für die Abgabe verpasst hat.
Für den neuen Goldenen Plan hat bislang noch kein Prignitzer Verein einen Antrag gestellt. Aber ein Klub hat schon Interesse signalisiert. „Der Boxsportverein Veritas Wittenberge möchte auf seinem Gelände einiges tun“, berichtet Birka Eschrich. Das betrifft nach ihrer Aussage wohl Arbeiten am Dach und dem Funktionsgebäude.

Interessierte Sportvereine melden ihren Förderbedarf mittels eines Vorantrages beim Kreissportbund Prignitz (Perleberger Straße 20, 19322 Wittenberge, Telefon 03877/ 563956 oder über Internet ksb.prignitz@web.de) an.

Foto: Oliver Knoll

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Neue Hoffnung für Amateursportler

Sportminister beschließen Rückkehrmodell in sechs Stufen

Frankfurt

Die Sportminister machen Druck auf Länderchefs und Kanzlerin. Ein Rückkehrmodell in sechs Stufen soll Millionen Sportlern möglichst bald wieder den Normalbetrieb ermöglichen – und das am Ende auch mit Wettkämpfen vor Zuschauern. Ein entsprechender Beschluss der Sportministerkonferenz (SMK) als Empfehlung für den nächsten Corona-Gipfel von Bundeskanzlerin Angela Merkel mit den Ministerpräsidenten am 3. März weckt große Hoffnung bei den rund 24 Millionen Mitgliedern in den etwa 90 000 Vereinen des Deutschen Olympischen Sportbundes (DOSB).

„Es wird erkennbar Zeit, dass sich etwas ändert“, unterstrich DOSB-Präsident Alfons Hörmann. „Was nun am Ende am 3. März folgt, wird sich zeigen. Wir hoffen, dass es endlich Perspektiven für den Sport geben wird.“ Für wie dringlich die Sportminister es erachten, wieder Bewegung in den Amateursport zu bringen und einen noch größeren Schaden von der Vereinskultur und -infrastruktur abzuwenden, beeindruckte den DOSB-Boss. „Ich habe es noch nie in meiner siebenjährigen Amtszeit erlebt, dass die Sportministerkonferenz innerhalb von zwei Wochen dreimal getagt hat“, sagte Hörmann. Grundlage für die Initiative der SMK sei die Erfahrung, dass auch bei der Öffnung das Infektionsgeschehen im Sport unter Kontrolle behalten werden könne, hieß es in einer Erklärung.

Wie groß die Auswirkungen der Pandemie sind, belegen Zahlen, die das Statistische Bundesamt gestern veröffentlichte. Demnach können rund 7,3 Millionen Mädchen und Jungen bis zum Alter von 18 Jahren nicht mehr in ihren Sportvereinen trainieren. Anfang 2020 seien gut die Hälfte der Kinder und Jugendlichen in Deutschland in einem Sportclub als Mitglied angemeldet gewesen. Auch die besonders in der Gesundheitsprävention aktiven Senioren sind stark vom Sport-Lockdown betroffen. Von den 22,5 Millionen Menschen in Deutschland, die älter als 60 sind, waren laut Mitteilung 4,7 Millionen in einem Sportclub.„Es wird höchste Zeit, dass das so wertvolle Vereinsleben in den 90 000 sozialen Tankstellen unseres Landes wieder ermöglicht wird“, sagte Hörmann. Neben der Bewegungslosigkeit führe die Situation zu Mutlosigkeit, Lustlosigkeit und Perspektivlosigkeit: „Die körperlichen und psychischen Kräfte sind bei vielen aufgebraucht.“ Sowohl bei den Kindern als auch bei den älteren Menschen nehme die aktuelle Entwicklung Ausmaße an, die erschreckend seien.

Der von den Sportministern vorgelegte Plan reicht von der „Rückkehr zur organisierten Sportausübung mit Abstand/ohne Kontakt in zunächst an die Infektionslage angepassten Gruppengrößen in öffentlichen und privaten ungedeckten Sportanlagen sowie im öffentlichen Raum“ bis zur „Rückkehr zum Wettkampfbetrieb und Sportveranstaltungen mit sukzessiver Zulassung von Zuschauerinnen und Zuschauern“. In Zwischenstufen sollen zunächst Hallen einbezogen, dann die Abstandsgebote gelockert und schließlich volle Gruppengrößen zugelassen werden.

Quelle: dpa

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Austrittswelle bleibt bislang aus

Austrittswelle bleibt aus

Der Volleyballsommer im Ernst-Thälmann-Stadion. Die Großveranstaltung des SV Empor/Grün-Rot Wittenberge fiel im vergangenen Jahr aus. Die Sportler hielten Ihrem Verein aber die Treue. Und der Klub gewann sogar noch 41 neue Mitglieder hinzu. Foto: Torsten Gottschalk

Mitglieder-Verluste in Prignitzer Vereinen halten sich bislang in Grenzen / Der Kreissportbund zieht Bilanz

Ein Beitrag von Oliver Knoll im Prignitzer vom 20.02.2021

Die große Flucht der Mitglieder aus den Vereinen im Corona-Jahr 2020 ist in der Prignitz ausgeblieben. Die Statistik, die der Kreissportbund (KSB) auf Grundlage der Bestandserhebungsbögen der Vereine zu Beginn eines Jahres erstellt, belegt das. „Anhand derer, die ihre Zahlen gemeldet haben, sind aktuell 8718 Personen Mitglied in einem Verein. Vor Jahresfrist waren es 8893. Das bedeutet 175 Mitglieder weniger“, sagt KSB-Geschäftsführerin Birka Eschrich. Ein Verlust von zwei Prozent.

