Anlässlich des 30 Jährigen Jubiläum des SFV Nordprignitz erhielt Anke Arndt die Goldene Ehrennadel des Kreissportbund Prignitz. Der 1. Vorsitzende Christian Kube überreichte zur Eröffnung des Sportfestes in Groß Warnow diese Auszeichnung.
Anke Arndt ist seit 1987 sportlich aktiv, damals auch ohne Verein. Seit 1994 in der Sportgruppe des SFV Nordprignitz aktiv. Anke Arndt möchte noch bis zum 80. Lebensjahr sportlich aktiv bleiben.
Die Entscheidung fiel leicht und einstimmig: Bei einer extra aus diesem Grund einberufenen außerordentlichen Mitgliederversammlung des Landessportbundes Brandenburg haben die teilnehmenden Verbandsvertreterinnen und -vertreter heute (06.07.2023) eine Anpassung des aktuell gültigen Haushaltsplans 2023 beschlossen. Diese Anpassung war nötig geworden, da im Dezember 2022 das brandenburgische Sportfördergesetz novelliert und somit die Zuschüsse für den organisierten Sport erhöht wurden. Der Landtag hatte damals beschlossen, die jährliche Sportförderung des Landes auf insgesamt 24 Millionen Euro aufzustocken. Weil aber nur ein beschlossener Haushaltsplan die Grundlage für die Auszahlungen der Fördermittel an die Vereine und Verbände ist, hatte der LSB im Sinne seiner Mitglieder und des Sportlandes entsprechend handeln müssen. Der Haushalt des LSB erhöhte sich durch die Änderung um circa 2,5 Millionen Euro. Zugleich feierte das Sportland eine Premiere: Erstmals fand eine Mitgliederversammlung des LSB im neuen „Haus des Sports“ statt.
Am heutigen Samstag stand der Sport in Lanz im Mittelpunkt. Organisiert vom SV Jahn Lanz und dem Kreissportbund Prignitz fanden zahlreiche sportliche Wettkämpfe und Aktivitäten auf dem Sportplatz statt. Zu diesem Anlass zeichnete Christian Kube 1. Vorsitzender des Kreissportbund Prignitz zwei verdiente ehrenamtliche des SV Jahn Lanz aus.
Rainer Dröge gehört in der Abteilung Volleyball zu den ersten Mitgliedern. Seit vielen Jahren leitet er ehrenamtlich eine Jugendtrainingsgruppe. Ohne diese Arbeit wäre die Abteilung nicht mehr so stark vertreten im Vereinsleben des SV Jahn Lanz.
Auszeichnung Ehrennadel Bronze des Kreissportbund Prignitz
Wolfgang Waldvogel ist als Mitglied aktiv im Vorstand tätig. Seit mehr als 30 Jahren leitet er Trainingsgruppen in der Abteilung Fußball. Des weiteren organisiert er Fußballturniere für den Lanzer Nachwuchs.
Brandenburger Schülerinnen und Schüler können in den Sommerferien und bis Jahresende per Intensivkurs schwimmen lernen. Ermöglicht werden die kostenlosen Kurse durch das Ministerium für Bildung, Jugend und Sport (MBJS) und den Landessportbund Brandenburg e.V. (LSB) mit seiner Brandenburgischen Sportjugend (BSJ), die hier bereits auf gute Erfahrungen aus den Jahren 2021 und 2022 zurückgreifen können. Die Intensivkurse richten sich an Kinder, die in den vergangenen Jahren coronabedingt nicht die Möglichkeit hatten, sicher schwimmen zu lernen und das Schwimmabzeichen abzulegen.
