KSB Prignitz startet mit C-Lizenz Lehrgang ins neue Jahr

Am heutigen Freitagabend startete in der Geschäftsstelle des Kreissportbund Prignitz ein C-Lizenz Lehrgang. Die Themen für den heutigen Abend lauten:

  • Belastung & Beanspruchung
  • Steuerung und Belastung
  • Lernen im Sport
  • Trainingsmethoden
  • Trainingsprinzipien

Samstag: Konditionelle Themen:

  • Ausdauer
  • Kraft
  • Schnelligkeit
  • Koordination

Eichwalde ist Brandenburgs „Sportlichste Gemeinde 2020“

Eichwalde heißt der Sieger im Rennen um den Titel „Sportlichste Gemeinde im Land Brandenburg 2020“. Das hat eine unabhängige Wettbewerbsjury aus Vertretern des Sportministeriums, des Landessportbundes und des Städte- und Gemeindebundes in Brandenburg entschieden und auch noch gleich die Platzierten benannt. Die Gemeinden Elsterwerda und Neutrebbin belegten die Plätze zwei und drei. Eichwalde darf sich als Gewinner über ein Preisgeld in Höhe von 5.000 Euro freuen. Der 2. Platz ist mit 3.000 Euro und der 3. Platz mit 2.000 Euro Preisgeld verbunden.

Die Gemeinde Eichwalde (Dahme-Spreewald) hat rund 6.420 Einwohnerinnen und Einwohner, von denen im Jahr 2020 1.037 Mitglied in einem der ortsansässigen Vereine waren. Die Jury ließ sich von dem hohen Organisationsgrad überzeugen, aber auch vom überdurchschnittlich großen Angebot an Sportmöglichkeiten, der hohen Auslastung dieser durch die Vereine sowie der engen Zusammenarbeit zwischen Gemeinde und Vereinen. Aber auch die perspektivische Entwicklung und der Ausbau der Sportstätten in der Gemeinde waren für den Sieg auschlaggebend.

Sportministerin Britta Ernst: „Ich gratuliere der Sieger-Kommune für ihr Engagement in Sachen Breitensport – und damit verbunden allen ehrenamtlichen Helferinnen und Helfern, die das breite Sportangebot in Eichwalde ermöglichen. Der Kern des Sports liegt in den Städten und Gemeinden; die Kommunen sind wichtige Förderer des Vereinssports.“

Info:

Mit dem Auszeichnungswettbewerb „Sportlichste Stadt/Sportlichste Gemeinde im Land Brandenburg“ wollen das Sportministerium (MBJS) und der Landessportbund Brandenburg e.V. (LSB) eine zukunftsfähige Partnerschaft zwischen Sport und Kommune unterstützen. Um den Titel bewerben können sich alle Brandenburger Kommunen unter 10.000 Einwohner (Kategorie 1) bzw. über 10.000 Einwohner (Kategorie 2). Der Wettbewerb wird im jährlichen Wechsel ausgeschrieben. Eine Besonderheit im Jubiläumsjahr 2020 war, dass die Kategorien gemeinsam ausgeschrieben wurden. Auszeichnungskriterien sind u.a. die Mitgliederzahlen in den Sportvereinen vor Ort, die Vielfalt der sportlichen Angebote, bürgerfreundliche Nutzungsmöglichkeiten der Sportstätten, die Entwicklung von Sportstätten und ihrer Konzeption sowie der Stellenwert des Sports in der Kommune.

Quelle lsb-brandenburg.de

Jahresabschluss – Volleyball Mixed Turnier in Wittenberge

Am heutigen Donnerstag fand in der Wittenberger Allende Halle das Mixed Turnier von Empor/Grün-Rot Wittenberge statt. 9 Mannschaften waren am Start. Kurz vor Turnierbeginn zeichnete der Kreissportbund Prignitz in Person vom 1. Vorsitzenden Christian Kube Reinhard Schwarz für 50 Jahre Ehrenamt aus. Reinhard ist seit 50 Jahren im Ehrenamt in der Prignitz tätig. Dabei arbeitete er für verschiedene Vereine in verschiedenen Funktionen. Er ist Mitbegründer vom Prignitzer Volleyballverband und des SSV Empor 90 Wittenberge. Er setzte sich dafür ein, dass die Veranstaltung „Volleyballsommer“ ins Leben gerufen wurde und sich zu einem Höhepunkt im sportlichen Leben der Stadt Wittenberge entwickelte. Der Kreissportbund verlieh im heute die Ehrenplakette.

Ebenfalls ausgezeichnet wurde Andreas Salewski – 1. Vorsitzender von Empor/Grün-Rot Wittenberge. Anlässlich seines 55. Geburtstages überreichte Christian Kube die bronzene Ehrennadel des Landessportbundes Brandenburg.

