Brandenburgs Sportvereine, die sich besonders gesellschaftlich engagieren, sorgen nicht nur für eine bunte Gesellschaft, sondern können sich auch auszeichnen lassen. Beim Wettbewerb „Sterne des Sports“, den der Deutsche Olympische Sportbund gemeinsam mit den Volksbanken Raiffeisenbanken veranstaltet, können sich Vereine mit den entsprechenden Projekten anmelden – und zwar noch bis zum 30.06.2024. Die Finalisten erwartet bei der Preisverleihung des „Großen Stern des Sports in Gold“ im Januar 2025 in Berlin eine Ehrung auf höchster Ebene. Der bundesweit erstplatzierte Sportverein erhält neben dem Gold-Pokal ein Preisgeld in Höhe von 10.000 Euro.
Zuvor können sich die Vereine über die von Volksbanken und Raiffeisenbanken vor Ort ausgelobte lokale Ebene (Bronze) und anschließend für die Landesebene (Silber) qualifizieren, die von den genossenschaftlichen Regionalverbänden mit Unterstützung der Landessportbünde ausgerichtet wird. Auch auf diesen Ebenen können die Vereine mit Preisgeldern dotierte Sterne-Auszeichnungen gewinnen. Die erstplatzierten Silber-Preisträger erhalten schließlich das Ticket zum Bundesfinale und konkurrieren dort um den „Großen Stern des Sports“ in Gold 2024.
Große Ehre für den ehemaligen Präsidenten des Landesssportbundes Brandenburg, Wolfgang Neubert. Der 70-Jährige ist am 14. Juni mit dem Verdienstorden des Landes Brandenburg ausgezeichnet worden als Würdigung für seine jahrzehntelange Arbeit für und im märkischen Sport. Neubert erhielt die Auszeichnung – zusammen mit weiteren elf Brandenburgerinnen und Brandenburger – aus den Händen von Ministerpräsident Dr. Dietmar Woidke.
Die Sportkarriere von Wolfgang Neubert begann früh. Seine ersten Schritte im Sport machte der gebürtige Erzgebirgler auf dem Fußballrasen. Im Ehrenamt verdiente er sich seine ersten Sporen ab 1979 als Handball-Übungsleiter in Cottbus. In der Lausitz wurde er schließlich zum Multi-Funktionär im Sport – sowohl im Ehrenamt als auch im Hauptamt. Während er beruflich über Jahrzehnte die Geschicke der Lausitzer Sportschule als Schulleiter lenkte, engagierte er sich in seiner Freizeit sowohl im Fußball-Landesverband, im Stadtsportbund Cottbus sowie im Stadtparlament der Lausitzmetropole. Überregional bekannt wurde er durch seine Zeit als Präsident des FC Energie Cottbus sowie seine insgesamt zwölf Jahre an der Spitze des Landessportbundes Brandenburg. 2023 trat er nach drei Legislaturperioden als Präsident des LSB nicht mehr zur Wahl an und wurde noch bei seiner Verabschiedung von den Delegierten des Landessporttages mit überwältigender Mehrheit zum Ehrenmitglied des Landessportbundes ernannt.
Info: Der Verdienstorden des Landes Brandenburg ist die höchste Anerkennung, die das Land Brandenburg für außerordentliche Verdienste um das Land und seine Bevölkerung aussprechen kann. Der Orden wird durch den Ministerpräsidenten verliehen und traditionell im Juni jeden Jahres anlässlich des Verfassungstages des Landes Brandenburg am 14. Juni verliehen.
Am heutigen Samstagvormittag wurde der Volleyball Sommer im Wittenberger Ernst-Thälmann-Stadion eröffnet. Trotz des Regens kamen zahlreiche Teams in die Prignitz. Bei der Eröffnung überreichte Christian Kube, 1. Vorsitzender des Kreissportbund Prignitz, einige Auszeichnungen.
Maik Dieckmann bekam die Ehrennadel in Bronze des Kreissportbund Prignitz. Maik organisiert und leitet seit 17 Jahren den VR-Cup für Mixed Teams. Außerdem führt er als Kapitän die Kreisliga – Herren aufs Feld.
Mario Lienke bekam die Ehrennadel in Silber des Kreissportbund Prignitz überreicht. Mario ist seit 25 Jahren bei der Organisation des Volleyball Sommers tätig. Verantwortlich ist er für den Platzaufbau und die Technik.
