Bundeskanzler Scholz zu Gast im „Haus des Sports“

Hoher Besuch im Sportland: Deutschlands Regierungschef Olaf Scholz hat heute im Rahmen seiner Sommertour durch Potsdam und Umgebung auch am Olympiastützpunkt Brandenburg vorbeigeschaut und sich hier ein Bild von den zahlreichen Möglichkeiten für den märkischen Breiten- und Spitzensport gemacht. Gemeinsam mit dem Brandenburger Sportminister Steffen Freiberg, dem Vorstandsvorsitzenden des Landessportbundes Brandenburg, Andreas Gerlach, sowie Olympiastützpunktleiter Wilfried Lausch machte er auf seinem Rundgang unter anderem Station in der Kanu-Gegenstromanlage, wo er mit Olympiasiegerin Franziska John vom KC Potsdam plauderte, und bei den Modernen Fünfkämpfern des OSC Potsdam um die Olympiateilnehmer Christian Zillekens und Patrick Dogue. Zum Abschluss seiner Stippvisite stattete er noch dem neuen „Haus des Sports“ einen Besuch ab und ließ sich dort von Andreas Gerlach die hellen, funktionalen und modernen Räume und Anlagen zeigen.

Quelle:lsb-brandenburg,de

MillMedaillenregen in Schottland: Sportlands Aktive glänzen bei Rad-WM

Fünf Titel, dazu drei Mal Silber und fünf bronzene Medaillen: Die bisher größte Rad-Weltmeisterschaft aller Zeiten haben Brandenburgs Aktive erfolgreich für eine der bis hierhin größten Edelmetall-Ausbeuten genutzt. Im schottischen Glasgow wurden erstmals die Wettbewerbe sowohl auf der Bahn als auch auf der Straße der weltweit besten Aktiven im Rad- und Para-Radsport im Rahmen einer einzigen WM (3. bis 13. August) ausgetragen. Und mit insgesamt 15 Medaillen dürfte das Fazit der Teilnehmenden aus dem Sportland sehr positiv ausfallen.
Für einen perfekten Start in die Titelkämpfe hatten die amtierenden Team-Sprint-Weltmeisterinnen vom RSC Cottbus gesorgt. Emma Hinze, Lea Sophie Friedrich und Pauline Grabosch verteidigten gleich am ersten Tag der Super-WM ihren Titel eindrucksvoll – mit neuem Weltrekord. Und Hinze sowie Friedrich legten anschließend fleißig nach. Während sich Hinze im 500-Meter-Zeitfahren das nächste Regenbogentrikot sicherte, fuhr Friedrich noch zur Vizemeisterschaft im Sprint und zu Bronze im 500-Meter-Zeitfahren sowie im Keirin.
Nicht weniger spektakulär waren die Para-Aktiven des BPRSV Cottbus in Schottland unterwegs. Allein Maike Hausberger holte sich zwei Titel und drei Bronzemedaillen. „Das hätte ich vorher nicht zu träumen gewagt, es war bis zur WM ein turbulentes Jahr“, sagte Hausberger anschließend, die auch neue Stärken an sich entdeckt hatte: „Ich wusste nicht, dass ich solche Sprinterqualitäten habe. Das motiviert mich noch mehr für die Paralympics in Paris. Die Vorzeichen stehen besser als vor Tokio 2021, weil ich auf der Bahn und auf der Straße besser geworden bin.“ Diese Einschätzung untermauerte sie in Glasgow mit den Goldmedaillen im Scratch sowie im Zeitfahren auf der Straße und den dritten Plätzen im Omnium, im 500-Meter-Zeitfahren (beides Bahn) sowie im Straßenrennen. Trotz der Erfolge sieht Maike Hausberger weiterhin Luft nach oben: „Es ist noch Potenzial da.“
Dieses konnte Teamkollege Maximilian Jäger auch in Glasgow abrufen. Der 23-Jährige ist nunmehr neuer Zeitfahr-Weltmeister und sicherte sich die Bronzemedaille im Straßenrennen. „Das war bislang ein richtig gutes Jahr für mich. Sportlich lief die Weltcup-Saison schon sehr gut. Die WM mit zwei Medaillen rundet das gut ab.“ Ebenfalls mit Medaillen kehrten auch Angelika Dreock-Käser (Silber im Zeitfahren auf der Straße), Jana Majunke (Bronze im Straßenrennen) und Pierre Senska (Silber im Scratch) aus Schottland zurück.

