Vier Euro pro Vereinsmitglied für Hygienemaßnahmen

Im Dezember wurde sie vom Landtag beschlossen, nun fließt sie – die finanzielle Unterstützung für Sportvereine bei der Durchführung der Hygienemaßnahmen. In den nächsten Tagen werden alle 3.003 Vereine des Sportlandes diese besondere Art der Corona-Hilfe in ihre Kassen gespült bekommen – pauschal und antragslos. Denn ausgezahlt werden die vier Euro pro Vereinsmitglied heute direkt über den Landessportbund, der diese finanzielle Hilfeleistung durch das Land bereits im Herbst 2020 vorgeschlagen und anschließend vorangetrieben hatte. „Diese zusätzliche Unterstützung für unsere Vereine ist ein klares Signal an das Sportland mit seinen mehr 340.000 Mitgliedern, dass unsere Leistungen, aber auch unsere Probleme nicht vergessen werden“, sagt LSB-Präsident Wolfgang Neubert. „Großer Dank dafür gebührt den Landtagsabgeordneten, vor allem aber auch unserer Finanzministerin Katrin Lange und unserer Sportministerin Britta Ernst, die sich für diese Förderung eingesetzt haben.“

Gleichzeitig aber sieht Neubert dieses deutliche Signal – immerhin geht es um knapp 1,4 Millionen Euro – auch als Verpflichtung des Landes, den Vereinen sobald es die Umstände zulassen, die praktische Umsetzung der Hygienemaßnahmen zu ermöglichen. „Der Großteil unserer Vereine hat seit Monaten ausführliche Hygienepläne in den Schubladen, die ihre Funktionalität auch schon in der Praxis bewiesen haben. Durch die neue finanzielle Unterstützung erhalten sie einen Zuschuss, diese Pläne an die neuen Gegebenheiten anzupassen, um so den Sport auch unter den aktuellen Bedingungen und Einschränkungen sicher durchführen zu können. Der erhöhte Aufwand muss aber auch bei den künftigen Entscheidungen über Pandemiemaßnahmen und Hilfen der Landesregierung unbedingt weiter berücksichtigt werden.“

Quelle“lsb-brandenburg.de“

Neue Corona-Regeln: Wichtige Antworten für Vereine

Die neue Eindämmungsverordnung des Landes, die zum Teil auf die Bundesnotbremse verweist, ermöglicht bei einer Inzidenz über 100 das kontaktlose Sporttreiben im Freien für Kinder unter 14 Jahren. Bedingungen: Neben der Maximalanzahl von fünf Kindern in einer Gruppe müssen Anleitungspersonen einen aktuellen negativen Corona-Test vorweisen können. Unter den Übungsleitern des Landes ist nun vor allem eine Frage bei der Umsetzung aufgetaucht: Welche Art an Test ist erlaubt? Das zuständige Ministerium für Jugend, Bildung und Sport verweist auf Anfrage des Landessportbundes lediglich auf den Passus in der Bundesnotbremse (§ 28b Absatz 9 Satz 1), in dem es heißt: „Anerkannte Tests im Sinne dieser Vorschrift sind In-vitro-Diagnostika, die für den direkten Erregernachweis des Coronavirus SARS-CoV-2 bestimmt sind und die auf Grund ihrer CE-Kennzeichnung oder auf Grund einer gemäß § 11 Absatz 1 des Medizinproduktegesetzes erteilten Sonderzulassung verkehrsfähig sind.“ Doch was heißt das für die Praxis? Nach diesem Passus sind sowohl Schnelltests als auch Antigen-Tests zur Eigenanwendung erlaubt. Das Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM) hat eine Liste an entsprechend zugelassener Schnelltests bzw. Selbsttests zusammengestellt. Die durchgeführten Tests müssen dokumentiert und 14 Tage aufbewahrt werden. (Siehe § 1 Satz 4 der aktuellen Eindämmungsverordnung)