Landessportbund verzeichnet erstmals Mitgliederverlust

Damit liegt die Prignitz unter dem Landesdurchschnitt. Nach der vorläufigen Auswertung zur Mitgliederstatistik des Landessportbundes Brandenburg(LSB) waren zu Jahresbeginn 343 747 Brandenburgerinnen und Brandenburger Mitglied in einem Sportverein. Das wären 11 443 Menschen weniger als im Vorjahr und würde einem Rückgang von 3,22 Prozent entsprechen. Der LSB verzeichnet damit erstmals in seiner Geschichte einen Mitgliederverlust. Die Anzahl der Sportvereine liegt aktuell bei rund 3.000 und damit auf gleich bleibendem Niveau.

Prignitz meldet einen Ausreißer


Bei den Prignitzer Zahlen gibt es einen Ausreißer: Der Verein Fit und Aktiv. Der Klub, zuvor im Wittenberger Topfit Aktiv Park beheimatet, meldet einen Verlust von 110 Mitgliedern. „Aber ich glaube, der Verein hat bei seinem Umzug in die Brauerei Passage sein Mitgliederverzeichnis durchforstet und die Karteileichen aussortiert“, erklärt Birka Eschrich. Der SchwimmClub Delphin Wittenberge verlor nach Information der KSB-Geschäftsführerin 22 – vorwiegend junge – Mitglieder. Es ist halt nicht leicht. „Knapp drei Monate aktiv, dann ein halbes Jahr Zwangspause, mal wieder zwei Monate aktiv und danach erstmal erneut Schluss“, versteht sie schon die Gedanken junger Sportler.

Gebeutelt wurde auch die Wittenberger Schützengilde. Nach dem viel zu frühen Tod von Trainer Jörg Dittmann fehlten Übungsleiter. Das Nachwuchstraining kam zum Erliegen. So verlor der Verein 31 junge Mitglieder.

Sorgenvoller Blick in Richtung 2022

„Aber es sind insgesamt weniger Austritte als befürchtet. Geht es jedoch so weiter, erleben wir vielleicht zu Beginn des Jahres 2022 den großen Einbruch bei den Mitgliederzahlen. Deshalb ist dieses Jahr für den Sport entscheidend. Und auch, wie es mit den Vereinen weiter geht“, blickt Birka Eschrich mit etwas Sorge der Zukunft entgegen. Denn: „Geht im ersten Halbjahr im Sport nichts mehr, dann kommt wohl der große Knall.“

Zuwachs in zwei Altersgruppen

Beim Blick auf die Altersgruppen zeigt sich, dass eine Menge sehr junger Sportler ihrem Verein den Rücken gekehrt haben. Die Statistik weist in der Gruppe der sechs- bis 14-Jährigen einen Verlust von 179 Mitgliedern auf. Auch bei den über 50-Jährigen werden in der aktuellen Statistik rund 100 Sportlerinnen und Sportler weniger registriert. Einen Zuwachs von 41 dagegen meldet die Gruppe der bis 18-Jährigen und bei den 19- bis 26-Jährigen stieg die Zahl der Mitglieder um 38.

Positive Nachricht von fünf Vereinen

Es gibt aber auch positive Nachrichten von den Vereinen: Der Pritzwalker SV hat im Vergleich zum Vorjahr jetzt 65 Mitglieder mehr, Empor/Grün-Rot Wittenberge 51, der Boxsportverein Veritas Wittenberge 47 sowie der Pankower SV Rot-Weiß und Hertha Karstädt jeweils 19. Dabei handelt es sich nach KSB-Einschätzung um Vereine, die in der Krise nach Alternativen gesucht haben, um den Aktiven etwas zu bieten. Wie etwa das Verschicken von Trainingsplänen oder Online-Kurse.

Neuer Verein in Perleberg gegründet

Und ein weiterer Lichtblick in eher düsteren Zeiten für den Sport: Ein neuer Verein wurde in die KSB-Familie aufgenommen. Im vergangenen Jahr gründete sich der Pferdesportverein Perlehufe Perleberg.

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Online-Seminar: Vereinsrecht – Aktuelle vereinsrechtliche Fragen in Zusammenhang mit der Corona-Pandemie

Die Europäische Sportakademie Land Brandenburg gGmbH bietet aktuell kostenfrei Online-Beratungen für Vereine bzw. Interessierte an.

Informationen sind über folgenden Link abrufbar.

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