LSB-Vorstand Robert Busch freut sich vor allem über die vereinfachten Zugangsmöglichkeiten: „Der Dank geht hierbei an die Landesregierung, die für die Intensivkurse noch einmal Mittel zur Verfügung gestellt hat. Die positiven Erfahrungen der vergangenen Jahre haben gezeigt, dass die Sommerferien eine hervorragende Möglichkeit sind, um Kindern das Schwimmen beizubringen. Gemeinsam mit unseren Partnern im Land Brandenburg werden wir die kommenden Monate nutzen, um so viele Kinder wie möglich zu erreichen.“
Sportminister Steffen Freiberg lobt das Engagement der BSJ: „Alle Kinder in Brandenburg sollen schwimmen lernen. Es war wichtig, dass viele Schülerinnen und Schüler die Intensivkurse Schwimmen der Brandenburgischen Sportjugend in den vergangenen zwei Jahren genutzt haben. Das Sportministerium förderte das Angebot mit dem Programm ‚Aufholen nach Corona‘. Ich freue mich, dass mit der Verlängerung der Förderung die gute Zusammenarbeit von BSJ mit den schwimmsporttreibenden Verbänden vor Ort bis Ende 2023 fortgesetzt werden kann. So können weitere Kinder ihre Schwimmfertigkeiten außerhalb der Schule und kostenlos für die Familien verbessern. “
Die „Intensivkurse Schwimmen“ beginnen ab dem 01.08.2023. Sie richten sich an Kinder der Klassenstufe 4 bis 7 bzw. an solche, die nicht oder nicht ausreichend gut schwimmen können. Der Schwimmkurs kann daher auch als Auffrischung für unerfahrene junge Schwimmer genutzt werden, damit sich diese am und im Wasser angstfrei und sicher bewegen können. Ein Kurs setzt sich aus 16 Unterrichtseinheiten (16 Schwimmstunden) zusammen, die auch als Doppelstunden absolviert werden können. Die Anmeldung erfolgt weiterhin über die Interseite der BSJ www.wir-bewegen-brandenburg.de und beinhaltet neben den Daten zum Kind und seiner sorgeberechtigten Personen auch die Angaben zur Schule.
Brandenburgs Nachwuchssport boomt: Nachdem bereits die Mitgliedszahlen im Kinder- und Jugendbereich des Landessportbundes Brandenburg (LSB) 2023 im Vergleich zum Vorjahr spürbar angestiegen sind, kann der LSB nun auch bei seiner Talentiade-Serie für Brandenburgs Drittklässler erneut wachsende Zahlen vermelden. Insgesamt 2.063 Mädchen und Jungen haben in den vergangenen Monaten an einer der 29 regionalen Talentiade-Veranstaltungen im Sportland teilgenommen. Dort konnten sie sich in ihnen zumeist noch unbekannten Sportarten ausprobieren und ihr sportliches Talent unter Beweis stellen. 2022 hatte der LSB 2.001 Kinder bei insgesamt 27 Veranstaltungen begrüßen dürfen.
Schon zum Serienauftakt 2023 Anfang März in Potsdam wusste die Talentiade, die vor Ort jeweils vom ansässigen Stadt- bzw. Kreissportbund gemeinsam mit dem LSB organisiert und durch Landesfachverbände bzw. regionalen Vereine unterstützt wird, zu begeistern. 200 Schülerinnen und Schüler aus Potsdam und Umgebung konnten in 17 verschiedene Sportarten schnuppern. „Das ist schon ein tolles Konzept. Xaver ist sehr sportinteressiert. Aber normalerweise brauchst Du ja sehr viel Zeit, um alles mal auszuprobieren. Hier aber ist alles komprimiert zusammen an einem Tag möglich“, schwärmte Steffen Möller-Paape, ehemaliger Junioren-Weltmeister im Rudern, von der einzigartigen Chance, seinem Sohn Xaver in so kurzer Zeit so viele Sportarten näherzubringen.
Die Talentiade-Serie machte zwischen Anfang März und Ende Juni Station bei allen Stadt- und Kreissportbünden. In Oberhavel, im Havelland und in der Uckermark gastierte sie in diesem Jahr jeweils sogar drei Mal. Die meisten Talente kamen mit 200 nach Potsdam.
Info: Zu den Talentiaden im Land werden Mädchen und Jungen aus den dritten Klassen der jeweiligen Region eingeladen, die im Rahmen des im Vorfeld im Sportunterricht durchgeführten EMOTIKON-Tests überdurchschnittliche Ergebnisse erreicht haben. EMOTIKON wurde von der Uni Potsdam entwickelt und besteht aus sechs einzelnen Fitness-Tests. Ziel der Talentiaden ist es, auf lokaler Ebene ein Zusammentreffen von Talenten und Sportvereinen sowie der Landesstützpunkte zu ermöglichen. Unter fachkundiger Betreuung können die Talente ihr motorisches Können in sportartbezogenen Tests unter Beweis stellen und die Bewegungsvielfalt der vertretenen Sportarten kennen lernen. Zusätzlich zum Erhalt des Talentpasses erfahren die Kinder durch die Einladung zur Talentiade eine Würdigung ihres motorischen Könnens. Ebenso werden erste Möglichkeiten zur gezielten Förderung der sportlichen Leistungen und Interessen aufgezeigt.