Zur Übersicht der erlaubten Schnelltests

Zur Übersicht der erlaubten Selbsttests

Auch die Bedingungen, unter denen die verschärften Einschränkungen wieder aufgehoben werden, sind in der Bundesnotbremse neu geregelt. Dort heißt es: „Unterschreitet in einem Landkreis oder einer kreisfreien Stadt ab dem Tag nach dem Eintreten der Maßnahmen […] an fünf aufeinander folgenden Werktagen die Sieben-Tage-Inzidenz den Schwellenwert von 100, so treten an dem übernächsten Tag die Maßnahmen […] außer Kraft. Sonn- und Feiertage unterbrechen nicht die Zählung der […] maßgeblichen Tage.“ Die Landkreise und kreisfreien Städte geben die entsprechenden Tage bekannt, ab denen die Maßnahmen in der jeweiligen Region nicht mehr gelten.

Weitere Informationen zu den aktuell gültigen Regeln gibt es hier:

Märkische Umsetzung der Bundesnotbremse mit Licht und Schatten für Brandenburger Vereinssport

Siebte Verordnung über befristete Eindämmungsmaßnahmen aufgrund des SARS-CoV-2-Virus und COVID-19 im Land Brandenburg

„Quelle:lsb-brandenburg.de“

Märkische Umsetzung der Bundesnotbremse mit Licht und Schatten für Brandenburger Vereinssport

Etwas mehr Bewegung, aber eine Schlechterstellung im Vergleich zu anderen Bundesländern: Die Umsetzung der „Bundesnotbremse“ durch die Brandenburger Landesregierung bringt etwas mehr Bewegung für den Nachwuchssport, bremst alle anderen Aktiven allerdings unnötig scharf aus. Denn: Anders als in der bisherigen Brandenburger Eindämmungsverordnung festgelegt, sieht das neue Infektionsschutzgesetz vor, den Nachwuchssport in Gemeinschaft auch jenseits einer Inzidenz von 100 zuzulassen – wenn auch nur in einem sehr geringen Maße. Weil die Landesregierung heute erklärt hat, die Brandenburger Eindämmungsverordnung teilweise dem neuen Gesetz anzupassen, heißt das konkret für das Sportland: Kinder bis 14 Jahre dürfen auch bei einer Inzidenz über 100 in einer Gruppe mit bis zu fünf Kindern unter freiem Himmel kontaktfrei Sport treiben.

Allerdings hält das Land an einer strengeren Regelung fest, die das Bundesgesetz nicht vorsieht und die so im Gegensatz zu anderen Bundesländern steht: In Brandenburg bleiben Indoor-Sportstätten weiter geschlossen und können damit nicht für den Individualsport genutzt werden.

„Sowohl das Bundesgesetz als auch die zum Teil noch schärfere Auslegung durch das Land Brandenburg bringen weniger Erleichterungen als wir uns das alle gewünscht und unsere Sportlerinnen und Sportler verdient hätten“, sagt Andreas Gerlach, Vorstandsvorsitzender des Landessportbundes Brandenburg e.V. Dass es trotz zahlreicher Wortmeldungen von Experten und Wissenschaftlern, die eine Infektionsgefahr im Freien für sehr gering und den zunehmenden Bewegungsmangel für sehr gefährlich halten, zu keinen größeren bundesweiten Zugeständnissen für den Outdoor-Sport kam, enttäuscht das Sportland. „Wir hätten uns angesichts der wissenschaftlich bewiesenen Erkenntnis, dass im Freien die Infektionsgefahr gegen Null geht, schon wesentlich mehr erhofft“, macht Gerlach deutlich, „zumal der Ministerpräsident das brandenburgische Indoor-Verbot auch mit Hinweis auf Erkenntnisse der Aerosolforscher begründet hat“.

Bisher galt und gilt in Brandenburg folgendes:
Unter freiem Himmel kann gemeinsam in einer Gruppe trainiert werden – maximal 20 Kinder und Jugendliche bis 14 Jahren mit Kontakt bzw. maximal 10 Aktive bei den Erwachsenen ohne Körperkontakt.

