Paris 2024: DOSB nominiert weitere 9 Aktive aus dem Sportland Brandenburg

Aus 13 werden 22: Die Zahl der Brandenburger Sportlerinnen und Sportler, die Deutschland bei den Olympischen Spielen in Paris (26.7.-11.8.2024) vertreten werden, wächst weiter an. Im Rahmen der vierten und damit vorletzten Nominierungsrunde des Deutschen Olympischen Sportbundes (DOSB) bekamen neun weitere Aktive aus dem Sportland ihr Ticket an die Seine. Damit dürfen sich Brandenburgs Sportfans aktuell auf 22 märkische Asse in Paris freuen.

Angeführt wird die neu berufene brandenburgische Abordnung von den Serienweltmeisterinnen im Teamsprint aus Cottbus: Emma Hinze, Lea Sophie Friedrich und Pauline Grabosch (alle RSC Cottbus). Das Trio geht, nicht zuletzt aufgrund ihrer vier WM-Titel, als Favorit an den Start. Ebenfalls auf dem Bahnoval in Frankreich dabei sind Maximilian Dörnbach (RSC Cottbus) sowie Roger Kluge (RK Endspurt Cottbus). Dazu gesellen sich mit Marvin Dogue und Fabian Liebig (beide OSC Potsdam) zwei erfahrene Moderne Fünfkämpfer. Abgerundet wird die Brandenburger Runde der Neuberufenen von den Olympia-Neulingen Margarita Kolosov (Rhythmische Sportgymnastik/SC Potsdam) und Erik Abramov (Judo/UJKC Potsdam).

Insgesamt sind nach der vierten Nominierungsrunde 382 Aktive bereits offiziell für das Team Deutschland für die Olympischen Spiele Paris 2024 nominiert. Der letzte offizielle Nominierungstermin auf der Road to Paris wird am 5. Juli stattfinden. Dann werden unter anderem auch die deutschen Leichtathletik-Asse berufen, unter denen sich unter anderen mit den neuen deutschen Meistern Kristin Pudenz und Clemens Prüfer (beide Diskus) sowie Jean Paul Bredau (400 Meter) auch Brandenburger Aktive größte Hoffnungen auf ein Paris-Ticket machen können. Alle drei sind im Übrigen bereits 2023 in das “TEAM PARIS – LAND BRANDENBURG” berufen worden, zu dem all die märkischen Aktiven und Trainer gehören, die gute Aussichten auf eine Teilnahme an den Olympischen und Paralympischen Spielen in Paris 2024 besitzen.

Quelle: lsb-brandenburg.de

Sportland lädt Anfang Juli zu den 14. Kinder- und Jugendsportspielen

Am 6. und 7. Juli 2024 findet mit den 14. Kinder- und Jugendsportspielen des Landessportbundes Brandenburg e.V. (LSB) der größte märkische Sportwettkampf für junge Aktive statt. Mehr als 4.000 Teilnehmende werden insbesondere in Brandenburg an der Havel um den Sieg und persönliche Bestleistungen kämpfen.

In insgesamt 25 Sportarten gehen die Kinder und Jugendlichen an den Start. Besonders auf der Regattastrecke in Brandenburg an der Havel wird ein reges Treiben herrschen. Allein dort stellen rund 500 Nachwuchssportlerinnen und -sportler ihr Können in den Sportarten Kanu, Rudern, Segeln sowie Wasserski unter Beweis. Noch mehr Aktive an einem Ort gibt es im Marienbad zu sehen. Dort springen gut 550 Schwimmerinnen und Schwimmer sowie knapp 150 Aktive im DLRG-Rettungssport ins kühle Nass, um ihre Besten zu ermitteln. Ein weiterer Hotspot: Die Halle in der Metzger-Straße, in der mehr als 570 Judoka auf die Tatami gehen.

Der Landessportbund und die Landesfachverbände führen gemeinsam seit 1996 im zweijährigen Rhythmus die Kinder- und Jugendsportspiele des Landes Brandenburg durch. Als Austragungsort hat sich Brandenburg an der Havel etabliert, das mit seinen attraktiven Sportanlagen und der Regattastrecke alle Voraussetzungen für eine solche Großveranstaltung bietet. Diese Großveranstaltung wird sowohl vom Stadtsportbund Brandenburg als auch von der Stadt Brandenburg an der Havel unterstützt sowie finanziell vom Land Brandenburg gefördert.