So viel ist schon einen Tag vor dem eigentlichen Beginn der Special Olympics World Games in Berlin (17.-25. Juni) klar: Sie sind für die Special Olympics – die weltweit größte Sportbewegung für Menschen mit geistiger Behinderung und Mehrfachbehinderung – in Deutschland und gerade auch in Brandenburg ein erfolgreiches und enorm wichtiges Signal. „Die Sichtbarkeit der Special Olympics ist schon jetzt viel größer als vorher“, berichtet Peter Krause von Special Olympics Brandenburg erfreut und hat dabei nicht nur die breite mediale Berichterstattung über das große Sportevent im Auge, das morgen beginnt, sondern vielmehr auch die besonderen Begleitumstände der Vorbereitung. So haben mehr als 200 Kommunen in ganz Deutschland vom 12. bis zum 15. Juni die Delegationen der an den Start gehenden Nationen als so genannte Host Towns empfangen und sie mit Festen, Wettbewerben und anderen Veranstaltungen willkommen geheißen. Darunter waren auch zehn märkische Host Towns, die bei den Aktiven zu begeistern wussten und gleichzeitig von ihnen begeistert wurden, so Krause. „Es ist wirklich grandios gelaufen“, schwärmt er. „Es war überall unheimlich emotional. Alle haben richtig gut mitgemacht, egal, ob beim Sport oder bei anderen Aktivitäten.“
Und das sorgte eben nicht nur für tolle Momente bei den Aktiven aus Ländern wie Malaysia, Australien oder Samoa, sondern auch in den Gastgeberstädten selbst. „Dadurch wurden viele Leute zu einem Thema gebracht, mit dem sie sich noch nie beschäftigt haben,“ erläutert Peter Krause – eben Sport für Athletinnen und Athleten mir geistiger Behinderung. „Wir hoffen jetzt natürlich, dass sich dieses Bewusstsein verstetigt und wir für die Aktiven die eine oder andere Tür geöffnet haben.“ Die ersten Signale sind mehr als positiv. So gibt es laut Krause Pläne in einigen der Host Towns Pläne, die inklusiven Sportfeste der vergangenen Tage künftig regelmäßig zu organisieren.
Zuvor aber stehen eben ab morgen und bis zum 25. Juni die Special Olympics World Games als absolutes Highlight bevor. Und auf diesen Höhepunkt freuen sich nicht nur die Aktiven. „Ich erwarte tolle Weltspiele mit einer besonderen Atmosphäre“, so Krause, der seinen Blick dabei insbesondere auf die Eröffnungsveranstaltung am 17. Juni vor 50.000 Fans im Olympiastadion, auf die Abschlussveranstaltung am Brandenburger Tor sowie natürlich auf die Wettbewerbe der märkischen Teilnehmenden richtet.
Liste der Brandenburger Host Towns:
Gemeinschaftsbewerbung Bernau bei Berlin & Panketal: SO Malawi
Brandenburg an der Havel: SO Malaysia
Eberswalde: SO St. Vincent & Grenadines
Fürstenwalde/Spree: SO Bhutan & SO Lesotho
Gemeinschaftsbewerbung Kleinmachnow & Teltow: SO Samoa
Das darf getrost als gelungener Start bezeichnet werden: Bei der Auftaktveranstaltung der märkischen Sportabzeichentage waren gestern und heute mehr als 1.000 Teilnehmende im Stadion Am Quenz in Brandenburg an der Havel dabei. Und unter besten Rahmenbedingungen durften letztlich hunderte Kinder und Erwachsene über ihren ganz individuellen Sieg und damit über das Deutsche Sportabzeichen in Gold, Silber oder Bronze jubeln.