Quelle:lsb-brandenburg.de

Brandenburger Medaillenflut bei Para-Schwimm-WM

Großartig – so einfach und dabei so treffend lässt sich die Leistung der Brandenburger Para-Schwimmerinnen bei der Weltmeisterschaft in Manchester zusammenfassen. Gleich mit einem halben Dutzend Medaillen im Gepäck kehrten Verena Schott (BPRSV Cottbus) und Gina Böttcher (SC Potsdam) Anfang August von der WM zurück.

Verena Schott feierte dabei mit dem WM-Titel über die 100 Meter Brust den größten Erfolg ihrer Karriere seit ihrer WM-Goldmedaille 2019 – damals über die 100 Meter Lagen. „Ich freue mich riesig, ich kann es gar nicht fassen“, sagte die 34-Jährige, die nach 1:43,64 Minuten im Ziel anschlug. Bis zur Wende ging es richtig eng zu, die Britin Grace Harvey und die Ukrainerin Anna Hontar saßen Verena Schott im Nacken. „Ich habe gar nichts gemerkt bis zur Wende“, sagte Schott, die während des Rennens nur die Worte ihres Trainers und Ehemanns Maik Zeh im Kopf hatte: „Einfach weiter, weiter, weiter“, hatte er ihr vor dem Wettkampf gesagt. „Als ich dann zur Wende gesehen habe, dass wir alle gleichauf sind, dachte ich: Die zweiten 50 Meter sind ja immer meine. Das kann ich.“ Auch über die 200 Meter Lagen sowie die 50 Meter Schmetterling überzeugte Schott und gewann jeweils Silber.

Ebenfalls drei Medaillen fischte Gina Böttcher aus dem Becken in Manchester. Im Finale über 150 Meter Lagen schlug die Schwimmerin vom SC Potsdam nach 3:01,70 Minuten im Ziel an und wurde Zweite. „Ich hatte auf Bronze gehofft, weil ich echt hart dafür trainiert hatte. Aber dass es Silber werden könnte – das freut mich sehr, sehr, sehr“, feierte Böttcher. Darüber hinaus gewann die Potsdamerin über die 50 Meter Rücken sowie die 100 Meter Freistil Bronze.

Quelle: lsb-brandenburg.de

Landessporttag in Potsdam: Landessportbund lädt ein

Der Präsident des Landessportbundes Brandenburg, Wolfgang Neubert, und der LSB-Vorstandsvorsitzende Andreas Gerlach laden gemeinsam die Delegierten der Mitgliedsorganisationen des Landessportbundes für Sonnabend, 25. November 2023, zum 10. Landessporttag ein. An diesem Tag stehen in Potsdam nicht nur die obligatorischen Jahresabschluss- und Haushaltsentscheidungen an, die die Teilnehmenden auch in den Mitgliederversammlungen der Vorjahre – entsprechend den jeweils aktuellen Jahren – zu treffen hatten. In diesem Jahr wartet auch die Wahl eines neuen LSB-Präsidiums auf die Delegierten. Außerdem stehen Änderungen der Satzung des Landessportbundes auf der Tagesordnung.
Der Landessporttag ist das oberste Organ des LSB. Stimmberechtig sind die Delegierten der Kreis- und Stadtsportbünde, der Landesfachverbände, der Vereine mit besonderer Aufgabenstellung sowie die Mitglieder des Präsidiums. Der Landessporttag prüft die erledigten Aufgaben, die vom Präsidium und der Geschäftsstelle ausgeführt wurden und fasst Beschlüsse, die die Arbeit der nächsten Jahre betreffen.

Vorläufige Tagesordnung Landessporttages
Stimmen und Mandate zum Landessporttag

Quelle: lsb-brandenburg.de

Gold für Anke Arndt

Anlässlich des 30 Jährigen Jubiläum des SFV Nordprignitz erhielt Anke Arndt die Goldene Ehrennadel des Kreissportbund Prignitz. Der 1. Vorsitzende Christian Kube überreichte zur Eröffnung des Sportfestes in Groß Warnow diese Auszeichnung.

Anke Arndt ist seit 1987 sportlich aktiv, damals auch ohne Verein. Seit 1994 in der Sportgruppe des SFV Nordprignitz aktiv. Anke Arndt möchte noch bis zum 80. Lebensjahr sportlich aktiv bleiben.