Außerdem bekam Andreas Exner die Ehrennadel in Silber des Landessportbund Brandenburg für besondere Verdienste um den brandenburgischen Sport.
Talent trifft auf neue Möglichkeiten – für sich, für den Sport und für das Sportland. Bei der Talentiade-Serie 2024 des Landessportbundes Brandenburg (LSB) ist genau das 2.541 Mal passiert, wurden vielversprechende Drittklässler mit unterschiedlichen und für sie teilweise neuen Sportarten zusammengebracht. Und damit so viele wie noch nie. Allein im Vergleich zum Vorjahr stieg die Zahl der Teilnehmenden um mehr als 23 Prozent an. Und diese hatten eine große Auswahl. Gemeinsam mit den Stadt- und Kreissportbünden sowie den Landesfachverbänden und einigen Vereinen vor Ort hatte der LSB an 30 verschiedenen Standorten im ganzen Land 30 unterschiedliche Sportangebote im Gepäck – von brandenburgischen Schwerpunktsportarten wie Kanurennsport, Judo und Ringen bis hin zu Floorball, Biathlon oder auch Karate. Ebenfalls im Programm: eine paramove-Mitmachstation des Behinderten- und Rehabilitationssportverbands Brandenburg als Schnupperangebot speziell für Kinder mit Handicap. Den Auftakt der diesjährigen Rekordserie hatte Anfang März mit 286 teilnehmenden Mädchen und Jungen Potsdam gemacht. Den Schlusspunkt setzten nun am 7. Juni die Veranstaltungen Nummer 29 und 30 in Wittenberge und Neuruppin. Info: Zu den einzelnen Talentiaden werden Drittklässler eingeladen, die beim im Vorfeld durchgeführten EMOTIKON-Test überdurchschnittliche Ergebnisse erzielt haben. Mit dem Test, der von der Universität Potsdam entwickelt und begleitet und im Sportunterricht durchgeführt wird, lassen sich Kinder mit besonderen motorischen Fähigkeiten erkennen. Zudem können auch die Sportlehrer Schüler empfehlen. Ziel ist es, auf lokaler Ebene ein Zusammentreffen der Talente und der Sportvereine sowie der Landesstützpunkte vor Ort zu ermöglichen. Unter fachkundiger Betreuung können die Talente ihr motorisches Können in sportartbezogenen Tests unter Beweis stellen und die Bewegungsvielfalt der vertretenen Sportarten kennen lernen.
Am letzten Freitag fand in Wittenberge die Talentiade des Kreissportbund Prignitz statt. Insgesamt nahmen 89 Kinder aus der Prignitz an der Veranstaltung teil. Der neue Geschäftsführer des Kreissportbund zog genauso wie der Landessportbund Brandenburg ein positives Fazit.
Mit insgesamt 7 Sportarten waren folgende Vereine aus der Prignitz vertreten:
Ringen (ESV Wittenberge)
Fußball (Blau Weiß Lenzen)
Badminton und Tischtennis (Empor Grün/Rot Wittenberge & ESV Wittenberge)
Die Fußball-EM im eigenen Land und auch die Olympischen Spiele im Nachbarland Frankreich sind nicht weit entfernt: Die großen Sporthöhepunkte des Jahres werden auch dem Sportland direkt vor der Tür serviert – doch aufgrund der knappen Tickets und ihrer Preise bleibt es trotzdem nur wenigen vorbehalten, live mit ihren Stars und gemeinsam mit anderen Fans im Stadion mitzufiebern. Eine gute Alternative dazu ist das Public Viewing, das auch in Brandenburger Vereinen eine große Anhängerschar besitzt. Doch aufgepasst: Sowohl für die EM als auch für die Olympischen und Paralympischen Spiele gelten insbesondere bei der Gema Ausnahmeregeln, die nicht im Gesamtvertrag enthalten sind, der vom Deutschen Olympischen Sportbund für den Sport mit der Gema geschlossen wurde.
Daher sollten alle Vereine, die ein gemeinsames Mitfiebern vor dem Fernseher bzw. ein Public Viewing in ihren Sportstätten planen, diese auch bei der Gema anmelden. Dafür gibt es folgende unterschiedliche Tarife.