Corona Diese Änderungen bringen die neuen Corona-Regeln

Seit dem 15. Dezember gilt im Land Brandenburg eine neue Eindämmungsverordnung und wie bereits am Tag der Verkündung berichtet: Große Änderungen sind für den Sport nicht dabei. So ist der Zutritt zu den Sportanlagen weiterhin grundsätzlich nur nach dem 2G-Modell möglich, egal ob outdoor, indoor oder in Schwimmhallen. Dennoch gibt es eine Handvoll an Anpassungen, auf die sich die Aktiven des Sportlands einstellen müssen. Das Ministerium für Bildung, Jugend und Sport (MBJS) hat diese nun in einem Erläuterungsschreiben zusammengefasst. Darin heißt es:

„Auch die Anforderungen an das 2G-Zutrittsmodell haben sich grundsätzlich nicht geändert. Nur das Alter für Kinder wurde von bisher vollendetes 12. Lebensjahr auf neu: Kinder bis zum vollendeten 14. Lebensjahr beim Zutritt im Rahmen von 2G angehoben. D.h., dass jetzt der Zutritt zu den unter § 7 genannten Veranstaltungen und Einrichtungen auch für 12- und 13-jährige Kinder (ohne Testnachweis) möglich ist. Das schulische Testkonzept wird während der Ferienzeit nicht fortgesetzt. Deshalb benötigen in den kommenden Weihnachtsferien 14 – 17-Jährige für die unter § 7 genannten Veranstaltungen und Einrichtungen im 2G-Modell einen Testnachweis, sofern sie weder geimpft noch genesen sind. Die bisherige `Schulbescheinigung´ ist nicht ausreichend, d.h. diese Jugendlichen müssen z.B. in einem Testzentrum einen Testnachweis einholen (nicht älter als 24 Stunden), wenn sie während der Ferien ihren Sport ausüben wollen. Mit dem Schulbeginn ab 03. Januar 2022 setzt auch das schulische Testkonzept wieder ein (…).“

Neu ist auch das Verbot von Großveranstaltungen. So heißt es vom MBJS: „Alle öffentlichen und nichtöffentlichen Veranstaltungen mit mehr als 1.000 zeitgleich anwesenden Gästen (Großveranstaltungen) sind untersagt. Das gilt damit auch für Sportgroßveranstaltungen. Für diese gelten des Weiteren die bereits im letzten Schreiben mitgeteilten Maßnahmen wie Zutrittsgewährung nach 2G sowie Kontaktnachverfolgung. Neu ist die Wiederaufnahme der grundsätzlichen Maskenpflicht auch bei 2G; die Tragepflicht gilt nicht auf festen Sitzplätzen mit einem Abstand von mindestens 1 Meter.“

Quelle:lsb-brandenburg.de

Das komplette Erläuterungsschreiben des MBJS
Tabellarische Übersicht über die Infektionsschutz-Regelungen im Sport (MBJS)
Zur aktuellen Eindämmungsverordnung

Neue Verordnung bringt Sport wohl kaum Änderungen

Die ab morgen geltende neue Eindämmungsverordnung des Landes Brandenburg hält wohl kaum nennenswerte Änderungen für den Sport parat. Wie die Staatskanzlei heute (14.12.2021) per Pressemitteilung informierte, werden „im Wesentlichen […] die aktuellen Schutzmaßnahmen zur Eindämmung der Corona-Pandemie beibehalten.“ Zwei Änderungen, die vom Land beschlossen wurden und morgen gültig sind, betreffen allerdings auch den Sport. „Großveranstaltungen mit mehr als 1.000 zeitgleich anwesenden Gästen sind untersagt“, heißt es in der Pressemitteilung. Zudem gibt es „bei der 2G-Zutrittsgewährung […] eine neue Altersgrenze: Statt wie bisher Kinder unter 12 Jahren haben ab dem 15. Dezember alle Kinder bis zum vollendeten 14. Lebensjahr ohne Testnachweis Zutritt zu 2G-Bereichen, auch wenn sie noch nicht geimpft sind.“

Die Verordnung soll voraussichtlich bis zum 11. Januar 2022 gelten.

Welche konkreten praktischen Auswirkungen, Bedingungen und Regeln für Sportvereine zu beachten sind, ergibt sich erfahrungsgemäß erst nach der Veröffentlichung der detaillierten Verordnung sowie den Auslegungen durch das Ministerium für Bildung, Jugend und Sport. Sobald diese vorliegen, wird der Landessportbund an gleicher Stelle informieren.

Quelle:lsb-brandenburg.de

Lizenzverlängerung

Werte Sportfreundinnen und Sportfreunde,

das Jahr neigt sich dem Ende entgegen und manch einer hat festgestellt, dass seine Übungsleiterlizenz abgelaufen ist.

Hier dazu die Information aus Potsdam:

COVID-19 Sonderregelung

Aufgrund der aktuellen Situation können DOSB-Lizenzen im C- und B-Bereich, die innerhalb bzw. zum Ende des Jahres 2021 ungültig werden,

bei Bedarf um max. 12 Monate verlängert werden.

Nutzen Sie für die Beantragung bitte die entsprechenden Antragsdokumente und senden diese per E-Mail an mailto:lizenzen@esab-brandenburg.de

Wir haben schon Termine für die Verlängerung:

12.03.2022

25.06.2022

08.10.2022

Birka Eschrich

Geschäftsführerin

KSB Prignitz e.V.

