Heute waren wir zu Besuch beim Zweifelderball-Kreisfinale des Schulwettbewerbes „Jugend trainiert für Olympia“ in der Karstädter Löcknitzhalle. Hier kämpften gleich 14 Prignitzer Grundschulen mit rund 150 Teilnehmern um vordere Platzierungen. Den Gesamtsieg sicherte sich schließlich die Grundschule Lenzen vor der Grundschule Putlitz, der Rolandschule Perleberg und der Jahn-Grundschule Pritzwalk. „In den Platzierungsspielen herrschte richtige Finalstimmung. Lenzen war am Ende der verdiente Sieger“, so der Prignitzer Schulsportkoordinator Frank Dannehl. Die beiden erstplatzierten Schulteams vertreten die Prignitz nun am 27. März beim Zweifelderball-Regionalfinale in Kremmen.
Tolle Nachrichten gibt es vom Prignitzer Leichtathletik-Nachwuchs zu berichten. Bei den Hallen-Landesmeisterschaften der Altersklassen U12/U14 im Potsdamer Sportpark Luftschiffhafen wurde Lukas Schwarzer (Altersklasse M12) Landesmeister im 60m-Sprint mit einer Siegerzeit von 8,65 Sekunden. Sein zweites Gold holte sich Lukas über die 800 Meter (2:40,90 min). Silbermedaillen gab es für Yannick Franke (AK M10 – 50m-Sprint), Richard Fathke (AK M10 – Weitsprung), Mila Huff (AK W11 – 50m), Marie Behnke (AK W13 – Hochsprung) und Philip Rauhe (M12 – 60m-Hürden). Bronze errang Leo Schreiber (AK M12 – 60m-Hürden). Außerdem konnten die insgesamt 16 Athleten der LG Prignitz sich über weitere acht Top-8-Platzierungen freuen. Herzlichen Glückwunsch!
Philip Rauhe, Lukas Schwarzer und Leo Schreiber (v.li.). Fotos: Patrizia LangeJanne Kalahs, Richard Fathke, Yannick Franke und Leonard Helmdach (v.li.).
Am Dienstagabend (25.02.25) waren KSB-Geschäftsführer Tino Gerloff und Jugendsportkoordinator Torsten Gottschalk zu Gast beim Bürgerempfang im Wittenberger Kultur- und Festspielhaus. Hier wurde u.a. die Stadt Wittenberge mit seinen 17 Vereinen, die mehr als 30 Sportarten anbieten und über 2200 Mitglieder vereinen, als drittsportlichste Stadt 2024 im Land Brandenburg ausgezeichnet. Darauf können wir als Sportlerfamilie des Landkreises mächtig stolz sein und uns auch ein bisschen selbst auf die Schulter klopfen, denn der Kreissportbund Prignitz hatte sich maßgeblich für die Bereitstellung der Bewerbungsunterlagen verantwortlich gezeigt.
Henrik Fischer, Staatssekretär im Ministerium für Bildung, Jugend und Sport des Landes Brandenburg, und Kristy Augustin, Vizepräsidentin für Breitensport und Sportentwicklung beim Landessportbund Brandenburg, überreichten einen Scheck über 2.000 Euro an Wittenberges Bürgermeister Dr. Oliver Hermann.
Das gab es noch nie: Erstmals in der Geschichte des Sportlandes Brandenburg ist der Organisationsgrad im Sport auf über 15 Prozent gestiegen. Das heißt: 15,5 Prozent aller Brandenburgerinnen und Brandenburger sind Mitglied in einem märkischen Sportverein. Und auch die absolute Zahl an Mitgliedern im Landessportbund Brandenburg e.V. (LSB) in Höhe von 396.039 (Stichtag 01.01.2025) bedeutet ein Allzeithoch. Damit zeigen die Brandenburgerinnen und Brandenburger deutlich, welch herausragenden Stellenwert der Sport und mit ihm die märkischen Vereine in ihrem Leben und damit in der Gesellschaft einnehmen. Gleichzeitig halten sie den LSB weiterhin auf Wachstumskurs. So stießen im vergangenen Jahr – insbesondere aufgrund der engagierten Arbeit zehntausender Ehrenamtlicher in den Vereinen – weitere 14.602 Mitglieder zur Brandenburger Sportfamilie dazu.