Ab einer Inzidenz von 100 an drei aufeinanderfolgenden Tagen müssen regional Einschränkungen für mindestens 14 Tage vorgenommen werden: Der Individualsport auf allen Sportanlagen unter freiem Himmel ist auf maximal zwei Personen bzw. die Personen des eigenen Haushalts beschränkt.

Neu und positiv für diesen Fall ist durch die Umsetzung der Bundesnotbremse: Für Kinder bis zur Vollendung des 14. Lebensjahres ist die kontaktlose Ausübung von Sport im Freien in Gruppen von höchstens fünf Kindern nun zulässig. Anleitungspersonen müssen allerdings auf Anforderung der zuständigen Behörde einen negativen Corona-Test vorlegen können, der nicht älter als 24 Stunden ist.

Alle anderen Aktiven (Kaderathleten in olympischen, paralympischen und nichtolympischen Sportarten ausgenommen) dürfen nur kontaktlosen Sport im Freien allein, zu zweit oder mit Angehörigen des eigenen Haushalts treiben.

Quelle“lsb-brandenburg.de“

Goldener Plan Brandenburg startet in die nächste Runde

Symbolhafter könnte es wohl kaum sein: Die ersten 350.000 Euro der Neuauflage des „Goldenen Plans Brandenburg“ werden bei der SG Bornim dafür sorgen, dass deren Sportplätze künftig in einem neuen Glanz erstrahlen. Der entsprechende Zuwendungsbescheid wurde jetzt virtuell in einer Videokonferenz mit Brandenburgs Sportministerin Britta Ernst sowie dem Präsidenten des Landessportbundes Brandenburg e.V. (LSB), Wolfgang Neubert und dem LSB-Vorstandsvorsitzenden Andreas Gerlach, an den Verein im Norden Potsdams übergeben. Zeitgleich mit der SG Bornim bekamen auch der Rathenower WSV Segeln (225.000 Euro) und der ESV Kirchmöser (285.000 Euro) ihren Zuwendungsbescheid überreicht. Damit startet das bisher so erfolgreiche Förderprogramm des Landes auch aktiv in seine nächste Runde. Das Land stellt bis 2024 dafür insgesamt 25 Millionen Euro bereit, um die Sportinfrastruktur des Landes zu modernisieren und an die aktuellen Bedürfnisse der märkischen Aktiven anzupassen.

„Diese ersten Zuwendungsbescheide sind nicht nur ein vielversprechender Auftakt des nächsten Kapitels der Erfolgsgeschichte des Goldenen Plans, der in der Vergangenheit schon sehr vielen Sportlerinnen und Sportlern unseres Landes neue Möglichkeiten eröffnet hat“, freut sich Wolfgang Neubert, Präsident des Landessportbundes Brandenburg e.V. (LSB). „Sie sind zudem, wenn auch nur ein kleiner, Lichtblick für unsere Aktiven und Vereine, die seit Monaten pandemiebedingt eine sehr dunkle sportliche Zeit durchleben müssen.“

In Bornim wird der Goldene Plan helfen, den Hauptplatz mit einer modernen Trainingsbeleuchtung auszustatten. Zeitgleich wird auch der Kunstrasenbelag des Nebenplatzes erneuert. Von den Gesamtkosten in Höhe von 468.000 Euro werden 350.000 Euro durch die Förderung abgesichert. Der Eigenanteil von 118.000 Euro wird von der Stadt Potsdam als Eigentümer der Sportanlage übernommen. Bis spätestens Ende des Jahres sollen die SG-Kicker die Modernisierungen schon nutzen können. Das ist auch der Zeitrahmen, den sich die Rathenower Segler für die geförderte Errichtung ihres neuen Bootshauses (Gesamtbaukosten 300.000 Euro) vorstellen. Und auch die neue Krananlage sowie die Ufererneuerung (Gesamtkosten 380.000 Euro) ihrer Seglerkolleginnen und -kollegen in Kirchmöser soll bereits in diesem Jahr fertig gestellt werden. 

