Corona-Update

Aktuelle Informationen – was ist erlaubt – was ist verboten…

  • Lockdown: Pflege ja, Nachwuchssport nein

    Das Ministerium für Jugend, Bildung und Sport (MBJS) hat in einem Info-Schreiben an den Landessportbund und seine Mitglieder noch einmal bestätigt, dass es – anders als in Berlin und Mecklenburg-Vorpommern – keine Ausnahmen des Sport-Lockdowns für Kinder und Jugendliche gibt. Damit bleibt es dabei: Der Amateursport in Brandenburg bleibt für alle Altersklassen bis zum 30. November untersagt. Ausnahme bleibt der „Individualsport auf und in allen Sportanlagen allein, zu zweit oder mit den Angehörigen des eigenen Haushalts“, so das Ministerium weiter. Allerdings ist auch für den Individualsport „die Ausübung von Kontaktsport […] im Rahmen der Ausnahme grundsätzlich untersagt“. Ob jedoch die Sportanlagen für diesen Minimalbetrieb geöffnet werden, hängt an den Trägern vor Ort.

    Anders aber als noch im ersten Lockdown dürfen die Sportstätten zur „Versorgung von Tieren (z. B. Pferde) und für die Wartung und Pflege von Sportgeräten (z. B. Boote, Fahrräder)“ betreten werden, informiert das Schreiben.

    „Quelle lsb-brandenburg.de“

  • Kaum Lockdown-Ausnahmen für märkischen Sport

    Jetzt ist es amtlich: Brandenburg wird die Beschlüsse der Ministerpräsidentenkonferenz vom Mittwoch ohne größere Änderungen für den Sport übernehmen. Darüber hat das Landeskabinett heute in einer Pressekonferenz informiert. Damit steht das Sportland laut der heute vom Landeskabinett verabschiedeten und ab 2. November gültigen neuen Umgangsverordnung bis Ende November erneut fast vollständig still. Einzig für den Individual- und Spitzensport hat die Landesregierung die Türen nicht komplett geschlossen.

    Anders als Berlin, wo der Senat zumindest den Kindern bis 12 Jahren einen Trainingsbetrieb im Freien und in festen Gruppen ermöglicht, untersagt Brandenburg den kompletten Amateursport in und auf allen Sportanlagen. Nur „der Individualsport allein, zu zweit oder mit den Angehörigen des eigenen Haushalts“ soll möglich sein, wie es Ministerpräsident Dietmar Woidke im Rahmen der Pressekonferenz heute erklärte. Was das genau bedeuten soll und warum Brandenburg einen ungleich strengeren Kurs als Berlin einschlägt, wurde zunächst nicht erläutert.

    Entsprechendes Unverständnis herrscht im Sportland. „Es ist schon eine ziemlich große Enttäuschung für alle Vereine des Landes, dass es nicht einmal für die Jüngeren möglich sein wird, im kommenden Monat ihren Sport zu betreiben. Das wird weder den Ansprüchen unserer Kinder noch den Bemühungen der Vereine vor Ort gerecht. Schließlich haben in den vergangenen Wochen zahlreiche Ehrenamtliche überall in den Vereinen viel Zeit und enorm viel Kraft in die Hygienekonzepte und deren Umsetzung gesteckt. Und das mit Erfolg“, erklärt Andreas Gerlach, Vorstandsvorsitzender des Landessportbundes Brandenburg e.V.. Zudem sieht er auch in der erneut unterschiedlichen Ausrichtung der Maßnahmen durch die Bundesländer Probleme: „Es ist wiederum äußerst unglücklich, dass in Brandenburg verboten ist, was in Berlin erlaubt wird.“

    Auch deswegen hätte er sich eine noch intensivere Einbeziehung des Landessportbundes und seiner Mitglieder im Vorfeld der Erarbeitung der neuen Corona-Maßnahmen gewünscht.

    Laut neuer Regelungen wird es in den kommenden Novembertagen nun aber immerhin Ausnahmen im Individualsport – wie oben beschrieben – sowie für den „Trainings- und Wettkampfbetrieb der Berufssportlerinnen und -sportler, der Bundesligateams sowie der Kaderathletinnen und -athleten der olympischen und paralympischen Sportarten an Bundes-, Landes- oder Olympiastützpunkten“, so Woidke, geben. Außerdem ist der Schulsport nicht vom Verbot betroffen.