Für LSB-Präsident Karl-Heinz Hegenbart ein deutliches Signal: „Der Brandenburger Sport wächst und begeistert immer mehr Menschen! Mit dem neuen Mitgliederrekord setzen unsere Sportvereine ein starkes Zeichen für die Attraktivität des Vereinssports. Dieser Zuwachs ist ein Beweis für das große Engagement unserer Ehrenamtlichen und die hohe Qualität der sportlichen Angebote im ganzen Land. Wir sind stolz auf diese Entwicklung und freuen uns, dass der Sport in Brandenburg weiterhin so viele Menschen bewegt!“ Gleichzeitig aber sieht er darin auch eine Verpflichtung für die Zukunft: „Damit dieser positive Trend anhält und die Qualität der Sportangebote gehalten werden kann, braucht es auch weiterhin verlässliche Rahmenbedingungen – von der Förderung der Vereinsstrukturen, über den Abbau von Bürokratiehürden bis hin zur funktionstüchtigen Sportinfrastruktur. Wir setzen darauf, dass das Land Brandenburg diesen Weg gemeinsam mit uns weitergeht, um den Sport nachhaltig zu stärken.“
Mitgliederstärkster Kreis- bzw. Stadtsportbund (KSB/SSB) ist nach wie vor der SSB Potsdam (37.646 Mitglieder). Allerdings konnten die zweit- und drittplatzierten KSB Potsdam-Mittelmark (35.009) und KSB Oberhavel (29.199) den Abstand etwas verkürzen. Und auch beim Organisationsgrad bleibt der bisherige Spitzenreiter aus der Lausitz vorn. Der Stadtsportbund Cottbus steigerte diesen im Vergleich zum Vorjahr sogar um mehr als zwei Prozentpunkte. So waren zum Stichtag insgesamt 25,54 Prozent der Cottbuser Mitglied in einem Sportverein.
Beliebteste Sportart in der Mark bleibt weiterhin der Fußball. Dank eines Plus‘ im Vergleich zum Vorjahr von 2.752 Kickerinnen und Kickern jagen nunmehr 95.902 Aktive unter dem Dach des Fußball-Landesverbandes Brandenburg dem runden Leder hinterher.
Der mitgliederstärkste Sportverein des Landes bleibt der SC Potsdam mit aktuell 4.624 Aktiven – vor dem FC Energie Cottbus (4.365) und dem TSV Falkensee (4.106).
Am 21. März 2025 findet im Perleberger Hotel “Stadt Magdeburg” der Kreisjugendausschuss und anschließend der Kreissporttag des Kreissportbundes Prignitz e.V. statt.
Großartiger Erfolg für Frieda Junker: Die junge Dame vom SV Lokomotive Pritzwalk (U13) holte sich beim 63. Weiße Bär von Berlin den Sieg bei den Nachwuchs Florettfechterinnen und -fechter. Bei diesem international besetzten Turnier um den Kleinen Weißen Bär waren 20 Starterinnen aus 4 Nationen am Start.
Aus ihrer 7-er Vorrunde ging die zweifache Landesmeisterin vom SV Lok mit sechs Siegen als Nr. 1 der Aufsteigerliste in den 16-er Direktausscheid. Nach drei Siegen gegen Kontrahenten aus Greifswald und Berlin zog Frieda ins Finale gegen Marte Iversen vom ETUV Essen, immerhin amtierende Deutsche Meisterin, ein. Mit Beginn des Kampfes dominierte Marte den Ablauf und war mit 9:4 dem Sieg nahe. Frieda, noch gebannt vom Flair dieses großen Events, fand aber ihre Konzentration wieder und arbeitet sich dank des taktischen Konzepts ihres Trainers Dieter Gawrisch auf 9:9 heran. Mit einer blitzschnellen Konteraktion setzte Frieda schließlich den entscheidenden Treffer zum 10:9-Sieg.
