Schützengilde Wittenberge hat wieder Übungsleiter

Am 16.10.2021 war es endlich soweit. Nachdem im Frühjahr 5 Mitglieder der Schützengilde Wittenberge erfolgreich die Prüfung zum Übungsleiter/Trainer C Breitensport

abgelegt hatten, erhielten drei von ihnen am vergangenen Samstag die Lizenz. Die anderen Teilnehmer sind im wohlverdienten Urlaub.

Der Lehrgang, der unter Corona-Bedingungen zum größten Teil online stattgefunden hatte, war für die Teilnehmer und die Referenten eine besondere Herausforderung.

Gerade die Vermittlung der praktischen Inhalte gestaltete sich nicht so einfach. Um so größer ist die Freude über den erfolgreichen Abschluss.

Mit der druckfrischen Lizenz in den Händen und vielen guten Ideen, wollen die neuen Übungsleiter den regelmäßigen Trainingsbetrieb in der Schützengilde Wittenberge

wieder beleben und damit die langjährige gute Arbeit im Kinder- und Jugendbereich fortsetzen.

Zur Mitgliederversammlung gab es Gold und Silber

Bei der Mitgliederversammlung von SV Empor/ Grün-Rot Wittenberge gab es gleich drei Auszeichnungen. Christian Kube, der 1. Vorsitzende des Kreissportbund Prignitz überreichte einmal die Goldene Ehrennadel des Kreissportbund Prignitz und 2 mal Silber vom Landessportbund Brandenburg.

Christiane Schulte bekam die Goldene Ehrennadel des Kreissportbund Prignitz für Ihre Verdienste in der Abteilung Volleyball. Sowohl als Trainerin und Frauenwart oder 2. Vorsitzende war Christiane im Verein aktiv. Nach nun 25 Jahren Ehrenamt bekam Sie die Auszeichnung.

Anita Kochnowski leistet seit mehr als 36 Jahren vorbildliche Arbeit im Verein. In der Abteilung Kegeln sorgt Sie immer wieder für gute Anregungen. Anita hat großen Anteil an der positiven Entwicklung in der Abteilung. Nun bekam Sie die Silberne Ehrennadel des Landessportbund überreicht.

Klaus Gottwald ist seit 15 Jahren beim SV Empor/ Grün-Rot als Funktionär aktiv. Er zeigt immer großen Einsatz und hält als Schatzmeister alle Fäden in der Hand. Beim Verschmelzungsprozess der Vereine SV Empor und Grün-Rot Wittenberge hat er sich verantwortungsvoll eingebracht. Dafür bekam er heute die Silberne Ehrennadel des Landessportbund überreicht.

Der Vorstand des Kreissportbund entlastet und wieder gewählt

Am Freitagabend fand im Stadt Magdeburg in Perleberg der Kreissporttag 2021 statt. Erst legte der 1. Vorsitzende Christian Kube seinen Rechenschaftsbericht für die Jahre 2019-2020 ab, dann gab die Geschäftsführerin Birka Eschrich Auskunft über die finanzielle Situation des Kreissportbundes Prignitz.

Der Vorstand hatte eine Erhöhung des Mitgliedsbeitrages beantragt. Die anwesenden Mitglieder und der Vorstand einigten sich nach kurzer Diskussion auf einen Kompromiss. So wird der Migliedsbeitrag nur bei den Mitgliedern ab 19 Jahren auf 2,50 EUR erhöht.

Die anwesenden Mitglieder entlasteten den Vorstand für die Jahre 2019-2020 und bestätigten den Vorstand einstimmig in einer offenen Wahl. Der Kreissportbund Prignitz ist aktuell auf der Suche nach einem Schatzmeister, denn Stefan Johne wird sich von seiner Position sobald ein Nachfolger fest steht zurückziehen.