Tarif FS
Bei Übertragung von Fernsehsendungen ohne Veranstaltungscharakter auf Bildschirmen bis 42 Zoll (106cm Diagonale), bei Nutzung eines Großbildschirmes ab 43 Zoll in einem Raum oder vorhandener Lizenz für Hintergrundmusik.
Tarif U-V / M-V oder U-ST mit zusätzlicher Fernsehwiedergabe (Public Viewing)
Die Tarife U-V/M-V werden ausschließlich bei Public Viewing mit Veranstaltungscharakter angewendet. Die Lizenzierung erfolgt je Tag. Bei Public-Viewing im Freien und ohne Eintrittsgeld wird der Tarif U-ST angewandt.
Tarif M-SP I. 1
Der Tarif gilt für die Übertragung einzelner Spiele ohne Veranstaltungscharakter (Sportveranstaltung mit Musikdarbietung) z. B. nur 3 „Spiele“. Die Vergütung ist abhängig von der Anzahl der Zuschauer, sofern diese bei der Anmeldung nicht genannt wird oder genannt werden kann, erfolgt die Lizenzierung anhand des Fassungsvermögens des Übertragungsortes.
Die Liebe zum Sport und die Zuneigung zum Deutschen Sportabzeichen sind in Brandenburg weiterhin ungebrochen. Das hat die Rekordbeteiligung im vergangenen Jahr mit 10.774 Teilnehmerinnen und Teilnehmern (siehe News vom 1. März) eindrucksvoll unter Beweis gestellt. Einen großen Anteil an der jüngsten Rekordbeteiligung daran hatten die Sportabzeichentage in Cottbus, Frankfurt (Oder) und Brandenburg an der Havel sowie die Sportabzeichentreffs im ganzen Land und vor allem die Sparkassen-Sportabzeichenwettbewerbe. Zu diesen ruft der LSB gemeinsam mit dem Ostdeutschen Sparkassenverband sowie dem Ministerium für Bildung, Jugend und Sport jährlich Vereine, Schulen sowie Stadt- und Kreissportbünde auf. Auch für die märkischen Horte wurde jüngst ein Wettbewerb ins Leben gerufen. Die jeweils drei Erstplatzierten der verschiedenen Kategorien dieses Wettbewerbs des Jahres 2023 bekamen am Dienstag (04.06.2024) im Tropical Islands in Brand nun ihre Siegerpokale, die dazugehörigen Urkunden sowie auch Siegprämien zwischen 100 und 500 Euro überreicht. „Wir freuen uns riesig über diese großartige Entwicklung“, erklärt Karl-Heinz Hegenbart, Präsident des Landessportbundes Brandenburg e.V. (LSB). „Das Sportabzeichen ist ein tolles Angebot für Menschen jeden Alters und jedes Leistungsniveaus, die etwas für ihre Gesundheit und ihre Fitness tun möchten. Die hohe Teilnehmerzahl zeigt, dass der ohnehin schon immer sehr beliebte Breitensport in Brandenburg noch populärer wird.“
Das sind die Schulsieger: Kategorie I (mit bis zu 100 Schülern) Grundschule Flecken Zechlin
Kategorie II (101 bis 250 Schüler) Freie Oberschule Baruth Grundschule „Am Röthepfuhl“ Teltow Grundschule “Lausitzer Haus des Lernens” Spremberg
Kategorie III (251 bis 500 Schüler) Grundschule Otto Nagel Nuthetal Grundschule Trebbin Lindenschule Jüterbog
Kategorie IV (über 500 Schüler/innen) Geschwister-Scholl-Gymnasium Fürstenwalde Gesamtschule Treuenbrietzen Emil-Fischer-Gymnasium Schwarzheide Kategorie V (Eliteschulen des Sports)
Lausitzer Sportschule Cottbus Sportschule Frankfurt (Oder) Das sind die Vereinssieger:
Vereine bis 50 Mitglieder SSV Hohen Neuendorf e.V. Laufgemeinschaft Oberhavel e.V. SV Grün-Weiß Bremsdorf e.V.
Vereine zwischen 51 und 500 Mitglieder SV “Grün-Weiß” Birkenwerder e.V. SV Empor Schenkenberg 1928 e.V. SG Zühlsdorf e.V.
