Landessportbund schreibt Stelle als Sekretär des Vorstands (m/w/d) aus

Der Landessportbund Brandenburg ist aktuell auf der Suche nach Mitstreitern. So soll, wenn möglich, bereits zum 1. März 2024 die Stelle des Sekretärs des Vorstands (m/w/d) besetzt werden. Das neue Teammitglied wird den Vorstand im operativen Tagesgeschäft und bei administrativen Aufgaben unterstützen und dabei unter anderem Schnittstelle und Ansprechpartner/in in der internen und externen Kommunikation über alle gängigen Kommunikationswege (Telefon, Email etc.) sein. Zudem fallen die Betreuung und Koordinierung bereichsübergreifender interner Projekte, die Ausführung aller notwendigen Schreibarbeiten (z.B. Erstellen von Vorlagen und Manuskripten, Protokollführung) sowie die Koordinierung der Termine für den Vorstandsvorsitzenden und den Vorstand Finanzen in das Arbeitsfeld des Sekretärs.

Entsprechend wichtig sind dafür unter anderem eine kaufmännische Ausbildung bzw. eine vergleichbare Qualifikation, ausgezeichnete Deutschkenntnisse in Wort und Schrift sowie eine hohe Sozialkompetenz, gute Kenntnisse der gängigen MS-Office-Anwendungen und Teamfähigkeit.

Dafür bietet der LSB dem neuen Teammitglied eine Stelle in einem jungen, engagierten Team mit flachen Hierarchien, eine tarifliche Vergütung nach TV-L inklusive Jahressonderzahlung und betrieblicher Altersvorsorge sowie ein hochmodernes Arbeitsumfeld im neuen „Haus des Sports“ mit zahlreichen Gestaltungsmöglichkeiten.

Alle Details zur Stellenausschreibung gibt es hier.

Quelle: lsb-brandenburg.de

Brandenburgs Rad-Asse sorgen für deutschen Goldregen bei Bahn-EM

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Die ersten internationalen Titelkämpfe des olympischen Jahres im Radsport standen ganz im Zeichen der Radrennfahrerinnen und -fahrer aus dem Sportland. Drei EM-Titel, eine Vizemeisterschaft sowie zwei Bronzemedaillen sicherten sich die Brandenburger Aktiven im niederländischen Apeldoorn und waren damit maßgeblich an der deutschen Medaillenausbeute von insgesamt neun Plaketten (jeweils 3x Gold, Silber und Bronze) beteiligt.

Erfolgreichste deutsche Starterin war dabei einmal mehr Lea Sophie Friedrich. Die 24-Jährige verteidigte sowohl im Keirin als auch im Teamsprint – hier mit ihren Clubkameradinnen vom RSC Cottbus, Emma Hinze und Pauline Grabosch – die EM-Titel aus dem Vorjahr. Außerdem fuhr sie noch zu Silber im Sprint, in dem Hinze auf den Bronzerang kam. Ebenfalls Bronze holte sich Grabosch im Zeitfahren über 500 Meter. Den Medaillenreigen komplettierte der Eisenhüttenstädter Roger Kluge, der mit Theo Reinhardt aus Berlin im Madison ebenfalls zur Titelverteidigung fuhr.

Quelle: lsb-brandenburg.de

Goldener Start in die Olympia-Saison für Brandenburgs Bahnrad-Asse

Sie haben es wieder getan und damit dem Sportland einen perfekten Auftakt des olympischen Jahres beschert. Emma Hinze, Lea Sophie Friedrich und Pauline Grabosch vom RSC Cottbus haben zum dritten Mal in Folge den EM-Titel im Teamsprint geholt. Im niederländischen Apeldoorn raste das Erfolgstrio allen Kontrahentinnen davon und ließ im Finale auch Großbritannien keine Chance. Dort waren die Lausitzerinnen, die in dieser Disziplin auch schon vier WM-Titel gewonnen haben, vom Start weg in Führung und verwiesen in 45,899 Sekunden die Britinnen auf Rang zwei (46,151 sec). Bronze holten sich die Gastgeberinnen aus den Niederlanden.
„Heute war die erste Etappe auf dem Weg nach Paris, Olympia haben wir immer im Kopf“, blickte Emma Hinze nach der Titelverteidigung bereits auf den Saisonhöhepunkt im Sommer. Und Pauline Grabosch, die als Anfahrerin eine persönliche Bestzeit im Finale fuhr, ergänzte: „Wir haben Gewohnheiten, einen festen Ablauf, vieles passiert, weil wir uns blind vertrauen. Wenn wir im Flow sind, macht es einfach nur Spaß.“
Und der Spaß kann aus Sportland-Sicht in den kommenden Tagen der EM in Apeldoorn noch weitergehen. Denn sowohl die Cottbuser Sprinterinnen als auch ihre RSC-Teamkollegen Max Dörnbach und Nik Schröter sowie der Eisenhüttenstädter Roger Kluge greifen im Radoval in den Niederlanden nach weiteren Medaille.