Der Vorstand des Kreissportbundes Prignitz

  1. Vorsitzender Christian Kube
  2. Vorsitzender Uwe Büttner
  3. Umweltbeauftragte Anke Krüger
  4. Frauenbeauftrage Diana Kraus
  5. Schatzmeister Stefan Johne

Comeback: Talentiade zieht wieder Kinder in ihren Bann

Die Talentiade ist wieder da – und die teilnehmenden Schülerinnen und Schüler mit dem gleichen Feuereifer am Start wie vor der Corona-Pause. Dabei hatte die es in sich gehabt. Denn aufgrund der Pandemie-Maßnahmen musste nicht nur die Talentiade-Serie 2020 vorzeitig abgebrochen, sondern jene des Jahres 2021 auch um ein halbes Jahr verschoben werden. Somit pausierte die Serie fast eineinhalb Jahre. Ihrer Faszination aber tat das keinen Abbruch – wie auch die heutige Veranstaltung in Brandenburg an der Havel bewies.

„Seid ihr fit?“ hallte die eröffnende Frage der Organisatoren in der Sporthalle am Marienberg über die Matten und Sportgeräte. Und mit einem donnernden „Jaaa“ waren kleinste Zweifel daran schnell ad acta gelegt. Genauso energiegeladen wie die Antwort war dann auch der Auftritt der 75 eingeladenen Talente, die sich an diesem Tage in sieben Sportarten (Leichtathletik, Ringen, Volleyball, Rudern, Moderner Fünfkampf, Kanu und Rugby) ausprobieren durften.

Der neunjährige Jason Oliver war schon gleich an der ersten Station begeistert. „Rudern scheint ihm wirklich Spaß zu machen“, bestätigte seine Mutter Lisa den Eindruck. „Aber wir sind für alles offen“, wollte sie noch keine der anderen Sportarten für das künftige Sportlerleben ihres Sohnes ausschließen. Ausschließen konnte sie indes eines: dass er gar nichts machen will. „Er hat einen großen Bewegungsdrang“, gab sie lachend zu. Den hatte er lange mit Judo gestillt, aber nach einigen Jahren wieder aufgehört. Nun bekam er an einem Tag gleich sieben neue Optionen aufgezeigt.

Die diesjährige Talentiade-Serie findet aufgrund der Corona-Pandemie nicht wie üblich im Frühjahr, sondern im Herbst statt. Geplant sind 28 Stationen in allen Kreisen und kreisfreien Städten des Landes.

Info: Zu den einzelnen Talentiaden werden Drittklässler eingeladen, die beim im Vorfeld durchgeführten EMOTIKON-Test überdurchschnittliche Ergebnisse erzielt haben. Mit dem Test, der von der Universität Potsdam entwickelt und begleitet und im Sportunterricht durchgeführt wird, lassen sich Kinder mit besonderen motorischen Fähigkeiten erkennen. Ziel ist es, auf lokaler Ebene ein Zusammentreffen der Talente und der Sportvereine sowie der Landesstützpunkte vor Ort zu ermöglichen. Unter fachkundiger Betreuung können die Talente ihr motorisches Können in sportartbezogenen Tests unter Beweis stellen und die Bewegungsvielfalt der vertretenen Sportarten kennen lernen.