    Sobald die heute beschlossene Umgangsverordnung mit den konkreten und rechtsverbindlichen Fakten veröffentlicht wird, werden wir sie auf unserer Seite verlinken.

    Quelle:lsb-brandenburg.de

  • Corona-Maßnahmen des Bundes: Sportland steht erneut still

    Es ist ein herber Rückschlag für das Sportland: Ab kommenden Montag, 2. November, ist der komplette Trainings- und Wettkampfbetrieb der mehr als 3.000 Brandenburger Sportvereine aufgrund der Corona-Pandemie für mindestens einen Monat erneut auf Eis gelegt – und mit ihnen der aller deutschen Amateurvereine. Darüber verständigte sich heute die Ministerpräsidentenkonferenz mit Bundeskanzlerin Angela Merkel sowie weiteren Mitgliedern des Bundeskabinetts. Am Freitag will die Brandenburger Landesregierung in einer Sondersitzung die entsprechenden Änderungen in die märkische Corona-Umgangsverordnung integrieren. Individualsport allein, zu zweit oder mit Mitgliedern des eigenen Hausstands bleibt jedoch möglich. Mit den Maßnahmen sollen die aktuell steigenden Infektionszahlen in Deutschland wieder gesenkt werden.

    Für die mehr als 355.000 märkischen Sportlerinnen und Sportler bedeutet diese Nachricht einen absoluten Rückschlag. Monatelang hatten sie Hygienekonzepte erfolgreich entwickelt und diszipliniert befolgt, um den Sport für alle Brandenburger erlebbar zu machen. LSB-Vorstandsvorsitzender Andreas Gerlach: „Die Gesundheit der Menschen steht an erster Stelle und die Entscheidung ist im Zusammenhang mit allen anderen Maßnahmen nachvollziehbar. Dennoch ist es deprimierend, dass die diszipliniert handelnden Sportvereine nun für die zwischenzeitlich aufgetretene Sorglosigkeit, die Reisewut und den Leichtsinn Weniger bestraft werden. Die Kontrolle der beschlossenen Maßnahmen muss ernster genommen und die möglichen Sanktionen angewandt werden. Wir bitten die Vereinsmitglieder, trotz der maßlosen Enttäuschung, auch weiterhin so diszipliniert und verständnisvoll zu sein wie bisher und vor allem zu ihrem Verein zu stehen.“

    Nach dem ersten kompletten Lockdown im März hatte das Sportland nur langsam und nur Schritt für Schritt wieder in einen Alltag gefunden. Letztlich dauerte es bis Anfang September, bis auch die letzten Aktiven im Indoor-Bereich wieder zurück in die Hallen konnten. Nun also sind diese wieder verwaist – genauso wie alle Sportplätze, Laufbahnen und Schwimmhallen. 

    Quelle: lsb-brandenburg.de

  • Aktuelle Corona-News und Hilfe

    Werte Sportfreundinnen und Sportfreunde,

    nun ist es leider bestätigt. Ab Montag, den 02.11.2020 werden wir den Trainings- und Wettkampfbetrieb wieder einstellen müssen.

    Trotz aller Maßnahmen und Einhaltung aller Vorgaben.

    Ich möchte mich an dieser Stelle für euer verantwortungsvolle Verhalten in den letzten Monaten bedanken.

    Hoffentlich überstehen wir diese neue Zeit des „Abwartens“ gut.  Lasst euch nicht unterkriegen.

    In diesem Zusammenhang sehen auch wir uns gezwungen, den für den 13.11.2020 geplanten Beginn des Übungsleiterlehrganges zu verschieben.

    Alle Anmeldungen bleiben bestehen. Wir werden uns bemühen eine Möglichkeit zu finden, den Lehrgang zu schnell wie möglich durchzuführen.

    Bei Fragen und Problemen, ruft an.!!