Quelle: lsb-brandenburg.de

„Brandenburgs Sportjahr 2023“ – Viel Neues für das Sportland auf 52 Seiten

Neue Heimstätte, neuer Präsident, neuer Mitgliederrekord: Das Jahr 2023 hat für das Sportland Brandenburg zahlreiche Veränderungen, Premieren und Bestleistungen parat gehalten. Das Allzeithoch beim Mitgliederstand im Frühjahr, der Bezug des neuen „Haus des Sports“ in Potsdam im Sommer, der Wechsel an der LSB-Spitze von Wolfgang Neubert, der dort 12 Jahre als Präsident amtierte, zu Karl-Heinz Hegenbart im Herbst – all das hat das Gesicht des Sportlandes verändert und wird es auf Jahre hin prägen. Von daher war das Jahr 2023 ein Besonderes. Das Jahr 2023 war aber auch ein „normales“ – und zwar im allerbesten Sinne des Wortes. Denn wie immer leisteten das Sportland und vor allem seine Protagonisten an und auf den Spielfeldern und Tartanbahnen sowie am und im Wasser Großartiges für den Sport und die gesamte Gesellschaft. Einen kleinen bunten Überblick über ausgewählte Sportthemen des Brandenburger Jahres 2023 ermöglicht nun die Jahresbroschüre „Brandenburgs Sportjahr 2023“. Ein Druckexemplar geht jedem Verein 2024 per Post zu.

Hier gibt es „Brandenburgs Sportjahr 2023“ als ePaper.

Hier gibt es „Brandenburgs Sportjahr 2023“ als pdf.

Quelle: lsb-brandenburg.de

Alles auf einen Blick: Infobroschüre für Mitglieder des LSB

Neue Satzung, neue Spitze, neue Mitgliederbroschüre: Nachdem der 10. Landessporttag Ende November einige Satzungsänderungen beschlossen und auch das Präsidium des Landessportbundes in etwas veränderter Konstellation gewählt hat, folgt nun auch die jüngste Auflage des „Leitfadens für Mitglieder“, in der all diese Veränderungen hinterlegt und nachlesbar sind. Mit dem übersichtlichen Nachschlagewerk können sich Mitglieder und alle anderen Interessierten schnell und einfach einen Überblick über die wichtigsten Adressen, Fakten und Satzungen des Sportlands informieren. Neben den Informationen über die genannten Neuerungen gibt’s in der Broschüre, die ab sofort auf der Homepage des Landessportbundes online abrufbar ist, auch die Kontaktdaten aller Landesfachverbände sowie aller Stadt- und Kreissportbünde. Ein Printfassung der Broschüre wird bis spätestens Ende Februar an alle Mitgliedsvereine des Landessportbundes versandt.

„Leitfaden für Mitglieder“ als ePaper

„Leitfaden für Mitglieder“ als pdf

Quelle: lsb-brandenburg.de

Kinderschutz im Sport: „Schutzkonzepte brauchen wir in jedem Verein“


Brandenburgs Sport ist so beliebt wie nie zuvor. Das beweisen nicht zuletzt die Mitgliedszahlen der märkischen Vereine. Grund dafür ist aber nicht nur der Spaß der Aktiven an der gemeinsamen Bewegung, sondern auch das Zusammengehörigkeitsgefühl und das starke Empfinden des Aufgehobenseins der Sportlerinnen und Sportler in den fast 3.000 Sportvereinen Brandenburgs. Um dies insbesondere auch den Jüngsten zu ermöglichen, legt das Sportland schon seit vielen Jahren ein Hauptaugenmerk auf den Schutz der Kinder und Jugendlichen. Entsprechend groß war so auch das Interesse, als die Brandenburgische Sportjugend am 2. Dezember zusammen mit ihrem Pendant aus der Bundeshauptstadt zur 6. Berlin-Brandenburgischen Regionalkonferenz zum Kinderschutz im Sport eingeladen hatte. Fast 150 Teilnehmende aus Vereinen und Verbänden holten sich dort Hinweise, Informationen und Tipps von Fachleuten zum Thema Kinderschutz und knüpften das bereits bestehende Netzwerk noch enger – mit dem einen wichtigen Ziel: Den Sport für die Heranwachsenden in Berlin und Brandenburg noch sicherer zu machen.

Wie wichtig das nach wie vor ist, unterstrich zum Start der Konferenz im Brandenburger „Haus des Sports“ in Potsdam Referentin Prof. Dr. Bettina Rulofs in einem Fachvortrag. Die Soziologin von der Deutschen Sporthochschule in Köln präsentierte verschiedene Studien, die nahelegen, wie präsent sexuelle Gewalterfahrungen im Sport für Kinder und Jugendliche weiterhin sind. Entsprechend deutlich und eindringlich forderte Rulofs in ihrem Beitrag: „Schutzkonzepte brauchen wir in jedem Verein.“

Dabei ist der Sport in Brandenburg bereits auf einem guten Weg. So besitzen neun Kreis- und Stadtsportbünde in der Mark bereits das Gütesiegel „Kinderschutz“, fünf weitere sind kurz davor. Zudem hat die Brandenburgische Sportjugend in den vergangenen Jahren mehr als 30 Kinderschutzfachkräfte ausgebildet. Darüber hinaus setzte der Landessporttag, das höchste Gremium des LSB, Ende November ein starkes Zeichen, als er mit großer Mehrheit für einen Antrag des KSB Barnim stimmte. Inhalt: die flächendeckende Einführung des Gütesiegels „Kinderschutz“.

Um diese und alle anderen Präventions- und Schutzmaßnahmen in den Regionen des Landes bestmöglich umsetzen zu können, sorgten sechs Workshops im Rahmen der Konferenz für praxisnahe Vermittlung von neuestem Wissen und zahlreichen Tipps. Themen waren dabei unter anderem das Beschwerdemanagement innerhalb der Sportorganisationen, die „Fallmeldung im System“, „Kinderschutz im Leistungssport“ sowie „Erste Schritte zum Schutzkonzept im Sportverein“.

Diese erste Regionalkonferenz im neuen Haus des Sports hat ein wichtiges Zeichen für mehr Engagement für den Kinderschutz im Sport gesetzt.

Quelle: lsb-brandenburg.de