Perfekt: LSB-Mitglieder beschließen Anpassung des Haushaltsplans

Die Entscheidung fiel leicht und einstimmig: Bei einer extra aus diesem Grund einberufenen außerordentlichen Mitgliederversammlung des Landessportbundes Brandenburg haben die teilnehmenden Verbandsvertreterinnen und -vertreter heute (06.07.2023) eine Anpassung des aktuell gültigen Haushaltsplans 2023 beschlossen. Diese Anpassung war nötig geworden, da im Dezember 2022 das brandenburgische Sportfördergesetz novelliert und somit die Zuschüsse für den organisierten Sport erhöht wurden. Der Landtag hatte damals beschlossen, die jährliche Sportförderung des Landes auf insgesamt 24 Millionen Euro aufzustocken. Weil aber nur ein beschlossener Haushaltsplan die Grundlage für die Auszahlungen der Fördermittel an die Vereine und Verbände ist, hatte der LSB im Sinne seiner Mitglieder und des Sportlandes entsprechend handeln müssen. Der Haushalt des LSB erhöhte sich durch die Änderung um circa 2,5 Millionen Euro.
Zugleich feierte das Sportland eine Premiere: Erstmals fand eine Mitgliederversammlung des LSB im neuen „Haus des Sports“ statt.

Quelle:lsb-brandenburg.de

Sportliche Wettkämpfe und Aktivitäten in Namen von Turnvater Jahn

Am heutigen Samstag stand der Sport in Lanz im Mittelpunkt. Organisiert vom SV Jahn Lanz und dem Kreissportbund Prignitz fanden zahlreiche sportliche Wettkämpfe und Aktivitäten auf dem Sportplatz statt. Zu diesem Anlass zeichnete Christian Kube 1. Vorsitzender des Kreissportbund Prignitz zwei verdiente ehrenamtliche des SV Jahn Lanz aus.

Rainer Dröge gehört in der Abteilung Volleyball zu den ersten Mitgliedern. Seit vielen Jahren leitet er ehrenamtlich eine Jugendtrainingsgruppe. Ohne diese Arbeit wäre die Abteilung nicht mehr so stark vertreten im Vereinsleben des SV Jahn Lanz.

Auszeichnung Ehrennadel Bronze des Kreissportbund Prignitz

Wolfgang Waldvogel ist als Mitglied aktiv im Vorstand tätig. Seit mehr als 30 Jahren leitet er Trainingsgruppen in der Abteilung Fußball. Des weiteren organisiert er Fußballturniere für den Lanzer Nachwuchs.

Auszeichnung Ehrennadel Silber Kreissportbund Prignitz

„Intensivkurse Schwimmen“ werden neu aufgelegt

Brandenburger Schülerinnen und Schüler können in den Sommerferien und bis Jahresende per Intensivkurs schwimmen lernen. Ermöglicht werden die kostenlosen Kurse durch das Ministerium für Bildung, Jugend und Sport (MBJS) und den Landessportbund Brandenburg e.V. (LSB) mit seiner Brandenburgischen Sportjugend (BSJ), die hier bereits auf gute Erfahrungen aus den Jahren 2021 und 2022 zurückgreifen können. Die Intensivkurse richten sich an Kinder, die in den vergangenen Jahren coronabedingt nicht die Möglichkeit hatten, sicher schwimmen zu lernen und das Schwimmabzeichen abzulegen.

LSB-Vorstand Robert Busch freut sich vor allem über die vereinfachten Zugangsmöglichkeiten: „Der Dank geht hierbei an die Landesregierung, die für die Intensivkurse noch einmal Mittel zur Verfügung gestellt hat. Die positiven Erfahrungen der vergangenen Jahre haben gezeigt, dass die Sommerferien eine hervorragende Möglichkeit sind, um Kindern das Schwimmen beizubringen. Gemeinsam mit unseren Partnern im Land Brandenburg werden wir die kommenden Monate nutzen, um so viele Kinder wie möglich zu erreichen.“

Sportminister Steffen Freiberg lobt das Engagement der BSJ: „Alle Kinder in Brandenburg sollen schwimmen lernen. Es war wichtig, dass viele Schülerinnen und Schüler die Intensivkurse Schwimmen der Brandenburgischen Sportjugend in den vergangenen zwei Jahren genutzt haben. Das Sportministerium förderte das Angebot mit dem Programm ‚Aufholen nach Corona‘. Ich freue mich, dass mit der Verlängerung der Förderung die gute Zusammenarbeit von BSJ mit den schwimmsporttreibenden Verbänden vor Ort bis Ende 2023 fortgesetzt werden kann. So können weitere Kinder ihre Schwimmfertigkeiten außerhalb der Schule und kostenlos für die Familien verbessern. “