    Eurer Kreissportbund Prignitz

  • Corona sorgt für Ende der Talentiade-Saison 2020

    Nachdem die Corona-Pandemie bereits im Frühjahr dafür gesorgt hatte, dass die alljährliche Talentiade-Serie des Landessportbundes unterbrochen werden musste, ist sie nun auch verantwortlich dafür, dass die meisten Nachholtermine der damals ausgefallenen Veranstaltungen ebenfalls entfallen. Aufgrund des aktuellen Infektionsgeschehens im Land sahen sich LSB und die betroffenen Kreissportbünde gezwungen, die noch ausstehenden zwölf Veranstaltungen abzusagen. Damit endet die diesjährige Talentiade-Saison mit der heutigen, vierten Herbst-Veranstaltung – und der insgesamt 13. im Jahr 2020 – in Frankfurt (Oder).

    Info: Die Veranstaltungsserie wird seit 12 Jahren vom Landessportbund Brandenburg gemeinsam mit den Stadt- und Kreissportbünden sowie den Landesfachverbänden mit Unterstützung des Ministeriums für Bildung, Jugend und Sport organisiert. Zu den Talentiaden werden Drittklässler eingeladen, die beim im Vorfeld in den Schulen durchgeführten EMOTIKON-Test überdurchschnittliche Ergebnisse erzielt haben. Zudem können auch die Sportlehrer Schüler empfehlen. Unter fachkundiger Betreuung können die Talente ihre sportlichen Fähigkeiten unter Beweis stellen und die Bewegungsvielfalt der vertretenen Sportarten kennen lernen. Zusätzlich zum Erhalt des Talentpasses erfahren die Kinder durch die Einladung zur Talentiade eine Würdigung ihres motorischen Könnens. Ebenso werden erste Möglichkeiten zur gezielten Förderung der sportlichen Leistungen und Interessen aufgezeigt, was ein Grund für die Eltern sein sollte, ihre Kinder auf die Talentiade zu begleiten.

    Quelle: lsb-brandenburg.de

  • DOSB-Hygienekonzept für Wettkampf- und Spielbetrieb

    Sichere Sportveranstaltungen in Zeiten der Pandemie: Der Deutsche Olympische Sportbund (DOSB) hat ein nationales Hygiene-Rahmenkonzept für den Wettkampf- und Spielbetrieb von Vereinen vorgelegt. Das Konzept ist ein zentraler Basisbaustein. Je nach Art und Größe der Veranstaltung, vom Sportfest im Verein bis zur Durchführung einer Weltmeisterschaft, können die Veranstalter eigenständig sportartspezifische und veranstaltungsspezifische Bausteine ergänzen. Neben generellen Vorgaben bieten die Basisstandards den Veranstaltern für alle Zielgruppen eine differenzierte und sichere Begleitung durch alle Phasen einer Veranstaltung, von der Anmeldung und Anreise bis zum sicheren Verlassen des Veranstaltungsortes und einer dokumentierten Kontaktnachverfolgung.

    „Die Gesundheit der Sportlerinnen und Sportler und der gesamten Gesellschaft hat weiterhin höchste Priorität. In Zeiten der anhaltenden Pandemie bedeutet dies auch, dass wir durch ein höchst verantwortungsvolles Sporttreiben und perfekt organisierte Sportveranstaltungen mit Hygiene-Konzepten einen wertvollen Beitrag leisten und gleichzeitig die einzigartige Vielfalt des organisierten Sports in Deutschland schützen können“, erklärte DOSB-Präsident Alfons Hörmann, der das neue DOSB-Konzept als Hilfe zur Selbsthilfe sieht. „Mit diesen national einheitlichen DOSB-Standards ermöglichen wir allen Verantwortungsträgern, auf abgesicherter Grundlage verantwortungsvolle Entscheidungen zu treffen.“ Dazu trägt die Einbindung des TÜV Rheinland als unabhängiger Dienstleister bei, der das Konzept einer intensiven Prüfung unterzogen hat.

    Info: Das neue Konzept basiert auf den zehn „DOSB-Leitplanken“ aus dem Frühjahr dieses Jahres zum Wiedereinstieg ins vereinsbasierte Sporttreiben nach dem Lockdown, den über 60 sportartspezifischen Übergangs-Regeln der Spitzenverbände und zahlreichen auch international anerkannten Hygiene-Konzepten von Verbänden und Veranstaltern in Deutschland. Der DOSB hat gemeinsam mit dem erfahrenen Dienstleister APA in einem Hygiene-Rahmenkonzept die Erfahrungen im Sport im Sinne bewährter Best-Practice-Beispiele aufbereitet und mit einer einheitlichen Bildsprache versehen sowie einer Prüfung durch den TÜV Rheinland unterzogen.