Info: Die Wiederauflage des „Goldenen Plans Brandenburg“ ist bis 2024 datiert. Interessierte Sportvereine können ihren Förderbedarf mittels eines Vorantrages bei ihrem Kreis- bzw. Stadtsportbund jeweils bis zum 1.5. des Jahres anmelden. Sie finden detaillierte Angaben in der Richtlinie und den Verfahrensregelungen des LSB, der die Sportvereine zum Förderverfahren gern berät. Den entsprechenden Zuwendungsbescheid erhält dann der LSB als Bewilligungsstelle. Er schließt mit dem Sportverein anschließend einen Fördervertrag (privatrechtlicher Vertrag) ab und leitet damit die Mittel an den Letztempfänger weiter.

Quelle „lsb-brandenburg.de“

„Sterne des Sports“: Bewerbungen sind ab sofort möglich

Seit mittlerweile einem Jahr ist im Zuge der Pandemie das Sporttreiben in den Vereinen Brandenburgs überwiegend zum Erliegen gekommen. Bis auf eine wenige kurze Phasen erlebt das Sportland eine graue, weil fast sportfreie Zeit. Dennoch ist viel geschehen: In der Pandemie haben viele Vereine Verantwortung übernommen und mit Flexibilität und Kreativität versucht, Menschen durch Alternativen zum Vereinssportalltag in Bewegung zu halten. Diese wertvolle Arbeit soll nun mit der Auszeichnung „Sterne des Sports“ belohnt werden. Seit 1. April 2021 sind alle Sportvereine wieder aufgerufen, sich für den „Oscar des Vereinssports“ zu bewerben und mit ihrem besonderen gesellschaftlichen Engagement ins Rennen zu gehen.

Mit dem Wettbewerb wollen der DOSB und die Volksbanken und Raiffeisenbanken den freiwilligen Einsatz für das Gemeinwohl fördern und belohnen. Vereine können sich mit ihren Projekten in verschiedensten Bereichen wie Gesundheit, Bildung, Integration, Inklusion, Umweltschutz oder speziellen Angeboten für Kinder, Jugendliche oder Senioren dafür bewerben.

Die Teilnahme am digitalen Bewerbungsprozess ist einfach. Das entsprechende Online-Formular sowie weitere Infos gibt es hier. Bewerbungsschluss ist am 30. Juni 2021. Mitmachen können alle Sportvereine, die Mitglied im Landessportbund sind.

Info: Der DOSB und die Volksbanken und Raiffeisenbanken schreiben die „Sterne des Sports“ seit 2004 jährlich aus. Durch die Prämierungen auf Regional-, Landes- und Bundesebene flossen den teilnehmenden Vereinen bisher mehr als sechs Millionen Euro zugunsten ihres gesellschaftlichen Engagements zu.

„Quelle lsb-brandenburg.de

Brandenburger Aktive halten trotz Corona-Pause zum Sport

Der Sport im Verein bleibt bei den Brandenburgerinnen und Brandenburgern die Nummer eins, wenn es um ihre aktive Freizeit geht. Daran haben auch die Corona-Pandemie und die damit einhergehenden Eindämmungsmaßnahmen nichts ändern können. Das belegen die aktuellen Mitgliederzahlen des Landessportbundes Brandenburg e.V. (LSB), die nun vorliegen. Danach musste der LSB zwar erstmals in seiner 30-jährigen Geschichte einen Rückgang seiner Mitgliederzahlen hinnehmen, doch blieb dieser bei insgesamt 343.752 (2020: 355.190) Mitgliedern mit einem Minus von 3,22 Prozent angesichts der einschneidenden Beschränkungen der vergangenen Monate moderat.