Übersicht Wettkampfprogramm

Quelle: lsb-brandenburg.de

25 Jahre für den Brandenburger Sport

Das Sportland Brandenburg gratuliert dem Vorstandsvorsitzenden Andreas Gerlach zum 25-jährigen Dienstjubiläum an der Spitze des Landessportbundes. Was am 1. Juli 1999 mit dem ersten Spatenstich des Sport- und Bildungszentrums in Lindow (SBZ) begann, hat dem Sport in Brandenburg gut getan. Eine stetige Steigerung der Mitgliederzahlen, unterstützt durch eine stabile Förderung, Spitzenergebnisse im Leistungssport sowie die Verbesserung der Sportinfrastruktur durch verschiedene Förderprojekte außerhalb der Sportförderung gehören zu den erfolgreichen Projekten in seiner bisherigen Amtszeit. Gleiches gilt auch für die jahrzehntelange erfolgreiche Arbeit der Europäischen Sportakademie, der LSB Sportservice GmbH als Kita-Träger des LSB, des SBZ in Lindow und nicht zuletzt für den Bau des „Hauses des Sports“ im Potsdamer Luftschiffhafen.

Quelle: lsb-brandenburg.de

Sportvereine künftig offiziell als Träger der freien Jugendhilfe anerkannt

Der Brandenburger Landtag hat am 19.06.2024 den Gesetzesentwurf „Gesetz zur Förderung und zum Schutz von jungen Menschen“ der Landesregierung verabschiedet. Der Landessportbund Brandenburg e.V. (LSB) und insbesondere die Brandenburgische Sportjugend (BSJ) im LSB begrüßen diese Entscheidung ausdrücklich – denn sie stärkt nicht nur die Rechte von Kindern und Jugendlichen sondern auch die des Brandenburger Sports und seiner Vereine in ihrer Jugendarbeit auf und neben dem Platz.

Denn dank des neu geschaffenen § 131 (2) 3. des Brandenburger Kinder- und Jugendgesetzes, der zum 1. August 2024 in Kraft treten wird, werden die Sportvereine künftig offiziell als Träger der freien Jugendhilfe eingestuft, was ihnen zusätzliche Chancen bietet. Robert Busch, Vorstand im LSB und gleichzeitig Jugendsekretär der BSJ: „Mit der Gesetzesneuerung ist erstmals auch das ganz normale Sporttreiben der Kinder und Jugendlichen über die Jugendhilfe förderfähig. Das ist ein absolutes Novum in Deutschland und etwas, für das wir lange gekämpft haben. Jetzt haben unsere Vereine die Möglichkeit, sich aktiv in die Jugendhilfeplanung einzubringen.“ Und diese Möglichkeit sollten auch so viele Sportvereine wie möglich nutzen, wie Busch erklärt. „Vertreterinnen und Vertreter der Vereine können sich nun in die Jugendhilfeausschüsse der Landkreise wählen lassen und damit direkter als bisher an der Ausrichtung und der Förderung der Jugendhilfe in den Regionen beteiligen“, ruft der Jugendsekretär zur Beteiligung auf.

Die Zeit dafür sei perfekt, denn nach der jüngsten Kommunalwahl werden in allen Kreisen und kreisfreien Städten die Ausschüsse neu gebildet. „Damit haben wir als Sport die bisher einmalige Chance, dafür zu sorgen, dass in der Jugendhilfeplanung ab sofort auch immer der Kinder und Jugendsport mitgedacht wird.“ So könnten die  Vereine mit ihrem Know-how und den Erfahrungen, die sie unter anderem im Rahmen der Trainingsarbeit mit den Kindern und Jugendlichen tagtäglich sammeln, wertvolle neue Themengebiete, Ideen und Anregungen in die Gremien einbringen – und komplett andere Blickwinkel auf die Probleme, Wünsche und Lebenssituationen der Jüngeren als die bisherigen Protagonisten. Dass diese Entscheidung nicht alle begeistert und entgegen der Kritik der Liga der freien Wohlfahrtspflege getroffen wurde, scheint Busch, aufgrund eines reduzierten Blicks auf die zur Verteilung stehenden Ressourcen, ganz klar. „Aus meiner Sicht ist das eine ganz klare Win-Win-Situation – für den märkischen Sport natürlich und ganz sicher auch für die brandenburgische Gesellschaft“, ist Busch überzeugt, der daher den Sportvereinen des Landes dringend empfiehlt, von ihrem neu geschaffenen Recht zahlreich Gebrauch zu machen.

Unterstützung bekommen die Sportvereine dabei vom Landessportbund und seiner Sportjugend. Bei Fragen können sie sich sowohl an die Vereinsverwaltung des LSB als auch an die der Demokratieberatungsstelle der BSJ wenden.