Unter ihnen waren auch die Schülerinnen und Schüler der Klasse 5a der Wilhelm-Busch-Grundschule in Brandenburg an der Havel, die schon seit geraumer Zeit auf diesen besonderen Tag hingefiebert hatten, wie Klassenlehrerin Johanne Freiwald zu berichten wusste. „Sie haben sich seit Wochen drauf gefreut. Wir waren schon im vergangenen September beim letzten Sportabzeichentag hier. Das war richtig schön.“ Auch diesmal fiel das Urteil ähnlich aus. „Das ist eine richtig gute Sache hier und auch die Stimmung ist super“, so Freiwald, die auch eine besondere Einstellung bei ihren Schützlingen an diesem Tage ausmachte. „Sie sind definitiv anders motiviert als im Sportunterricht. Viele wollen unbedingt das goldene Sportabzeichen.“ Und obwohl dieses Sportabzeichen eine individuelle Auszeichnung ist, waren die Schülerinnen und Schüler laut ihrer Lehrerin als Team unterwegs. „Sie motivieren sich gegenseitig, feuern sich an. Dieses Gemeinschaftsgefühl, was hier entsteht, ist auch gut für die Klassengemeinschaft.“ Zumal ihre Schützlinge nicht nur um die Abzeichen kämpften, sondern gemeinsam auch das Rahmenprogramm genossen. So hatten sich die Organisatoren um den Stadtsportbund Brandenburg an der Havel, den Landessportbund Brandenburg sowie die Lebenshilfe Brandenburg-Potsdam unter anderem die Brandenburgische Sportjugend eingeladen, die mit Sportgeräten wie dem Vierer-Bungee, einer Kletterwand oder auch mit einer mobilen Minigolf-Anlage für viel Spaß in den Wettkampfpausen sorgte.
Die gemeinsame Jagd nach dem Deutschen Sportabzeichen nimmt Fahrt auf: Am 13. Juni starten die Sportabzeichentage im Sportland mit der Auftaktveranstaltung in Brandenburg an der Havel. Ab 15 Uhr können sich alle Interessierten im Stadion Am Quenz den Prüfungen für die beliebte und zudem höchste Auszeichnung außerhalb des deutschen Wettkampfsports stellen. Insgesamt müssen dabei vier Übungen in den motorischen Grundfähigkeiten Ausdauer, Kraft, Schnelligkeit sowie Koordination erfolgreich abgeschlossen werden.
Beim Sportabzeichentag in Brandenburg an der Havel, den der Landessportbund gemeinsam mit dem Stadtsportbund sowie der Lebenshilfe Brandenburg-Potsdam veranstaltet, besteht in den folgenden Disziplinen die Möglichkeit des jeweiligen Leistungsnachweises:
Ausdauer:
800 Meter
3.000 Meter
Schnelligkeit:
30 Meter
50 Meter
100 Meter
Kraft:
Kugelstoßen
Medizinball-Stoßen
Standweitsprung
Koordination:
Weitsprung
Seilspringen
Neben den Prüfungsstationen gibt es im weiten Stadionrund zahlreiche Möglichkeiten, aktiv zu entspannen. So warten unter anderem eine 9-Loch-Minigolf-Anlage, Vierer-Bungee, eine Sommereisstockbahn und eine Hüpfburg auf kleine und große Gäste. Zudem wird Special Olympics Brandenburg mit einem Stand vor Ort sein, um unter anderem über die Special Olympics World Games zu informieren, die am 17. Juni eröffnet werden.
Wichtig: Der Schwimmnachweis, der für ein erfolgreiches Ablegen des Deutschen Sportabzeichens Grundlage ist, ist mitzubringen. Für Aktive, die diesen noch nicht besitzen, steht an diesem Tag ein Shuttle bereit, das regelmäßig das Marienbad ansteuert, wo der entsprechende Nachweis abgelegt werden kann.
Anmeldungen für Einzelpersonen und Familien sind nicht nötig. Gruppen, Vereine oder Unternehmen sollten sich dagegen vorher melden unter info@ssb-brandenburg.de.
Einen Tag später, also am 14. Juni, werden sich die Schulen der Stadt an gleicher Stelle den Herausforderungen des Sportabzeichens stellen.