    Das komplette DOSB-Hygiene-Rahmenkonzept finden Sie hier.

    Quelle „lsb-brandenburg.de

  • Neue Corona-Verordnung hat kaum Sport-Auswirkungen

    Die neue Corona-Umgangsverordnung des Landes Brandenburg, über die die Landesregierung gestern Nachmittag informiert hat und die ab heute (21.10.2020) gültig ist, bringt keine gravierenden Veränderungen für Sportvereine und Aktive mit sich. Der entsprechende Paragraph 9, der seit 5. September in Kraft ist, blieb unberührt. Somit gelten die bisherigen Regelungen weiter: Der Sport im Indoor- und Outdoorbereich ist ohne Einschränkungen möglich. Einzige Ausnahme bleibt die Sportausübung in geschlossenen Räumen für über 27-Jährige. Hier sind feststehende Gruppen im Mannschaftssport von höchstens 30 Personen sowie im Individualsport von höchstens fünf Personen zu bilden. Der Landessportbund und viele seiner Mitglieder hatten sich zuvor vehement für diese Lockerungen eingesetzt.
    Eine Hilfe bei der Interpretation der Regeln stellt das Ministerium für Bildung, Jugend und Sport auf seiner Internetseite bereit.

    Indirekten Auswirkungen für den Sport könnten allerdings die neuen und seit heute gültigen Regeln für den Veranstaltungsbereich bringen. Das betrifft insbesondere die Zahl von Teilnehmern, wenn vor Ort ein bestimmter Inzidenzwert überschritten wird.
    Außerdem gilt bei Sportgroßveranstaltungen: Oberhalb einer absoluten Zahl von 1.000 Gästen sind 20 Prozent der regulären Besucher-Gesamtkapazität der jeweiligen Veranstaltungseinrichtung zulässig. Dies wird bei einer Kapazität ab 5.000 Plätzen relevant.

    Quelle „lsb-brandenburg.de

  • Ministerium erläutert Umgangsverordnung im Sport

    Seit gut zwei Wochen können alle Aktiven des Sportlandes wieder ihrem Sport nachgehen – egal, ob in der Halle oder im Freien, ob mit oder ohne Kontakt. Dank der neuen Umgangsverordnung der Brandenburger Regierung vom 4. September, für die sich das Sportland lange stark gemacht hatte,  dürfen alle wieder ihr Hobby genießen. Doch unter welchen Rahmenbedingungen die jeweilige Sportart betrieben werden darf, ist oftmals für die Vereine bzw. für die einzelnen Übungsleiter aufgrund der zahlreichen differenzierenden Einschränkungen nur schwer nachzuvollziehen. Hilfe bei der Interpretation der Regeln bekommen sie nun vom Ministerium für Bildung, Jugend und Sport, das auf seiner Internetseite zu den wichtigsten Fragen und Antworten rund um die Umgangsverordnung auch offen gebliebene Sportfragen beantwortet. So wird dort unter anderem erklärt, wie Hallen-Individualsport mit Kontakt wieder für eine größere Anzahl an Athleten möglich wird – und zwar auch für solche, die älter als 27 Jahre sind. Ebenso wird aufgezeigt, dass „für die Nutzung von Sportanlagen keine Genehmigung erforderlich ist. Das Hygienekonzept des oder der Betreiberin muss nicht beim zuständigen Gesundheitsamt zur Genehmigung vorgelegt werden.“ Das gilt laut Ministerium sowohl für den Indoor- als auch für den Outdoorsport. Zuvor hatte das Ministerium lediglich über erste grundlegende Umsetzungen informiert.

