Ministerium erläutert Umgangsverordnung im Sport

Seit gut zwei Wochen können alle Aktiven des Sportlandes wieder ihrem Sport nachgehen – egal, ob in der Halle oder im Freien, ob mit oder ohne Kontakt. Dank der neuen Umgangsverordnung der Brandenburger Regierung vom 4. September, für die sich das Sportland lange stark gemacht hatte,  dürfen alle wieder ihr Hobby genießen. Doch unter welchen Rahmenbedingungen die jeweilige Sportart betrieben werden darf, ist oftmals für die Vereine bzw. für die einzelnen Übungsleiter aufgrund der zahlreichen differenzierenden Einschränkungen nur schwer nachzuvollziehen. Hilfe bei der Interpretation der Regeln bekommen sie nun vom Ministerium für Bildung, Jugend und Sport, das auf seiner Internetseite zu den wichtigsten Fragen und Antworten rund um die Umgangsverordnung auch offen gebliebene Sportfragen beantwortet. So wird dort unter anderem erklärt, wie Hallen-Individualsport mit Kontakt wieder für eine größere Anzahl an Athleten möglich wird – und zwar auch für solche, die älter als 27 Jahre sind. Ebenso wird aufgezeigt, dass „für die Nutzung von Sportanlagen keine Genehmigung erforderlich ist. Das Hygienekonzept des oder der Betreiberin muss nicht beim zuständigen Gesundheitsamt zur Genehmigung vorgelegt werden.“ Das gilt laut Ministerium sowohl für den Indoor- als auch für den Outdoorsport. Zuvor hatte das Ministerium lediglich über erste grundlegende Umsetzungen informiert.

Quelle: lsb-brandenburg.de

Gesundheitssport als Megatrend: Neue Infos für das Sportland

„Zukunft passiert nicht einfach so. Wir können sie gestalten!“ Eindringlich waren die Worte, mit denen Anja Kirig die Teilnehmer der Gesundheitssportkonferenz des Landessportbundes unter der Überschrift „Megatrend Gesundheitssport – Raus in die Natur“ zum Handeln animierte. Und die Botschaft der Zukunftsforscherin fiel auf bereiteten und fruchtbaren Boden. Schließlich haben die 60 Vertreterinnen und Vertreter von Vereinen und Verbänden, die sich heute im Rahmen der Konferenz im Jugendbildungszentrum Blossin trafen, längst das Zukunftsfeld „Gesundheitssport“ für sich entdeckt. Denn seit Jahren steigt die Nachfrage im Sportland nach Gesundheitssportkursen und seit Jahren steigt auch die Zahl der märkischen Vereine, die diese Nachfrage mit einer immer größeren Anzahl an Angeboten stillen.

Trotz dieses Wachstums bekommen es die märkischen Anbieter von Gesundheitssport mit immer neuen Herausforderungen und Möglichkeiten zu tun. So hatte der Landessportbund in der diesjährigen Gesundheitssportkonferenz sein Augenmerk insbesondere auf jene Chancen im Gesundheitssport gelegt, die sich unter freiem Himmel und in der Natur eröffnen. Ein Bereich, der gerade mit Blick auf die durch die Corona-Pandemie veränderten Rahmenbedingungen aktueller denn je ist. In Vorträgen und fünf verschiedenen Workshops zeigten die Referenten dabei unter den verschiedensten Blickwinkeln den Nutzen und den Mehrwert, den Gesundheitssportangebote in der Natur und abseits von Sporthallen, Turngeräten und Gymnastikräumen, bieten können. Diesen konnten die Teilnehmer unter anderem sowohl bei einem AlltagsTrainingsProgramm im Park als auch beim Stand Up Paddling auf dem Wasser oder in einem Niedrigseilparcours im Wald selbst erfahren – samt Einweisung in die theoretischen und praktischen Besonderheiten.

Mit solchen oder ähnlichen Kursangeboten, die weit über die bisherigen Sportangebote hinausgehen und insbesondere auch Mädchen und Frauen ansprechen, haben einzelne Vereine im Sportland bereits erste Erfahrungen gemacht, wie während der Konferenz ebenfalls deutlich wurde und gleichzeitig ebenso deutlich aufzeigte, dass die märkischen Vereine längst begonnen haben, ihre Zukunft selbst zu gestalten. Und nicht nur die eigene, sondern auch die der gesamten Gesellschaft. Denn, so stellte Karl-Heinz Hegenbart, Vizepräsident für Sportentwicklung beim Landessportbund, treffend fest: „Gesundheit geht uns alle an.“

„Quelle lsb-brandenburg.de“

Zum 65. Geburtstag gibt es eine Ehrennadel des KSB

Am heutigen Samstag überreichte Christian Kube die Silberne Ehrennadel des Kreissportbundes Prignitz an Klaus Heinrich. Die Übergabe erfolgte im Rahmen der Geburtstagsfeier. Klaus Heinrich hat sich im Tischtennissport in der Prignitz verdient gemacht.

Christian Kube würdigte seine Verdienste für den ESV Wittenberge und den KFV-TT Prignitz.