Gemeinsam mit hunderten Gästen aus Gesellschaft, Politik und Wirtschaft sowie einer Vielzahl erfolgreicher Leistungssportlerinnen und -sportler hat der märkische Sport heute vor der modernen Kulisse des neuen „Haus des Sports“ im Potsdamer Luftschiffhafen sein erstes „Sommerfest des Sportlandes Brandenburg“ gefeiert. Die Brandenburger Sportfamilie nutzte die Premiere und den lauen märkischen Frühsommerabend, um gemeinsam die Errungenschaften der jüngeren Vergangenheit zu feiern und zeitgleich die Weichen für eine erfolgreiche sportliche Zukunft zu stellen. So berief die Sporthilfe Brandenburg heute gemeinsam mit dem Landessportbund Brandenburg (LSB) das „TEAM PARIS – LAND BRANDENBURG“, zu dem die 57 märkischen Aktiven sowie 26 Trainer aus 18 Sportarten gehören, die gute Aussichten auf eine Teilnahme an den Olympischen und Paralympischen Spielen in Paris besitzen und dort die erfolgreiche Tradition Brandenburger Aktive fortsetzen wollen. Brandenburgs Sportminister Steffen Freiberg wünscht dem TEAM PARIS – LAND BRANDENBURG mit Blick auf die in den kommenden Monaten bevorstehenden Qualifikationswettbewerbe alles Gute: „Mit den Bundesstützpunkten für olympische und paralympische Sportarten gibt es exzellente Möglichkeiten für Leistungssportlerinnen und Leistungssportler. Brandenburgs Spitzenathletinnen und -athleten sind bei internationalen Wettkämpfen oftmals ganz vorn dabei und erkämpften Medaillen bei Europa- und Weltmeisterschaften sowie bei Olympischen und Paralympischen Spielen. Das macht uns sehr stolz. Auch deshalb unterstützen wir das TEAM und deren Vorbereitung z.B. mit einer speziellen Förderung für Olympiaprojekte sehr gern. Ich wünsche Ihnen eine bestmögliche Vorbereitung auf die Olympischen und Paralympischen Sommerspiele in Paris 2024.“ Was mit viel Herzblut, engagierter Arbeit und guten Partnern im Sport alles möglich ist, konnten die Gäste auch direkt vor Ort besichtigen. Schließlich wurde im Rahmen des Sommerfestes nach rund zweijähriger Bauzeit auch das „Haus des Sports“, das neue Herz des Brandenburger Sportlandes, offiziell eröffnet. Sportminister Steffen Freiberg: „Mein Glückwunsch zur Eröffnung. Brandenburgs Sport hat fortan ein neues ‚Zuhause‘. Landessportbund, Brandenburgische Sportjugend, Europäische Sportakademie, zahlreiche Landesverbände wie auch die Fachhochschule für Sport und Management und die Berufliche Schule der EASB sind unter einem Dach vereint – auch dank einer Förderung des Landes Brandenburg mit 8,1 Millionen Euro.“ Mit seinen gut 6.000 Quadratmetern Nutzfläche und mehr als 100 Büros bietet es künftig zahlreichen Sportverbänden und -organisationen eine offene, moderne Heimstätte. Entsprechend zufrieden zeigte sich LSB-Präsident Wolfgang Neubert nach dem Zerschneiden des Eröffnungsbandes. „Das ist ein großer Tag für den Brandenburger Sport. Erstmals in der Geschichte unserer Sportfamilie haben wir ein gemeinsames Zuhause, das auch den künftigen Anforderungen an moderne Sportorganisationen gerecht wird. Jetzt ist es an uns, dieses tolle Gebäude mit Leben und Erfolg zu füllen. Und das werden wir gemeinsam mit allen Freunden und Partnern des märkischen Sports auch schaffen.“ Die heutige große Bühne nutzte das Sportland zudem, um seine Sieger der Wahl zu Brandenburgs Sportlerinnen, Sportler sowie Teams des Jahres 2022 auszuzeichnen. Und so nahmen Bahnrad-Weltmeisterin Emma Hintze, Kanu-Weltmeister Sebastian Brendel und die Volleyballerinnen des Supercup-Gewinners SC Potsdam unter großem Beifall ihre Trophäen in Empfang. Die Wahl wurde im ersten Quartal des Jahres unter allen Brandenburger Sportjournalistinnen und -journalisten durchgeführt. Ebenfalls geehrt wurden durch die Sporthilfe Brandenburg Clara Schneider (Bahnradsport) und Caio Lauxtermann (Trampolinturnen) als Nachwuchssportlerin bzw. Nachwuchssportler des Jahres sowie, initiert durch den Förderkreis des Olympiastützpunktes Brandenburg, Arndt Harnisch (Trainers des Jahres, Kanu) und Uwe Marquardt (Nachwuchstrainer des Jahres, Trampolin). Während des gut vierstündigen Sommerfestes zeichneten der LSB und die LAND BRANDENBURG LOTTO GmbH darüber hinaus die drei Hauptsieger ihres gemeinsamen Ehrenamtswettbewerbs „Sportsympathiegewinner 2022“ aus. Damit standen Dorit Alpers (BKV „Freie Wasserfahrer 1925“), Thomas Schwark (Frauendorfer SV) und Dirk Schumacher (FK Hansa Wittstock), die in ihren Vereinen und Verbänden sonst zumeist hinter den Kulissen ehrenamtlich für einen reibungslosen Alltag sorgen, endlich einmal selbst im verdienten Rampenlicht.