    Quelle: lsb-brandenburg.de

  • Aktueller Hygieneplan der Stadt Wittenberge zur Nutzung der Sporthallen

    Mit Wirkung vom 05.09.2020 hat die Stadt Wittenberge einen Hygieneplan zur Nutzung der städtischen Turnhallen für die Vereine erlassen.
    Ihr findet ihn unter „Service -> Downloads“ https://kreissportbund-prignitz.de/wp-content/uploads/2020/09/Hygieneplan-TH-Wittenberge-05_09_20.pdf

  • Endlich: Ab 5. September dürfen alle Sportler wieder ran

    Das Warten hat ein Ende: Ab diesem Sonnabend können auch unter dem Hallendach wieder alle Sportlerinnen und Sportler ihrer Leidenschaft nachgehen. Nachdem der Landessportbund und große Teile des Sportlandes immer vehementer ein Ende des Verbots von Indoor-Kontaktsportarten für über 27-Jährige gefordert hatten, hat die Landesregierung nun reagiert und wird dieses mit der neuen Umgangsverordnung aufheben. Damit können ab 5. September Volley- und Handballer endlich genauso wieder auf das Parkett zurückkehren wie Ringer oder Judoka auf ihre Matten.

    Das Abstandsgebot während des Sports wird allerdings nur unter bestimmten Bedingungen aufgehoben. Wie Ministerpräsident Dr. Dietmar Woidke heute informierte, gelte die Ausnahme nur „für feststehende Gruppen im Mannschaftssport von höchstens 30 Personen“ sowie „im Individualsport für höchstens fünf Personen“. In einer Pressemitteilung der Staatskanzlei heißt es außerdem: „Für den Wettkampfbetrieb in Sportarten, in denen die Einhaltung der Abstandsregelungen bei der Sportausübung unmöglich ist, gilt nun, dass bei Wettkämpfen in geschlossenen Räumen höchstens 100 Personen (Wettkampfteilnehmende und Funktionspersonal) zeitgleich anwesend sein dürfen. Aber: Die Ausnahme vom allgemeinen Abstandsgebot gilt nur für die reine Sportausübung.“

    Wolfgang Neubert, Präsident des Landessportbundes Brandenburg, sieht in der Entscheidung der Landesregierung die längst überfällige Freigabe für die märkischen Sportlerinnen und Sportler, die mit Geduld und Disziplin die monatelangen Einschränkungen und Verbote im Rahmen der Pandemie-Maßnahmen mitgetragen haben. „Damit geht eine sehr lange Zeit des Verzichts für unsere Aktiven zu Ende. Natürlich hätte ich mir – genauso wie die meisten Sportlerinnen und Sportler bei uns in Brandenburg – gewünscht, dass diese wichtige und richtige Entscheidung früher gefallen wäre. Zuletzt war das Verbot für Ältere einfach nicht mehr logisch nachvollziehbar. Nichtsdestotrotz freue ich mich, dass wir in zahlreichen Gesprächen unsere Landesregierung letztlich überzeugen konnten und wir nun alle gemeinsam einen weiteren Schritt in Richtung Normalität gehen können.“ Zugleich rief er alle Sportlerinnen und Sportler auf, weiter die elementaren Hygienemaßnahmen im Kampf gegen die Pandemie zu befolgen.

    Quelle „lsb-brandenburg.de“

  • Corona und Trainingsbetrieb

    Werte Sportfreundinnen und Sportfreunde,
    sicherlich habt ihr alle von der Corona Infektion in Wittenberge und der damit verbundenen Schließung der Elblandgrundschule und der Kita „Haus der kleinen Strolche“ gehört.
    In die Schule gehen auch Kinder, die sich in Sportvereinen aktiv betätigen.

    Nach Rücksprache mit dem Gesundheitsamt möchte ich die nachfolgende Information an euch weitergeben.

    • Auch wenn die Kinder negativ auf Corona getestet wurden, bleibt die Quarantäne bis auf Weiteres bestehen.
    • Das bedeutet diese Kinder dürfen für den Zeitraum der Quarantäne nicht am Trainings- und Wettkampfbetrieb teilnehmen.
    • Zur Zeit wird die weitere Vorgehensweise durch das Gesundheitsamt und die Ärzte beraten.
    • Wir werden versuchen euch auf dem Laufenden zu halten.
  • Wichtige Info zu Kontaktlisten und Indoor-Wettkämpfen