Quelle: lab-brandenburg.de

Eberswalde macht den Anfang: 1. Sportabzeichentag 2024 im Sportland

Am 10. Juli ist es soweit: An diesem Tag fällt der Startschuss für die Sportabzeichentage in Brandenburg. In Eberswalde wird dann von 15 bis 19 Uhr in der Waldsportanlage, Schönholzer Straße 20, alles im Zeichen von Gold, Silber und Bronze stehen. Der Kreissportbund Barnim lädt alle Interessierten ein, ihr Können in den Bereichen Ausdauer, Kraft, Schnelligkeit und Koordination unter Beweis zu stellen.

Weitere Sportabzeichentage werden im Sportland folgen. So unter anderem im Rahmen der DOSB-Sportabzeichentour am 10./11. September in Brandenburg an der Havel sowie während der LSB-Sportabzeichentour am 18. September in Frankfurt (Oder) und am 6. Oktober in Cottbus.

Info: Im vergangenen Jahr legten so viele Brandenburgerinnen und Brandenburger wie noch nie erfolgreich die Prüfungen zum Deutschen Sportabzeichen ab. Insgesamt 10.774 Aktiven durften sich über das Sportabzeichen in Gold, Silber bzw. Bronze freuen.

Quelle: lsb-brandenburg.de

Countdown läuft: Bewerbungen für „Sterne des Sports“ bis 30. Juni

Brandenburgs Sportvereine, die sich besonders gesellschaftlich engagieren, sorgen nicht nur für eine bunte Gesellschaft, sondern können sich auch auszeichnen lassen. Beim Wettbewerb „Sterne des Sports“, den der Deutsche Olympische Sportbund gemeinsam mit den Volksbanken Raiffeisenbanken veranstaltet, können sich Vereine mit den entsprechenden Projekten anmelden – und zwar noch bis zum 30.06.2024. Die Finalisten erwartet bei der Preisverleihung des „Großen Stern des Sports in Gold“ im Januar 2025 in Berlin eine Ehrung auf höchster Ebene. Der bundesweit erstplatzierte Sportverein erhält neben dem Gold-Pokal ein Preisgeld in Höhe von 10.000 Euro.

Zuvor können sich die Vereine über die von Volksbanken und Raiffeisenbanken vor Ort ausgelobte lokale Ebene (Bronze) und anschließend für die Landesebene (Silber) qualifizieren, die von den genossenschaftlichen Regionalverbänden mit Unterstützung der Landessportbünde ausgerichtet wird. Auch auf diesen Ebenen können die Vereine mit Preisgeldern dotierte Sterne-Auszeichnungen gewinnen. Die erstplatzierten Silber-Preisträger erhalten schließlich das Ticket zum Bundesfinale und konkurrieren dort um den „Großen Stern des Sports“ in Gold 2024.

Weitere Informationen zu den „Sternen des Sports“ 2024 gibt es hier.

Weitere News:

Quelle: lsb-brandenburg.de

Brandenburger Verdienstorden für LSB-Ehrenmitglied Wolfgang Neubert

Große Ehre für den ehemaligen Präsidenten des Landesssportbundes Brandenburg, Wolfgang Neubert. Der 70-Jährige ist am 14. Juni mit dem Verdienstorden des Landes Brandenburg ausgezeichnet worden als Würdigung für seine jahrzehntelange Arbeit für und im märkischen Sport. Neubert erhielt die Auszeichnung – zusammen mit weiteren elf Brandenburgerinnen und Brandenburger – aus den Händen von Ministerpräsident Dr. Dietmar Woidke.

Die Sportkarriere von Wolfgang Neubert begann früh. Seine ersten Schritte im Sport machte der gebürtige Erzgebirgler auf dem Fußballrasen. Im Ehrenamt verdiente er sich seine ersten Sporen ab 1979 als Handball-Übungsleiter in Cottbus. In der Lausitz wurde er schließlich zum Multi-Funktionär im Sport – sowohl im Ehrenamt als auch im Hauptamt. Während er beruflich über Jahrzehnte die Geschicke der Lausitzer Sportschule als Schulleiter lenkte, engagierte er sich in seiner Freizeit sowohl im Fußball-Landesverband, im Stadtsportbund Cottbus sowie im Stadtparlament der Lausitzmetropole. Überregional bekannt wurde er durch seine Zeit als Präsident des FC Energie Cottbus sowie seine insgesamt zwölf Jahre an der Spitze des Landessportbundes Brandenburg. 2023 trat er nach drei Legislaturperioden als Präsident des LSB nicht mehr zur Wahl an und wurde noch bei seiner Verabschiedung von den Delegierten des Landessporttages mit überwältigender Mehrheit zum Ehrenmitglied des Landessportbundes ernannt.