Ohne Gegenstimme: Mitglieder entscheiden per Umlaufverfahren

Umlaufverfahren statt Mitgliederversammlung: Der Landessportbund Brandenburg e.V. (LSB) hat aufgrund der Corona-Pandemie auch in diesem Jahr auf eine Präsenzveranstaltung mit seinen Mitgliedern verzichten müssen und deren Stimmen stattdessen per schriftlichem Umlaufverfahren und auf digitalem Weg eingeholt. Das Umlaufverfahren endete heute (06.12.2021) und nach Auswertung aller abgegebenen Meldungen der Mitglieder ist klar: Alle Anträge wurden ohne eine Gegenstimme angenommen.

LSB-Präsident Wolfgang Neubert nahm dieses deutliche Ergebnis erfreut zur Kenntnis. Doch Euphorie wollte dennoch nicht aufkommen: „Diese Einigkeit ist ein absolut positiv zu wertendes Zeichen dafür, dass unser Sportland trotz der außerordentlich schweren Zeiten, die hinter uns allen liegen, weiterhin gemeinsam und geschlossen für den Sport, für unsere Aktiven eintritt. Das habe ich so auch in den vergangenen zwölf Monaten in Gesprächen mit unseren Mitgliedern erlebt. Das macht mich stolz. Aber nachdem wir schon im vergangenen Jahr auf unsere Mitgliederversammlung verzichten mussten, wäre es in diesem Jahr sehr schön und ein besonderes Signal für alle gewesen, wenn wir wieder zusammen und von Angesicht zu Angesicht über die Zukunft unseres Sportlandes hätten entscheiden können. Glücklicherweise konnten wir alle Anträge im Vorfeld auf Beratungen mit unseren Mitgliedern diskutieren, sodass ein offener und transparenter Austausch gewährleistet war.“

Für die letztendlichen Abstimmungen musste aber wieder auf ein schriftliches Umlaufverfahren zurückgegriffen werden, bei dem 193 Stimmen abgegeben wurden. In diesem entschieden die Delegierten unter anderem über den Haushaltsplan 2022, über einen Nachtrag zum Haushalt 2021 sowie über den Finanzjahresabschluss 2020, in dessen Folge sie sowohl das Präsidium als auch den Vorstand entlasteten und ihnen damit ihr Vertrauen aussprachen. Der Mitgliedsbeitrag bleibt stabil bei 8 EUR pro Mitglied.

Info: Die Entscheidung für ein schriftliches Umlaufverfahren und damit gegen die Präsenzveranstaltung, die für den 27. November terminiert war, fiel am 19. November auf Grundlage der aktuellen Eindämmungsverordnung und der enorm steigenden Inzidenzzahlen. Im Anschluss bereitete der Landessportbund das Umlaufverfahren vor, das am Montag, 29. November, startete und heute (06.12.2021) abgeschlossen wurde.

Das sind die Ergebnisse des Umlaufverfahrens

Quelle: lsb-brandenburg.de

Update 2G-Regel im Sport: So klappt das mit dem Datenschutz

Die Corona-Pandemie verlangt dem Sport – allen voran den Aktiven und den Ehrenamtlichen – seit mehr als eineinhalb Jahren vieles, sehr vieles ab. Bisher haben viele Vereine im Sportland es jedoch immer wieder geschafft, ihren Aktiven den bestmöglichen Rahmen für ihr Hobby anzubieten. Doch dabei tauchen immer wieder Hürden auf. Die jüngste: Die neue 2G-Regel und ihre Vereinbarkeit mit dem Datenschutz. Nach neuesten Informationen der Landesbeauftragten für Datenschutz in Brandenburg allerdings scheint diese Hürde nun doch niedriger als zunächst selbst von Experten befürchtet und kommuniziert.

Denn: Die am 24. November in Kraft getretene Eindämmungsverordnung sieht zwar die Abfrage des Impf- oder Genesenenstatus von Mitgliedern oder Besuchern vor. Das heißt, Vereine sind jetzt verpflichtet, sich diese Daten (2G) im Rahmen des Publikumsverkehrs bzw. beim Training und Wettkampf vorzeigen zu lassen. Aber: eine längere Speicherung der hochsensiblen Daten ist nicht notwendig, heißt es inzwischen von der Landesdatenschutzbeauftragten.

Notwendig ist einzig die Speicherung der Daten zur Kontaktnachverfolgung (mit Namen, Telefonnummer oder E-Mail-Adresse, Zeit der Anwesenheit), die das Infektionsschutzgesetz vorsieht. Wichtig: Den bislang geltenden Informationspflichten nach Art. 13 DSGVO müssen die Vereine auch bei diesem Thema nachkommen. Zahlreiche Antworten zum Datenschutz bei der Kontaktnachverfolgung gibt die Landesbeauftragte für Datenschutz hier.

Dieser Artikel wurde ursprünglich am 30.11.2021 veröffentlicht und wurde am 01.12.2021 aktualisiert.

Quelle:lsb-brandenburg.de