    Die Aufhebung des Abstandsgebots für U27-Aktive in Kontaktsportarten unterm Hallendach gilt auch für den Wettkampfbetrieb. Darüber informierte nun das Ministerium für Bildung, Jugend und Sport (MBJS). In einem Schreiben an den Landessportbund teilte es mit, dass „der Wettbewerb selbstverständlich zur sportbetonten Jugendarbeit“ gehöre und somit sowohl „der Trainings- als auch der Wettkampfbetrieb für bis zu 27-Jährige im Rahmen von Jugendarbeit auch in geschlossen Räumen vom Abstandsgebot ausgenommen“ sei. Weiterhin wies das MBJS in seinem Schreiben darauf hin, dass seit dem 11. August, dem Inkrafttreten der neuen Umgangsverordnung des Landes Brandenburg, für alle Kontaktsportarten – auch unter freiem Himmel – eine Anwesenheitsliste bei Veranstaltungen „zum Zwecke der Kontaktnachverfolgung“ Pflicht ist – sofern „der Mindestabstand von 1,5 Metern zwischen den Sportlerinnen und Sportlern unterschritten wird“. In dieser Liste sind der Vor- und Familienname sowie die Telefonnummer oder E-Mail-Adresse der Betroffenen einzutragen – und gleichzeitig auf den Datenschutz zu achten. Diese Dokumentationspflicht gilt allerdings nicht für

    • Ehe- oder Lebenspartner, Angehörige des eigenen Haushalts,
    • eigene Kinder (Personen, für die ein Sorge- oder gesetzliches oder gerichtlich angeordnetes Umgangsrecht besteht),
    • Kinder und Erwachsene, die im Rahmen der Kindertagesbetreuung Sportanlagennutzen oder Sport treiben,
    • Kinder und Erwachsene, die im Rahmen der Jugendarbeit, der Jugendsozialarbeit oder der Hilfen zur Erziehung (SGB VIII) Sport treiben (alle Jugendlichen bis 27 Jahre),
    • Personen, die im Rahmen des Schulbetriebs Sport ausüben,
    • bei der Wahrnehmung von Bildungs- sowie Aus-, Fort- und Weiterbildungsangeboten zu beruflichen Zwecken, sofern die Angebote in festen wiederkehrenden Gruppen wahrgenommen werden.

    Abseits des Sportgeschehens, darauf weist das Ministerium noch einmal ausdrücklich hin, bleiben als „zentraler Kern aller Maßnahmen zum Schutz vor einer Corona-Infektion die allgemeinen Abstands- und Hygieneregeln“ – und damit unter anderem grundsätzlich ein Mindestabstand von 1,5 Metern.

    Das komplette Schreiben des MBSJ

    „Quelle lsb-brandenburg.de“

  • Achtung Sportvereine: Kontaktlisten sind wieder Pflicht

    Das ist neu: Nach eingehender Prüfung der gerade veröffentlichten SARS-CoV-2-Umgangsverordnung rät der Landessportbund Brandenburg seinen Mitgliedsvereinen dringend, im Rahmen ihrer Veranstaltungen – egal, ob Trainingseinheiten oder Wettkampfbetrieb – Anwesenheitslisten zu führen – wenn der Mindestabstand von 1,5 Meter nicht eingehalten werden kann. Das gilt nun auch wieder für den Kontakt-Sport im Outdoorbereich. Waren diese Listen zuletzt nur noch Empfehlungen der Verbände und Verwaltungen, sind sie seit dem 11.08.2020 wieder vom Land Brandenburg verpflichtend verordnet. Das Anlegen von Listen, die die Namen und Telefonnummern bzw. E-Mail-Adressen der Teilnehmer beinhalten müssen, sollen im Falle einer Corona-Infektion unter den Teilnehmern eine Kontaktnachverfolgung erleichtern. Bei der medialen Vorstellung der neuen Umgangsverordnung hatte die Landesregierung leider nicht explizit auf die neue Regel hingewiesen. 

    Bei Detailfragen rät der Landessportbund seinen Vereinen, mit den örtlichen Gesundheitsämtern Kontakt aufzunehmen.

    „Quelle lsb-brandenburg.de“

  • Sportland enttäuscht nach neuem Kabinettsbeschluss

    Die Hoffnungen, die der Brandenburger Sport in die heutige Kabinettssitzung (11.08.2020) gesetzt hatte, waren groß. Zehntausende Aktive, die aufgrund des Verbots von Indoor-Kontaktsport für Erwachsene über 27 Jahren seit Monaten auf ihren Sport verzichten mussten, sehnten eine Lockerung der Corona-Eindämmungsmaßnahmen und damit ihr Comeback herbei. Umso größer wiegt nun die Enttäuschung, dass die Landesregierung diesem Wunsch nicht entsprochen und das – deutschlandweit einzigartige Verbot – bis zum 04.09.2020 verlängert hat.