Galerie mit zahlreichen weiteren Bildern der Talentiade

Quelle:lsb-brandenburg.de

Corona-Update: Kabinett beschließt Teil-Erleichterung – auch für den Sport

Die dritte Umgangsverordnung wird verlängert, der Inzidenzschwellenwert dabei aber erhöht. Statt wie bisher schon ab einem Wert von 20 greift ab dem 13. Oktober die Testpflicht nun erst ab einem Schwellenwert von 35. Der Beschluss des Kabinetts vom 5. Oktober hat damit auch Folgen für den Sport, fallen doch die Bestimmungen für den kontaktlosen Indoor-Sport unter eben jene Testpflicht. Zur Erklärung heißt es in der entsprechenden Pressemitteilung der Staatskanzlei: „In den kreisfreien Städten und Landkreisen, in denen die Sieben-Tage-Inzidenz an mindestens fünf aufeinanderfolgenden Tagen unter 35 liegt, ist […] die Vorlage eines negativen Testergebnisses bzw. eines Impf- oder Genesenennachweises nicht mehr nötig. Das betrifft zum Beispiel die Innengastronomie, […] Indoor-Sportanlagen […] und Schwimm- und Spaßbäder.“ Für den Kontaktsport unterm Hallendach besteht aber weiterhin – unabhängig von den Inzidenzwerten – mindestens die sogenannte 3G-Regel. Sportler müssen also entweder getestet, geimpft oder genesen sein. Vereine können sich wahlweise auch für die 2G-Regel entscheiden, die nur Geimpfte und Genesene zum Sport zulässt.

Darüber hinaus wird auch die Personengrenze für die Testpflicht bei Open-Air-Veranstaltungen von bisher 500 auf 1.000 angehoben. In der Pressemitteilung heißt es dazu: „Ab dem 13. Oktober muss bei Veranstaltungen unter freiem Himmel (zum Beispiel Konzerte, Volksfeste oder Jahrmärkte) mit weniger als 1.000 gleichzeitig teilnehmenden Besucherinnen und Besucher kein Test-, Impf- oder Genesenennachweis vorgelegt werden. Weiterhin gelten hier jedoch Abstands- und Hygieneregeln.“

Welche konkreten praktischen Auswirkungen die Änderungen haben und welche Bedingungen und Regeln für Sportvereine jetzt zu beachten sind, zeigen eine Übersicht sowie ein Erläuterungsschreiben des Ministeriums für Bildung, Jugend und Sport.

Zum kompletten Erläuterungsschreiben des MBJS

Umfassender Überblick des MBJS über die Corona-Regeln im Sport

Quelle:Lsb-brandenburg.de

Countdown: Vorschläge für Ehrenamtspreis noch bis 15. Oktober möglich

Zehn Tage: So viel Zeit haben Vereine, Fans oder Aktive noch, um ihren ehrenamtlichen Helfern ein ganz besonderes Dankeschön zu bereiten – mit der Nominierung zum „Sympathiegewinner im Sport“. Mit diesem Ehrenamtspreis zeichnen der Landessportbund Brandenburg und die LAND BRANDENBURG LOTTO GmbH besonders fleißige Tausendsassa aus, die hinter den Kulissen des Sports alles dafür tun, ihren Vereinen eine erfolgreiche Entwicklung und den Sportlerinnen und Sportlern des Landes eine sorgenfreie Ausübung ihres Hobbys zu ermöglichen.

Solche ehrenamtlichen Helfer kennt eigentlich jeder, der im Sportland unterwegs ist. Menschen, die kaum einen Unterschied machen zwischen den Zielen ihres Vereins und den eigenen. Helferinnen und Helfer, die – gerade auch, wenn es Not tut – nicht nach „wann“, „wo“ oder „wie“ fragen, sondern einfach machen. Gesucht werden also Freiwillige, die regelmäßig besondere, beispielhafte Leistungen erbringen. Schon jetzt sind bei der Jury zahlreiche spannende Bewerbungen eingegangen.

Weitere Vorschläge sind mit schriftlicher Begründung noch bis zum 15. Oktober 2021 an Antje Edelmann, LAND BRANDENBURG LOTTO GmbH, Steinstraße 104-106, 14480 Potsdam oder per E-Mail an edelmann@lotto-brandenburg.de zu senden. Bewerbungsbögen gibt es unter www.lsb-brandenburg.de. Die drei Gesamtsieger erhalten von Lotto Brandenburg 500 Euro für ihre Vereinskasse und einen Siegerpokal. Weitere 17 Platzierte dürfen sich über einen Pokal sowie über jeweils 350 Euro Vereinsgeld freuen.