Sportjugend: 30 Jahre leidenschaftlich für den Nachwuchs

„Immer in Bewegung“ – und das seit 30 Jahren: Die Brandenburgische Sportjugend im Landessportbund Brandenburg lebt seit drei Jahrzehnten Tag für Tag dieses Motto vor und hat in dieser Zeit mit dem leidenschaftlichen Einsatz ihrer Mitarbeiter und Ehrenamtlichen dazu beigetragen, dass hunderttausende von Kindern und Jugendlichen im ganzen Land Bewegung und Sport lieben und leben gelernt haben. Diese erfolgreiche Zeit und die Vorfreude auf die nächsten vielversprechenden Jahrzehnte mit Brandenburgs Nachwuchs hat die BSJ heute im Skatepoint Kolzenburg Revue passieren lassen. „Es ist schön, heute mit unseren Freunden und Kollegen die zahlreichen tollen Jahre Revue passieren zu lassen, in denen wir vieles für unsere Kinder und Jugendlichen angeschoben haben – und das nicht nur im Sport“, freute sich BSJ-Vorsitzender Peter Bohnebuck und setzte schmunzelnd hinzu: „Und ich denke, auch wenn wir als BSJ dem Jugendalter eigentlich entwachsen sind, kommen wir beim märkischen Nachwuchs immer noch sehr gut an. Wir bewegen weiterhin Brandenburgs Kids.“

Das hatte die BSJ zuletzt mit der Suche nach dem „fittesten Hort Brandenburgs“ einmal mehr eindrucksvoll unter Beweis gestellt. Gemeinsam mit dem LSB, dem Ostdeutschen Sparkassenverband sowie den Kreis- und Stadtsportbünden war es ihr gelungen, nach dem Corona bedingten Lockdown mehr als 1.200 Kinder in 33 Horten in Bewegung zu setzen und ihnen den Spaß am Deutschen Sportabzeichen zu vermitteln. Zudem verbreitet mit der „Brandenburgischen Straßenfußball-Meisterschaft“ auch in diesem Jahr wieder einer der BSJ-Erfolgsgaranten der Vorjahre seine Faszination beim märkischen Nachwuchs. Dort stehen neben der Bewegung vor allem Fairplay und Demokratieverständnis im Mittelpunkt. Entsprechend dankbar äußerte sich auch LSB-Präsident Wolfgang Neubert zur wichtigen gesellschaftlichen Arbeit der BSJ: „Unsere Sportjugend ist weit mehr als nur eine Sportorganisation. Sie setzt sich für die Mitarbeit und Mitbestimmung von Kindern und Jugendlichen sowie ihren Schutz – auch abseits der Sportplätze und –hallen – ein. Außerdem bringt sie unserem Nachwuchs auf spielerische Art und Weise Werte unserer Gesellschaft wie Toleranz oder Respekt im alltäglichen Miteinander näher.“

Auch Sportministerin Britta Ernst würdigte die Leistungen der Sportjugend: „Seit nunmehr 30 Jahren ist die Brandenburgische Sportjugend ein Garant für ein sehr umfangreiches und erlebnisorientiertes Sport- und Bildungsangebot für Kinder und Jugendliche in Brandenburg. Sie ist ein verlässlicher, engagierter und wichtiger Partner bei der Förderung von motorischen Fähigkeiten von Kindern und Jugendlichen. Die tägliche Bewegung fördert nicht nur die Gesundheit, sondern auch das Denken, die Wahrnehmung und die Sprache. Ich danke der BSJ für ihr Engagement – gerade auch in der Zeit der Pandemie – und wünsche dem größten Jugendverband in Brandenburg weiterhin viel Erfolg.“

Ähnlich sah es Vize-Landtagspräsidentin Barbara Richstein: „Die Sportjugend zeigt in ihren vielfältigen Projekten, wie wichtig Vertrauen und Hilfe in einem Team sind. Davon profitieren wir alle. Deswegen wünsche ich der Brandenburgischen Sportjugend weiterhin ein so tolles Händchen für den Nachwuchs und damit weitere Jahrzehnte voll erfolgreicher Arbeit.“

Von dieser konnten sich die Gäste auch in Kolzenburg überzeugen, wo die BSJ den dortigen Skatepoint pünktlich zum Jubiläum auf Hochglanz gebracht hat. Seit Jahrzehnten betreibt sie hier, direkt an der Flaeming-Skate, ein Projekt für und mit Kindern und Jugendlichen.