Info: Der Verdienstorden des Landes Brandenburg ist die höchste Anerkennung, die das Land Brandenburg für außerordentliche Verdienste um das Land und seine Bevölkerung aussprechen kann. Der Orden wird durch den Ministerpräsidenten verliehen und traditionell im Juni jeden Jahres anlässlich des Verfassungstages des Landes Brandenburg am 14. Juni verliehen.

Quelle: lsb-brandenburg.de

Der Volleyball Sommer trotzt dem Regen

Am heutigen Samstagvormittag wurde der Volleyball Sommer im Wittenberger Ernst-Thälmann-Stadion eröffnet. Trotz des Regens kamen zahlreiche Teams in die Prignitz. Bei der Eröffnung überreichte Christian Kube, 1. Vorsitzender des Kreissportbund Prignitz, einige Auszeichnungen.

Maik Dieckmann bekam die Ehrennadel in Bronze des Kreissportbund Prignitz. Maik organisiert und leitet seit 17 Jahren den VR-Cup für Mixed Teams. Außerdem führt er als Kapitän die Kreisliga – Herren aufs Feld.

Mario Lienke bekam die Ehrennadel in Silber des Kreissportbund Prignitz überreicht. Mario ist seit 25 Jahren bei der Organisation des Volleyball Sommers tätig. Verantwortlich ist er für den Platzaufbau und die Technik.

Außerdem bekam Andreas Exner die Ehrennadel in Silber des Landessportbund Brandenburg für besondere Verdienste um den brandenburgischen Sport.

Allzeithoch: Talentiade 2024 lockt 2.541 Kinder an

Talent trifft auf neue Möglichkeiten – für sich, für den Sport und für das Sportland. Bei der Talentiade-Serie 2024 des Landessportbundes Brandenburg (LSB) ist genau das 2.541 Mal passiert, wurden vielversprechende Drittklässler mit unterschiedlichen und für sie teilweise neuen Sportarten zusammengebracht. Und damit so viele wie noch nie. Allein im Vergleich zum Vorjahr stieg die Zahl der Teilnehmenden um mehr als 23 Prozent an.
Und diese hatten eine große Auswahl. Gemeinsam mit den Stadt- und Kreissportbünden sowie den Landesfachverbänden und einigen Vereinen vor Ort hatte der LSB an 30 verschiedenen Standorten im ganzen Land 30 unterschiedliche Sportangebote im Gepäck – von brandenburgischen Schwerpunktsportarten wie Kanurennsport, Judo und Ringen bis hin zu Floorball, Biathlon oder auch Karate. Ebenfalls im Programm: eine paramove-Mitmachstation des Behinderten- und Rehabilitationssportverbands Brandenburg als Schnupperangebot speziell für Kinder mit Handicap.
Den Auftakt der diesjährigen Rekordserie hatte Anfang März mit 286 teilnehmenden Mädchen und Jungen Potsdam gemacht. Den Schlusspunkt setzten nun am 7. Juni die Veranstaltungen Nummer 29 und 30 in Wittenberge und Neuruppin.
Info: Zu den einzelnen Talentiaden werden Drittklässler eingeladen, die beim im Vorfeld durchgeführten EMOTIKON-Test überdurchschnittliche Ergebnisse erzielt haben. Mit dem Test, der von der Universität Potsdam entwickelt und begleitet und im Sportunterricht durchgeführt wird, lassen sich Kinder mit besonderen motorischen Fähigkeiten erkennen. Zudem können auch die Sportlehrer Schüler empfehlen. Ziel ist es, auf lokaler Ebene ein Zusammentreffen der Talente und der Sportvereine sowie der Landesstützpunkte vor Ort zu ermöglichen. Unter fachkundiger Betreuung können die Talente ihr motorisches Können in sportartbezogenen Tests unter Beweis stellen und die Bewegungsvielfalt der vertretenen Sportarten kennen lernen.

Quelle:: lsb-brandenburg.de

Talentiade – KSB zieht positive Bilanz!

Am letzten Freitag fand in Wittenberge die Talentiade des Kreissportbund Prignitz statt. Insgesamt nahmen 89 Kinder aus der Prignitz an der Veranstaltung teil. Der neue Geschäftsführer des Kreissportbund zog genauso wie der Landessportbund Brandenburg ein positives Fazit.

Mit insgesamt 7 Sportarten waren folgende Vereine aus der Prignitz vertreten:

Ringen (ESV Wittenberge)

Fußball (Blau Weiß Lenzen)

Badminton und Tischtennis (Empor Grün/Rot Wittenberge & ESV Wittenberge)

Basketball (Elblandtowers)

Schach (ESV Wittenberge)

Vielen Dank für eure Unterstützung!