Bewerbungsbogen zum Ausfüllen (pdf)

Bewerbungsbogen zum Ausfüllen (docx)

Quelle:lsb-brandenburg.de

Uwe Schulz bekommt die Ehrennadel in Silber

Im Rahmen eines Punktspiel zwischen der SpG Lenzen/Lanz und den Gästen aus Stepenitz wurde Uwe Schulz mit der Silbernen Ehrennadel des Kreissportbund Prignitz ausgezeichnet.

Herr Uwe Schulz ist mit 60 Jahren immer noch aktiver Spieler der SpG Lenzen/Lanz. Des weiteren ist er noch bei den Alten Herren in Wittenberge aktiv. Auch als Schiedsrichter war Uwe in der Prignitz unterwegs. Seit nun 53 Jahren ist er im Fussballsport im Einsatz.

Gegen Stress: LSB thematisiert Alltags-Problem

Stress- und Resourcenmanagement – das war das Thema des zweiten Gesundheitssportabends des Landessportbundes Brandenburg, zu dem am 22. September gut zwei Dutzend Übungsleiterinnen und -leiter, Physiotherapeutinnen und -therapeuten sowie Abgesandte von Vereinen, Verbänden und Kreissportbünden nach Potsdam gekommen waren. Sie bekamen von Experten unter anderem Einblicke in physikalische und medizinische Hintergründe zu Stressreaktionen im Herzen. In einer Diskussionsrunde im Anschluss tauschten sich die Fachleute aus Theorie und Praxis zu verschiedenen Stressreaktionen des Körpers aus und wie jeder Aktive mit einfachen Atem(-entspannungs)übungen Einfluss auf die Herzratenvariabilität nehmen und so selbst aktiv Prävention hinsichtlich Herzerkrankungen betreiben kann. Eine Live-Messung der Herzratenvariabilität vor Ort verdeutlichte ihnen dabei den durchaus sichtbaren Einfluss von bestimmten Atemübungen.

Quelle:lsb-brandenburg.de

Finale der DOSB-Sportabzeichentour auch in Brandenburg

Besser hätten die Bedingungen nicht sein können: Auch beim zweiten Stopp der eigentlich deutschlandweiten Sportabzeichentour des Deutschen Olympischen Sportbundes (DOSB) in Brandenburg passte alles – Stimmung, Wetter und zahlreiche begeisterte Sportlerinnen und Sportler. Die Freude darüber, endlich wieder gemeinsam Sport zu machen, war am 14. und 15. September im Stadion am Quenz in Brandenburg an der Havel überall zu spüren.

Allerdings hatte die Sportabzeichen-Tour pandemiebedingt Abstriche machen müssen. Nach fast zwei Jahren Pause hatte sie erst eine Woche vor dem Finale in der Havelstadt in Frankfurt (Oder) einen tollen Auftakt hingelegt. Der zweite Tourstopp in der Mark brachte dann allerdings auch schon das große Finale. Als Dankeschön für den doppelten Einsatz als Gastgeber überreichte Alexandra Pensky, DOSB-Team Deutsches Sportabzeichen, dem Landessportbund Brandenburg ein gerahmtes Plakat mit einem Motiv der Comeback-Kampagne. „Die Sportabzeichen-Tour ist eine enorm wichtige Veranstaltung, was Bewegung und Gesundheit angeht“, sagte Karl-Heinz Hegenbart, LSB-Vizepräsident Breitensport und Sportentwicklung bei der offiziellen Eröffnung in Brandenburg an der Havel. „Nach der langen Pause können beim Deutschen Sportabzeichen alle sofort sehen, wo sie in Sachen Kondition stehen.“