Die „Intensivkurse Schwimmen“ beginnen ab dem 01.08.2023. Sie richten sich an Kinder der Klassenstufe 4 bis 7 bzw. an solche, die nicht oder nicht ausreichend gut schwimmen können. Der Schwimmkurs kann daher auch als Auffrischung für unerfahrene junge Schwimmer genutzt werden, damit sich diese am und im Wasser angstfrei und sicher bewegen können. Ein Kurs setzt sich aus 16 Unterrichtseinheiten (16 Schwimmstunden) zusammen, die auch als Doppelstunden absolviert werden können. Die Anmeldung erfolgt weiterhin über die Interseite der BSJ www.wir-bewegen-brandenburg.de und beinhaltet neben den Daten zum Kind und seiner sorgeberechtigten Personen auch die Angaben zur Schule.

Quelle:lsb-brandenburg.de

Mehr Talente: Zuspruch für die Talentiade-Serie wächst weiter

Brandenburgs Nachwuchssport boomt: Nachdem bereits die Mitgliedszahlen im Kinder- und Jugendbereich des Landessportbundes Brandenburg (LSB) 2023 im Vergleich zum Vorjahr spürbar angestiegen sind, kann der LSB nun auch bei seiner Talentiade-Serie für Brandenburgs Drittklässler erneut wachsende Zahlen vermelden. Insgesamt 2.063 Mädchen und Jungen haben in den vergangenen Monaten an einer der 29 regionalen Talentiade-Veranstaltungen im Sportland teilgenommen. Dort konnten sie sich in ihnen zumeist noch unbekannten Sportarten ausprobieren und ihr sportliches Talent unter Beweis stellen. 2022 hatte der LSB 2.001 Kinder bei insgesamt 27 Veranstaltungen begrüßen dürfen.

Schon zum Serienauftakt 2023 Anfang März in Potsdam wusste die Talentiade, die vor Ort jeweils vom ansässigen Stadt- bzw. Kreissportbund gemeinsam mit dem LSB organisiert und durch Landesfachverbände bzw. regionalen Vereine unterstützt wird, zu begeistern. 200 Schülerinnen und Schüler aus Potsdam und Umgebung konnten in 17 verschiedene Sportarten schnuppern.  „Das ist schon ein tolles Konzept. Xaver ist sehr sportinteressiert. Aber normalerweise brauchst Du ja sehr viel Zeit, um alles mal auszuprobieren. Hier aber ist alles komprimiert zusammen an einem Tag möglich“, schwärmte Steffen Möller-Paape, ehemaliger Junioren-Weltmeister im Rudern, von der einzigartigen Chance, seinem Sohn Xaver in so kurzer Zeit so viele Sportarten näherzubringen.

Die Talentiade-Serie machte zwischen Anfang März und Ende Juni Station bei allen Stadt- und Kreissportbünden. In Oberhavel, im Havelland und in der Uckermark gastierte sie in diesem Jahr jeweils sogar drei Mal. Die meisten Talente kamen mit 200 nach Potsdam.

Info: Zu den Talentiaden im Land werden Mädchen und Jungen aus den dritten Klassen der jeweiligen Region eingeladen, die im Rahmen des im Vorfeld im Sportunterricht durchgeführten EMOTIKON-Tests überdurchschnittliche Ergebnisse erreicht haben. EMOTIKON wurde von der Uni Potsdam entwickelt und besteht aus sechs einzelnen Fitness-Tests. Ziel der Talentiaden ist es, auf lokaler Ebene ein Zusammentreffen von Talenten und Sportvereinen sowie der Landesstützpunkte zu ermöglichen. Unter fachkundiger Betreuung können die Talente ihr motorisches Können in sportartbezogenen Tests unter Beweis stellen und die Bewegungsvielfalt der vertretenen Sportarten kennen lernen. Zusätzlich zum Erhalt des Talentpasses erfahren die Kinder durch die Einladung zur Talentiade eine Würdigung ihres motorischen Könnens. Ebenso werden erste Möglichkeiten zur gezielten Förderung der sportlichen Leistungen und Interessen aufgezeigt.

Quelle:lsb-brandenburg.de