Das sieht auch LSB-Präsident Wolfgang Neubert so. „Wir alle erleben gerade eine sehr schwierige Zeit, in der gute Nachrichten sowohl im Sport als auch abseits davon eher selten sind. Daher freuen wir uns als Sportland umso mehr, dass unsere Aktiven ihren Vereinen auch in dieser problematischen Phase die Treue halten.“ Und das, obwohl es seit Monaten kaum Trainings- und Wettkampfmöglichkeiten gebe. „Genau das aber macht unsere Sportfamilie aus, dieser Zusammenhalt, der weit über das Spielende oder den Mattenrand hinausgeht“, erklärt Neubert nicht ohne Stolz. Doch der LSB-Präsident warnt zugleich, dass sich weder der Sport noch die Gesellschaft darauf ausruhen dürfen. Deswegen verbindet er die Verkündung der neuen Mitgliederzahlen mit einem erneuten Aufruf an die Politik, die Pandemie-Maßnahmen gerade auch im Sport immer wieder neu zu hinterfragen – besonders mit Blick auf die Jüngsten in der Mark. Denn gerade bei den bis 14-Jährigen war der Rückgang der Aktiven mit 5.355 (ein Minus von fast 6 Prozent) auf nunmehr 87.558 überdurchschnittlich hoch. „Jedes Kind, das seinen Platz im Sport nicht findet, schmerzt nicht nur unsere Vereine und die betroffenen Kinder und ihre Eltern“, so Neubert. „Es wird auch unserer gesamten Gesellschaft weh tun, wenn eine ganze Generation weder sportlich aktiv ist, noch die Gemeinschaft und das soziale Miteinander in unseren Vereinen mit all ihren Spielregeln kennenlernt.“

Die Spitze der mitgliederstärksten Kreis- bzw. Stadtsportbünde hat weiterhin Potsdam (32.180, -1.497) inne vor Potsdam-Mittelmark (30.017, -411) und Oberhavel (24.889, -297).

Brandenburgs größte Fachverbände sind der Fußball-Landesverband Brandenburg (81.526), der Handball-Verband Brandenburg (12.531) und der Märkische Turnerbund Brandenburg (12.413).

Detaillierte Analysen der Mitgliederbestandserhebung 2021 gibt es hier.

Quelle:lsb-brandenburg,de

Kreissportbund Prignitz e.V.

Alles Gute, nur das Beste
gerade jetzt zum Osterfeste!
Möge es vor allen Dingen—
Freude und Entspannung bringen!

Liebe Sportfreundinnen, liebe Sportfreunde, liebe Freunde des Sports,
Das Team vom Kreissportbund Prignitz e.V. wünscht allen Sportfreundinnen, Sportfreunden und ihren Familien zum Ausspannen ein paar ge-ruhsame, zufriedene Osterfeiertage und viel früh-lingshaften Ostersonnenschein. Möge es vor al-lem viel Freude, Entspannung und Zufriedenheit bringen! — Vielleicht ja auch beim Sport! —

Politik informiert sich in der Prignitz

Gordon Hoffmann, Abgeordneter im Landtag Brandenburg und Generalsekretär der CDU Brandenburg, Bundestagsabgeordneter Sebastian Steineke und Mattis Rusch, Mitglied im CDU-Kreisvorstand Prignitz informierten sich am Donnerstagnachmittag über die Probleme der Vereine in der Prignitz. Natürlich war die andauernde Corona Pandemie das Hauptthema des Gespräches mit Christian Kube, 1. Vorsitzender und Birka Eschrich Geschäftsführerin des KSB Prignitz e.V.. Birka Eschrich verwies auf leicht sinkende Mitgliederzahlen in der Prignitz. Welche zwar nicht so hoch ausgefallen sind, wie zu Anfang des Jahres befürchtet. Doch wird das eigentliche Ausmaß der Einschränkungen wohl erst Anfang 2022 wirklich sichtbar werden. Der KSB Prignitz e.V. gab zu bedenken, dass eine schnellstmögliche Rückkehr zum normalen Sportgeschehen unbedingt erforderlich ist, um die Vereine vor dem möglichen Exodos zu retten. Das unterstrichen auch Dirk Starck stellvertretender Vorsitzender des SSV Einheit Perleberg und Udo Brandl, langjähriger Trainer in der Leichtathletik. Beide baten die Politik die Kinder unter 14 Jahren nicht wieder von den Sportplätzen zu verbannen. „Sonst verlieren wir eine ganze Generation.“ Außerdem wären jetzt schon Auswirkungen von fehlender sportlicher Betätigung bei den Kindern zu bemerken. Des Weiteren warben alle Beteiligten für Förderprogramme um den Vereinen einen besseren Neustart nach der Pandemie zu ermöglichen.