Mit rund 300 Gästen am Dienstag und 400 vorab angemeldeten Kindern aus drei Grundschulen und einem Gymnasium am Mittwoch entsprachen die Zahlen rundum den Erwartungen des Organisationsteams. Auch für alle, für die der Spaß mehr zählte als der sportliche Ehrgeiz, war im Stadion am Quenz an beiden Tagen jede Menge geboten: Minigolf, Curling und 4er Bungee luden zum Ausprobieren ein. Am Tischtennis-Mobil des Deutschen Tischtennis-Bundes wurde unter anderem auch das Tischtennisabzeichen abgenommen, das im Bereich „Koordination“ beim Deutschen Sportabzeichen zählt. (Quelle: wirkhaus)

Quelle Lsb-brandenburg.de

Neue Corona-Verordnung: Alle Sport-Regeln im Überblick

Seit Donnerstag (16.09.) gilt im Land Brandenburg die 3. Corona-Umgangsverordnung. Für den Sport haben sich – u.a. durch die optionale 2G-Regel – neue Möglichkeiten ergeben. Vieles blieb aber auch wie es war. Um den Überblick über die aktuell gültigen Corona-Regeln zu behalten, hat das Ministerium für Bildung, Jugend und Sport (MBJS) nun ein ausführliches Erläuterungsschreiben zur Verordnung veröffentlicht. Darin heißt es u.a.:

Sportausübung unter freiem Himmel
Wie bisher ist die Sportausübung unter freiem Himmel auf öffentlichen und privaten Sportanlagen ohne Einschränkungen durch die Umgangsverordnung weiter zulässig (Training und Wettkampf). Das heißt für Sportangebote von Vereinen ist kein Hygienekonzept erforderlich (Achtung: anders soweit es sich um eine Veranstaltung mit Zuschauern handelt). Es gilt kein Abstandsgebot bei der Sportausübung. Kontaktsport Outdoor ist daher ebenfalls ohne Test und ohne Personenbegrenzung zulässig. Die Nutzung von Umkleiden und anderen Aufenthaltsräumen oder von Gemeinschaftseinrichtungen und Sanitäranlagen (= geschlossene Räume) ist zulässig.

Sportausübung in geschlossenen Räumen (§ 18)
(…) Neu hinzugekommen ist die Möglichkeit der Betreiberinnen und Betreiber von Indoor-Sportanlagen, das Zutrittsmodell 2G zu wählen, d. h. den Zutritt nur geimpften, genesenen Personen (gilt auch für das Personal) und Kindern bis zum vollendeten 12. Lebensjahr zu gewähren und dafür im Gegenzug auf Maske, Abstand, Tests und Kontaktsportbegrenzung zu verzichten (vgl. § 18 Absatz 4 in Verbindung mit § 7). Die Inanspruchnahme des 2G-Zutrittsmodells muss vorher beim zuständigen Gesundheitsamt schriftlich angezeigt werden.

Unberührt bleibt selbstverständlich die Möglichkeit der Betreiberinnen und Betreiber auf Basis der Vertragsfreiheit, des Hausrechts oder aus Gründen des Selbstschutzes unter Einhaltung der bisher geltenden Schutzstandards den Zutritt auf bestimmte Personengruppen zu beschränken.

Teil-2G-Zutrittsmodell
Die Wahl des 2G-Modells (§ 7 in Verbindung mit § 18 Absatz 4 UmgV) kann selbstverständlich auch nur teilweise erfolgen. Beispielsweise kann im Hygienekonzept vorgesehen werden, dass die Halle an bestimmten Tagen im 2G-Zutrittsmodell genutzt wird und an anderen Tagen im 3G-Zutrittsmodell, dass ein Training einmal in der Woche im 2G-Modell und ein weiteres Mal im 3G-Zutrittsmodell durchgeführt wird.