Info: Die Brandenburgische Sportjugend ist die Jugendorganisation des Landessportbundes Brandenburg. Sie vertritt aktuell knapp 145.000 Sportlerinnen und Sportler der märkischen Vereine, die unter 27 Jahre alt sind. Damit ist die BSJ der größte Jugendverband in Brandenburg. Sie ist in den Bereichen „Kinderschutz“„Freiwilligenarbeit im Sport“„Außerschulische Jugendbildung“„Internationale Jugendarbeit“ und „Sport im Elementarbereich“ aktiv. Mit zahlreichen „Sozialen Projekten“ unterbreitet sie Angebote zur gesellschaftlichen Integration, zur Stärkung des zivilbürgerlichen Engagements, zur Gewaltprävention, zum Demokratielernen sowie zur Schaffung von alternativen Freizeitbeschäftigungen. Über das Projekt „Integration im Sport“ haben Brandenburger Vereine mithilfe der Sportjugend in den vergangenen Jahrzehnten tausende Migranten in die Sportfamilie integriert. Außerdem organisiert die BSJ erlebnisreiche, sportorientierte Kinder- und Jugendferienreisen. Mit dem Jugendbildungszentrum Blossin verfügt sie über eine eigene Bildungsstätte.

Quelle: Lsb-brandenburg.de

Kreiskinder- und Jugendspiele finden statt

Nach dem durch Corona die Kreiskinder- und Jugendspiele 2020 nicht wie gewohnt durchgeführt werden konnten, wird es in einigen Sportarten doch noch Wettkämpfe geben.
Hier die feststehenden Termine:

05.09.2020 Kegeln in Perleberg,
12.09.2020 Schach in Putlitz,
19.09.2020 Schwimmen in Wittenberge,
26.09.2020 Ringen in Wittenberge

Endlich: Ab 5. September dürfen alle Sportler wieder ran

Handballer dürfen wieder aufs Parkett. Foto: Stefan Peglow

Das Warten hat ein Ende: Ab diesem Sonnabend können auch unter dem Hallendach wieder alle Sportlerinnen und Sportler ihrer Leidenschaft nachgehen. Nachdem der Landessportbund und große Teile des Sportlandes immer vehementer ein Ende des Verbots von Indoor-Kontaktsportarten für über 27-Jährige gefordert hatten, hat die Landesregierung nun reagiert und wird dieses mit der neuen Umgangsverordnung aufheben. Damit können ab 5. September Volley- und Handballer endlich genauso wieder auf das Parkett zurückkehren wie Ringer oder Judoka auf ihre Matten.

Das Abstandsgebot während des Sports wird allerdings nur unter bestimmten Bedingungen aufgehoben. Wie Ministerpräsident Dr. Dietmar Woidke heute informierte, gelte die Ausnahme nur „für feststehende Gruppen im Mannschaftssport von höchstens 30 Personen“ sowie „im Individualsport für höchstens fünf Personen“. In einer Pressemitteilung der Staatskanzlei heißt es außerdem: „Für den Wettkampfbetrieb in Sportarten, in denen die Einhaltung der Abstandsregelungen bei der Sportausübung unmöglich ist, gilt nun, dass bei Wettkämpfen in geschlossenen Räumen höchstens 100 Personen (Wettkampfteilnehmende und Funktionspersonal) zeitgleich anwesend sein dürfen. Aber: Die Ausnahme vom allgemeinen Abstandsgebot gilt nur für die reine Sportausübung.“

Wolfgang Neubert, Präsident des Landessportbundes Brandenburg, sieht in der Entscheidung der Landesregierung die längst überfällige Freigabe für die märkischen Sportlerinnen und Sportler, die mit Geduld und Disziplin die monatelangen Einschränkungen und Verbote im Rahmen der Pandemie-Maßnahmen mitgetragen haben. „Damit geht eine sehr lange Zeit des Verzichts für unsere Aktiven zu Ende. Natürlich hätte ich mir – genauso wie die meisten Sportlerinnen und Sportler bei uns in Brandenburg – gewünscht, dass diese wichtige und richtige Entscheidung früher gefallen wäre. Zuletzt war das Verbot für Ältere einfach nicht mehr logisch nachvollziehbar. Nichtsdestotrotz freue ich mich, dass wir in zahlreichen Gesprächen unsere Landesregierung letztlich überzeugen konnten und wir nun alle gemeinsam einen weiteren Schritt in Richtung Normalität gehen können.“ Zugleich rief er alle Sportlerinnen und Sportler auf, weiter die elementaren Hygienemaßnahmen im Kampf gegen die Pandemie zu befolgen.

Quelle „lsb-brandenburg.de“

Corona und Trainingsbetrieb

Werte Sportfreundinnen und Sportfreunde,
sicherlich habt ihr alle von der Corona Infektion in Wittenberge und der damit verbundenen Schließung der Elblandgrundschule und der Kita „Haus der kleinen Strolche“ gehört.
In die Schule gehen auch Kinder, die sich in Sportvereinen aktiv betätigen.

Nach Rücksprache mit dem Gesundheitsamt möchte ich die nachfolgende Information an euch weitergeben.

  • Auch wenn die Kinder negativ auf Corona getestet wurden, bleibt die Quarantäne bis auf Weiteres bestehen.
  • Das bedeutet diese Kinder dürfen für den Zeitraum der Quarantäne nicht am Trainings- und Wettkampfbetrieb teilnehmen.
  • Zur Zeit wird die weitere Vorgehensweise durch das Gesundheitsamt und die Ärzte beraten.
  • Wir werden versuchen euch auf dem Laufenden zu halten.