Ab Montag: Corona-Regeln werden regional wieder verschärft

Nur wenige Tage nach dem lang ersehnten Restart müssen Teile des Sportlandes wieder zurück in den Lockdown und damit auf gemeinsame Bewegung im Verein erneut verzichten. In den Landkreisen bzw. kreisfreien Städten, in denen der 7-Tage-Inzidenzwert von 100 an drei aufeinanderfolgenden Tagen überschritten wird, müssen regional Einschränkungen für mindestens 14 Tage vorgenommen werden – die auch den Sport betreffen. So wird der „Individualsport auf allen Sportanlagen unter freiem Himmel […] auf maximal 2 Personen bzw. die Personen des eigenen Haushalts beschränkt“ und der „Kindersport in Gruppen […] vollständig untersagt“, wie es in einer Pressemitteilung des Landes heißt. Auf diese Verschärfung, die ab Montag, 22. März, gültig ist, hatte sich die Brandenburger Landesregierung am 18. März geeinigt. Wo dieser Grenzwert nicht überschritten wird, gelten weiter die Regelungen der Eindämmungsverordnung vom 6. März 2021. Bei Fragen sollten sich Vereine direkt an das entsprechende Gesundheitsamt wenden.

Quelle:lsb-brandenburg.de

Steuern und Finanzen: Weitere Neuerungen für Vereine 2021

Stillstand in den Sportstätten, Bewegung in den Rechnungsbüchern: Das Jahr 2021 hat einen ganz besonderen Start hingelegt. Während die Pandemiemaßnahmen dafür sorgten, dass in Turnhallen und auf Sportplätzen Ruhe herrschte, brachten Gesetzesänderungen Bewegung in die Abrechnung der Vereine. Denn das Jahressteuergesetz 2020, das vom Deutschen Bundestag Mitte Dezember vergangenen Jahres verabschiedet wurde, beinhaltet wichtige Neuregelungen im Bereich des Gemeinnützigkeitsrechts.

Wichtigste Neuerung für die Vereine ist dabei sicher, wie bereits berichtet, die Erhöhung der Übungsleiter- (von 2.400 auf 3.000 Euro pro Jahr) sowie Ehrenamtsfreibeträge (von 720 auf 840 Euro pro Jahr). Zudem wurde die Kleinbetragsgrenze, bis zu der wirtschaftliche Geschäftsbetriebe, die keine Zweckbetriebe sind, von der Körperschaft- und Gewerbesteuer freigestellt sind, auf 45.000 Euro erhöht. Ebenfalls größer geworden ist die Liste der gemeinnützigen Zwecke. So kam unter anderem der Klimaschutz dazu. Erleichterung für kleinere Sportvereine verspricht auch die Änderung zur zeitnahen Mittelverwendung. Vereine, deren jährliche Gesamteinnahmen in allen Bereichen nicht 45.000 Euro übersteigen, sind ab 2021 von der Pflicht zur zeitnahen Mittelverwendung befreit. Eine sogenannte Mittelverwendungsrechnung wird damit für die betroffenen Vereine entbehrlich.

Ausführliche Informationen zu diesen und weiteren Neuerungen finden Sie hier.

Quelle: lsb-brandenburg.de