Übertragung auf Dritte ist zulässig
Mit der Übertragung der Betreiberpflichten (…) auf Dritte (z.B. den Sportverein) kann auch das Recht, das 2G-Zutrittsmodell zu wählen, an Dritte übertragen werden. (…) Die Frage, ob 2G- oder 3G-Zutrittsregelungen gelten sollen und organisatorisch umgesetzt werden, ist Teil der Betreiberpflichten (…), die Möglichkeit zur Übertragung auf Dritte, gilt daher auch für die Inanspruchnahme des 2G-Zutrittsmodells.

Kontaktsport im 2G-Modell uneingeschränkt zulässig
Innerhalb des 2G-Zutrittmodells entfallen nicht nur Abstands- und Testpflichten, sondern auch die Beschränkung, wonach der Kontaktsport auf 30 Personen begrenzt ist, entfällt ersatzlos. Dies dürfte beispielsweise Training und Wettkämpfe im Fußball erheblich erleichtern.

Kinder und Jugendliche im Rahmen des 2G-Zutrittsmodells
Für Kinder bis zum vollendeten 12. Lebensjahr gilt, dass sie beim Training und Wettkämpfen im 2G-Zutrittsmodell, wie Geimpfte und Genesene behandelt werden. Sie können teilnehmen und müssen sich auch nicht testen lassen oder ihr Schul-Formular vorzeigen.
Kinder und Jugendliche ab 12 Jahren werden dagegen bis zum 18. Geburtstag im Training, bei Wettkämpfen oder als Übungsleiter im 2G-Modell wie Erwachsene behandelt. D.h. sie müssen für den Zutritt den Impfnachweis oder den Genesenennachweis vorlegen; ein Negativ-Test genügt im 2G-Modell nicht.

Zusammenfassung 2G
Für das 2G-Zutrittsmodell zur Sportausübung in Indoor-Sportanlagen lässt sich zusammenfassen,
dass die Betreiberin oder der Betreiber auf der Grundlage eines individuellen Hygienekonzepts folgendes veranlassen muss:

(1) Zutrittssteuerung:
• Zutritt nur für geimpfte/genesene Personen (Vorlage des Impf- oder Genesenennachweises) und für Kinder vor dem 12. Geburtstag
• deutlich erkennbares Hinweisschild in den Zutrittsbereichen, dass Zutritt nur für diese Personen erlaubt ist
(2) Personal
ausschließlich Einsatz von Personal, dass geimpft oder genesen ist, sofern es Gäste- oder Kundenkontakt hat
(3) Kontaktnachverfolgung muss ermöglicht werden.
(4) Austausch der Raumluft muss erfolgen.
(5) Beim zuständigen Gesundheitsamt muss vorher schriftlich angezeigt werden,
dass das 2G-Modell in Anspruch genommen wird.

3G-Zutrittsmodell der Vereine
Soweit die Betreiberinnen und Betreiber der Sportanlagen nicht von dem 2G-Zutrittsmodell Gebrauch machen, bleibt es bei den bisherigen unveränderten Regelungen für den Indoor-Sport, d.h. in öffentlichen und privaten Sportanlagen (in geschlossenen Räumen) ist die Sportausübung zulässig, wenn die Betreiberin oder der Betreiber auf der Grundlage eines individuellen Hygienekonzepts folgendes absichert:
(1) 3G-Zutrittsmodell bei 7-Tage-Inzidenz im Landkreis oder kreisfreier Stadt ≥ 20:
• Zutritt nur für Personen, die geimpft, genesen oder getestet sind (Negativ-Test erst ab 6 Jahren)
• abweichend davon gilt für Kontaktsport immer das 3G-Zutrittsmodell, also auch bei einer Inzidenz von 0 ist ein Negativ-Test vorzulegen
(2) Kontaktnachverfolgung
(3) Einhaltung des Abstandsgebots außerhalb der Sportausübung,
(4) Maskenpflicht in den Umkleideräumen (gilt erst ab 6 Jahren),
(5) Austausch der Raumluft,
(6) sofern Kontaktsport vorliegt: Begrenzung auf 30 Personen.