Beim Turnier der Degenfechter mit 311 Teilnehmern aus 20 Nationen vertrat Felix Doerks, der derzeit Platz 25 der Deutschen Rangliste belegt, die Farben des SV Lokomotive Pritzwalk. Nachdem Felix in seiner 6-er Vorrunde mit 2 Siegen und 3 Niederlagen in den 256-er Direktausscheid (KO-System) eingezogen war, gewann er dort sein Gefecht 15:13. Danach, im 128-er Direktausscheid, unterlag Felix einem Schweizer Fechter mit 5:15 und belegte am Ende Platz 124. (Janet Loosch)
Frieda Junker (r.) vom SV Lokomotive Pritzwalk gewann in ihrer Altersklasse das internationale Berliner Turnier (Foto: privat)
Tischtennisspielerin Vanessa Gerloff vom ESV Wittenberge 1888 e.V. hat bei den Landesmeisterschaften in Dahlewitz den großen Coup gelandet. Die junge Dame aus dem ESV-Landesligateam wurde bei den Titelkämpfen der Frauen erstmals Landesmeisterin durch einen 4:2-Endspielsieg über Alina Schön (TTC Finow Eberswalde). Im Frauen-Doppel gewann Vanessa Gerloff an der Seite von Jenny Kunze (TSV Treuenbrietzen) die Silbermedaille und im Mixed zusammen mit Johannes Jentzsch (Geltow) Bronze.
Vanessa Gerloff hat sich mit ihrem Meistertitel für die Norddeutschen Meisterschaften am 1./2. Februar in Hamburg qualifiziert.
Am vergangenen Samstag (11. Januar) durften wir Peter Speck aus Bentwisch zum 60. Geburtstag die Ehrennadel des Kreissportbundes Prignitz e.V. in Gold überreichen. Peter Speck gehört Jahrtzehnten zum festen Inventar des ESV Wittenberge 1888 e.V. und der Abteilung Ringen. Bei der Feierstunde zum Jubiläum war die Abteilung Ringen unter anderem mit dem 1. und 2. Vorsitzende des ESV Wittenberge dabei. Wir gratulieren Peter ganz herzlich zum runden Jubiläum und freuen uns auf die nächsten 60 erfolgreichen Jahre mit ihm!
(Foto Alicia Speck): Lutz Böhm, Thorsten Beckendorf, Peter Speck, Armin Gutsche und KSB-Geschäftsführer Tino Gerloff (v.l.).
Noch bis zum 15. Januar bitten wir unsere Mitgliedsvereine in der Prignitz, ihre Mitgliedermeldung für 2025 im webbasierten Portal unter verminext.de einzugeben. Die Mitgliedermeldung ist eine der Pflichten, die ein Verein als Mitglied im Landessportbund Brandenburg (LSB) erbringen muss (nachzulesen: Satzung des LSB), Grundlage für die Bezuschussung entsprechend der Sportförderrichtlinie des LSB und für die Beitragsberechnung der Mitgliedsbeiträge an den LSB sowie für den Versicherungsschutz für den Verein und seine Mitglieder.
Die Mitgliedermeldung erfolgt grundsätzlich online. Dazu loggen Sie sich in das Portal unter verminext.de mit Ihren Zugangsdaten ein. Wer Hilfe benötigt, kann sich gern bei der Geschäftsleitung des KSB Prignitz (siehe Kontaktdaten) melden.
Vereine, die ihre Mitgliedermeldung nicht termingerecht durchgeführt haben, erhalten bis zur Abgabe keine LSB-Fördermittel.
Liegt auch am 31. Januar des laufenden Geschäftsjahres keine Mitgliedermeldung vor, verliert der Mitgliedsverein seinen Anspruch auf Fördermittel für das gesamte laufende Geschäftsjahr. Darüber hinaus wird der Mitgliederbestand des Vorjahres übertragen und als Grundlage für die Beitragsberechnung genommen.
Kurz vor den Weihnachtsfeiertagen war der Kreissportbund (KSB) Prignitz beim Kinder- und Vereinsturnier des SV Blau Weiß Lenzen zu Gast. Hier gingen unter anderem die Jüngsten des Vereins in gemischten Teams auf Torejagd. KSB-Jugendsportkoordinator Torsten Gottschalk hatte auf der Veranstaltung aber auch noch eine schöne Aufgabe zu erledigen. Er zeichnete den ehemaligen Spieler, Trainer, Jugendleiter, Abteilungsleiter Fußball und derzeitigen Vorsitzenden des SV Blau-Weiß, Ingo Stadler, anlässlich seines 60. Geburtstages für das über fünf Jahrzehnte andauerndes Engagement für seinen Verein und für die Verdienste um den Prignitzer Sport mit der Ehrenplakette des Kreissportbundes Prignitz aus. An dieser Stelle sagen wir noch einmal: “Herzlichen Glückwunsch”.