Vereine über 500 Mitglieder SV Kloster Lehnin e.V. VfL Borgsdorf e.V. SV Blau-Weiß Petershagen/Eggersdorf e.V.
Vereine über 1.000 Mitglieder TSV Falkensee e.V. Das sind die Sieger der KSB/SSB:
Am heutigen Donnerstag überreichte der 1.Vorsitzende Christian Kube anlässlich seines 55. Geburtstag die Silberne Ehrennadel des Kreissportbund Prignitz an Falko Dietsch. Falko ist seit 17 Jahren als Abteilungsleiter und Trainer der Herren im Volleyball sehr aktiv. Bei diesen Aufgaben zeigt er immer großen Einsatz.
Einst vom Vater zum Kreissportbund Prignitz geholt
Birka Eschrich (l.), Geschäftsführerin vom Kreissportbund Prignitz, geht in den Ruhestand. Ihr Nachfolger wird der bisherige Jugendkoordinator Tino Gerloff (r.) (Foto: Oliver Knoll)
Beim Kreissportbund Prignitz gibt es Veränderungen an der Spitze. Geschäftsführerin Birka Eschrich verabschiedet sich in den Ruhestand. Der Nachfolger kommt aus den eigenen Reihen
und 26 Jahre war Birka Eschrich in drei verschiedenen Positionen für den Kreissportbund (KSB) Prignitz tätig. Zuletzt als Geschäftsführerin. Jetzt hat sie sich verabschiedet, geht in den Ruhestand. Ihr Nachfolger wird der bisherige Jugendkoordinator Tino Gerloff.
Zum Abschluss eine Ehrennadel vom Ringerverband
Es war ein großes „Hallo“ in den KSB-Räumen in der Perleberger Straße in Wittenberge. Zur Verabschiedung kamen Vertreter von Vereinen, Verbänden, Verwaltung und Politik. Birka Eschrich hinterlässt große Spuren, hat sich stets für den Sport in der Prignitz eingesetzt. Die Gäste dankten es ihr. Mit Geschenken oder einer Auszeichnung. Sie erhielt die silberne Ehrennadel von Ringerverband Brandenburg. Beantragt vom ESV Wittenberge.
„Mein Vater hat gesagt, komm mal mit zum KSB“, erzählte Birka Eschrich von ihren Anfängen dort. Ihr Vater war die Schwimmlegende Helmut Segeth. Gesucht wurde 1998 ein Pressewart. Sie übernahm diese Aufgabe. Nach dem Rücktritt des damaligen Vorsitzenden Hans-Heinrich Schenk rückte Eschrich 2004 an die Spitze der Organisation. Im Jahr 2016 – Geschäftsführer Holger Lattorff ging in den Ruhestand – wechselte sie auf diesen Posten.
Eschrisch wird zur KSB-Ehrenvorsitzenden ernannt
„Zum Glück haben wir 2016 mit Christian Kube sofort einen neuen Vorsitzenden gefunden. Es waren überwiegend tolle und schöne Jahre. Danke, ich habe viel von euch gelernt“, sagte Birka Eschrich, die auf ihrer letzten Vorstandssitzung noch zur KSB-Ehrenvorsitzenden ernannt wurde. Ganz aus der Welt ist sie aber nicht, bis Ende des Jahres wird sie beratend zur Seite stehen.
Hier unterschreiben Birka Eschrich und Christian Kube den Aufhebungsvertrag.
Jugendkoordinator Tino Gerloff wird Nachfolger
Neuer KSB-Geschäftsführer ist Tino Gerloff. Der aus dem Lager der Ringer stammende, bekleidete beim KSB seit 2018 das Amt des Jugendkoordinators. Diese Stelle wiederum übernimmt künftig der in der Prignitzer Sportszene bestens bekannte Torsten Gottschalk, der über viele Kontakte zu den Vereinen verfügt. Beide unterschrieben ihre Verträge.
Weiterhin als THW-Ortsbeauftragte im Einsatz
Langeweile dürfte bei Birka Eschrich aber nicht aufkommen. Eine gewisse Zeit bleibt sie noch bei ihrer anderen – aufwendigen – Leidenschaft: Als Ortsbeauftragte leitet sie Ortsverband des Technischen Hilfswerks (THW).