Kinder und Jugendliche im Rahmen des 3G-Zutrittsmodells
Allgemein gilt weiterhin (neu: auch in den Ferien), dass Schülerinnen und Schüler, die im Rahmen eines verbindlichen schulischen Schutzkonzeptes regelmäßig mindestens zweimal pro Woche getestet werden, von der weiteren Testpflicht ausgenommen sind. D. h. sie müssen beispielsweise beim 3G-Zutrittsmodell des Sportvereins nur das Schul-Formular vorlegen, mit dem die Erziehungsberechtigten bzw. bei volljährigen Schülerinnen und Schülern sie selbst die regelmäßige Durchführung eines Antigen-Selbsttests mit negativen Testergebnis bescheinigen. Dies gilt auch während der Ferienzeit. Und natürlich müssen alle Jugendlichen, die einen Impf- oder Genesenennachweis haben, keinen Testnachweis vorlegen.
Für Kinder vor dem 6. Geburtstag und neu für Kinder, die von der Schule zurückgestellt wurden, gilt keine Testpflicht im Rahmen des 3G-Zutrittsmodells. Sie können ohne Negativ-Test teilnehmen.

Schwimmhallen
(…) Geregelt wurde in § 20 Absatz 6 Satz 2 UmgV, dass „für“ Schwimmbäder und Freibäder der Betrieb im 2G-Zutrittsmodell ausgeschlossen ist. Dies wurde damit begründet, dass nicht geimpfte aber negativ-getesteten Personen den gleichen Zugang zu öffentlichen Einrichtungen der Daseinsvorsorge haben müssen wie geimpfte und genesene Personen. Die Regelung des § 20 Absatz 6 Satz 2 UmgV wird daher so ausgelegt, dass das 2G-Zutrittsmodell lediglich für den Betrieb der Schwimmhalle im Publikumsverkehr ausgeschlossen ist (…). Veranstaltet also ein Verein einen Wettkampf in der Schwimmhalle ohne die Zulassung von Publikumsverkehr gilt § 18 UmgV (Indoor-Sport) mit der Folge, dass das 2G-Modell zulässig ist. Führt ein Verein eine Sportveranstaltung im Schwimmbad mit Zuschauern durch, gilt § 10 UmgV (sonstige Veranstaltungen) mit der Folge, dass der Zutritt der Besucherinnen und Besucher nach dem 2G-Modell begrenzt werden kann und eine 100%-Auslastung zulässig wird.
(…)

Sportveranstaltungen im 2G-Zutrittsmodell (§ 10 UmgV)
Auch für Veranstaltungen wird mit der neuen Umgangsverordnung ermöglicht, dass die Veranstalter zwischen 2G-Zutrittsmodell und 3G-Zutrittsmodell wählen können. Die Veranstalter haben damit die Möglichkeit auf Abstand, Maske und Kapazitätsbegrenzungen zu verzichten, wenn der Zutritt ausschließlich geimpften Personen, genesenen Personen und Kindern bis zum vollendeten zwölften Lebensjahr gewährt wird.
(…)

Sportveranstaltungen ohne Abstand im 3G-Zutrittsmodell
Neu geregelt wurde, dass zukünftig bei Veranstaltungen auf Abstand verzichtet werden darf, sofern alle Personen durchgehend eine FFP2-Maske ohne Ausatemventil tragen. Dies bedeutet, dass nicht nur im 2G-Zutrittsmodell eine 100%-Auslastung zulässig wird, sondern auch im 3G-Zutrittsmodell ist eine Vollauslastung der Kapazität möglich ist, wenn alle Personen FFP2-Maske tragen. (…) Dies gilt für Veranstaltungen im Innen- und im Außenbereich.

Zum kompletten Erläuterungsschreiben des MBJS

Zu den FAQs des MBJS

Zur aktuellen Umgangsverordnung (3. SARS-CoV-2-UmgV)

Quelle:lsb-brandenburg.de