    Wolfgang Neubert, Präsident des Landessportbundes Brandenburg e.V., reagiert mit Unverständnis auf diese Entscheidung. „Wir haben dem Ministerpräsidenten im Vorfeld alle Fakten, auch mit Hinweis auf die weitere Einhaltung der Hygienevorschriften und der Nachvollziehbarkeit eventueller Infektionsketten durch Teilnehmerlisten und abgegrenzte Gruppen, aufgezeigt. Damit und mit der Disziplin sowie Unterstützung der Sportvereine in den vergangenen Monaten haben wir mehr als deutlich gemacht, dass der Sport gewillt und in der Lage ist, die Corona-Beschränkungen mit dem Sporttreiben zu kombinieren, ohne damit die Gefahrenlage für unsere Gesellschaft signifikant zu erhöhen.“

    Das negative Votum des Kabinetts sei ein großer Rückschlag für die gesamte Sportfamilie, wie der LSB-Vorstandsvorsitzende Andreas Gerlach betont: „Es ist leider eine Entscheidung gegen den Sport, die die Entwicklung unseres Sportlandes – die auch dank der guten Zusammenarbeit mit der Landesregierung bisher überaus positiv war – stark beeinträchtigt.“

    Hintergrund: Der Landessportbund Brandenburg vertritt mehr als 355.000 märkische Sportlerinnen und Sportler, darunter mehr als 210.000 Aktive, die älter als 27 Jahre sind. Für diese Altersgruppe war, anders als für die jüngeren Sportlerinnen und Sportler, der Kontaktsport im Indoor-Bereich auch nach der letzten Lockerung der Corona-Eindämmungsmaßnahmen durch die Landesregierung Ende Juni untersagt.

    Quelle „LSB-Brandenburg.de“

  • Indoor-Kontaktsport: LSB fordert Freigabe auch für Erwachsene

    Der Corona bedingte Stillstand im Sportland hat weh getan – den märkischen Aktiven, ihren Vereinen und auch der gesamten Gesellschaft. Daher waren Sportvereine und -verbände im Land Brandenburg sehr diszipliniert und engagiert, als es darum ging, die Vielzahl der notwendigen Maßnahmen zur Bekämpfung der Corona-Pandemie mitzutragen und umzusetzen. Der Lohn: Eindämmung des Virus und erste Lockerungen der Beschränkungen. Inzwischen ist fast überall wieder eine Art sportlicher Alltag eingekehrt – bis auf eine Ausnahme: Die über 27-Jährigen, die unterm Hallendach ihrem Sport nachgehen, müssen weiter Abstand halten. Damit bildet Brandenburg eine Ausnahme in Deutschland. 

    Andreas Gerlach, Vorstandsvorsitzender des Landessportbundes Brandenburg„Unser Sportland Brandenburg ist inzwischen das einzige Bundesland mit der Untersagung des Kontaktsports im Indoorbereich für Erwachsene.“ Für den Landessportbund Brandenburg, der schon seit Wochen die Aufhebung des Verbotes von fordert, ist dieses wenig schmeichelhafte Alleinstellungsmerkmal vollkommen unverständlich. Gerlach weiter: „Alle Fakten, auch mit Hinweis auf die weitere Einhaltung der Hygienevorschriften und der Nachvollziehbarkeit eventueller Infektionsketten durch Teilnehmerlisten und abgegrenzte Gruppen, wurden dem Ministerpräsidenten vorgetragen, um eine Entscheidung im Interesse der sporttreibenden Brandenburgerinnen und Brandenburger voranzubringen. Ein weiteres Verbot wäre nicht nachvollziehbar und auch nicht erklärbar.“ Mit Blick auf die kommenden Beschlüsse des Brandenburger Kabinetts sagt Andreas Gerlach daher: „Wir hoffen auf eine kurzfristige Entscheidung im Sinne aller Aktiven.“

    Quelle „LSB-Brandenburg.de“