Sieben Laufveranstaltungen durch Prignitzer Wälder.
Liebe Lauffreunde,
der Prignitz-Cup geht in seine 15. Saison. Seit 2007 wird diese Laufserie mit abwechslungsreichen und idyllisch gelegenen Strecken durch unsere Prignitzer Wälder ausgetragen.
Sieben Laufveranstaltungen sind inzwischen fester Bestandteil, von denen die Läuferinnen und Läufer an mindestens drei teilnehmen müssen, um in die Wertung zu kommen. Neben der Altersklassenwertung gibt es seit dem vergangenen Jahr auch eine Pokalwertung. Hier werden altersklassenübergreifend die vier besten Platzierungen berücksichtigt. Wichtig ist, die Punkte werden nicht nur an Prignitzer vergeben, sondern die Laufserie ist offen für alle.
Neu in diesem Jahr ist ein Prignitz-Cup für Kinder. Hier wollen wir aber nicht die Schnellsten belohnen, sondern die Kids, welche die meisten Läufe absolvieren.
Los geht es bereits am 13. Mai in Perleberg. Hier stehen stehen 7 km und 14 km zur Auswahl.
Weitere Termine und Strecken: 10.06.2023 in Wittstock mit 9,3 km und einem Halbmarathon 01.07.2023 in Lanz mit 6,6 km und 12,5 km 02.09.2023 in Rägelin mit 10,5 km, Halbmarathon und Marathon 17.09.2023 in Dallmin mit 6 km und 13 km 03.10.2023 in Glöwen mit 5,7 km und 12,7 km und 14.10.2023 in Bad Wilsnack mit 7,8 km und 12,4 km
Die Strecken für die Kinderläufe, die Ausschreibung für den Cup und alle Links zu den Läufen findet Ihr auf prignitz-cup.de
Kreissportbund Prignitz präsentiert auf Mitgliederversammlung Zahlen und Fakten.
Ein Beitrag von Torsten Gottschalk im Prignitzer vom 27.03.2023.
Die Erhöhung der Mitgliedsbeiträge, die Verabschiedung des Haushaltsplans sowie einige die Wortwahl betreffenden Änderungen in der Satzung waren nur einige Punkte auf der Mitgliederversammlung des Kreissportbundes (KSB) Prignitz im Hotel „Stadt Magdeburg“ in Perleberg. Positive Zahlen präsentierte der KSB-Vorsitzende Christian Kube den 44 anwesenden Vertretern aus den Vereinen und Fachverbänden des KSB gleich zu Beginn der Veranstaltung in seinem Rechenschaftsbericht. So waren zum 31. Januar 2023 im Kreis 8677 Mitglieder in 110 Vereinen organisiert. Das ist ein Plus gegenüber dem Vorjahr um 365. „Diesen leicht positiven Trend sollten wir versuchen, in diesem Jahr zu bestätigen“, sagte Kube, der die erfreuliche Entwicklung auch für das gesamte Sportland Brandenburg bestätigte. Hier stieg die Mitgliederzahl im Vergleich zum Vorjahr um 16610 auf 361829. Der KSB-Vorsitzende vermeldete auch, dass es mit Nippon Karstädt und den Basketballern der Elbland Towers auch zwei Neuaufnahmen beim KSB im Jahr 2022 gab. Allerdings hatten sich mit dem Gesundheitssportverein Wittenberge und dem Eldenburger Reit- und Fahrverein auch zwei Mitgliedsvereine aufgelöst. Positiv waren auch die weiteren Nachrichten. Im vergangenen Jahr verlieh der KSB sieben goldene, drei silberne und fünf bronzene Ehrennadeln. Dazu wurden vier Ehrenplaketten sowie im Auftrag des Landessportbundes jeweils drei goldene und silberne sowie fünf bronzene LSB-Ehrennadeln vergeben. Zwölf Kandidaten schlossen den Lehrgang für die Trainer C-Lizenz erfolgreich ab, 21 Trainer verlängerten beim KSB ihre Lizenz. Die Kostensteigerungen der letzten Jahre wirkten sich auch auf den KSB Prignitz finanziell aus. Im letzten Jahr betrug der Fehlbetrag im KSB-Haushalt laut Finanzbericht von KSB-Geschäftsführerin Birka Eschrich etwas über 2100 Euro. Auch deshalb war die geplante Erhöhung der seit 1994 unverändert gebliebenen Mitgliedsbeiträge ein notwendiges Thema. Um die Aufrechterhaltung der Angebote sowie die Liquidität des Kreissportbundes für die weitere Zukunft sicherzustellen, war nach Ansicht des KSB eine Aufstockung unumgänglich. Einstimmig und ohne Diskussion stimmten die Anwesenden dem Vorschlag des KSB zur Erhöhung der Mitgliedsbeiträge zu. Für Kinder und Jugendliche bis 18 Jahre wird der Beitrag demnach von 1,80 auf 2,00 Euro, für Mitglieder ab 19 Jahre von 2,05 auf 2,50 Euro angehoben. Die Beiträge für Kinder bis 14 Jahre (1,50 Euro) bleiben unverändert. Mit einem blauen Auge kam der SV Cumlosen noch einmal weg. Der Verein hatte nach ähnlichen Vergehen 2020 und 2021 den jährlich zu entrichtenden Mitgliedsbeitrag an den KSB im vergangenen Jahr – trotz mehrmaliger Aufforderung – erneut nicht entrichtet. Doch die stimmberechtigten Vereinsvertreter ließen Gnade vor Recht ergehen. Der Antrag des KSB, den SV Cumlosen aus dem Kreissportbund auszuschließen, erreichte nicht die erforderliche Zweidrittelmehrheit und wurde abgelehnt. Christian Kube wies auch noch einmal auf die angespannte Situation im Vorstand des Kreissportbundes hin. „Die aktuelle und zukünftige Arbeit gestaltet sich immer schwerer. Genau gesagt sind wir schon seit Längerem auf der Suche nach einem Kassenwart und einem zweiten Vorsitzenden. Dazu geführte Gespräche verliefen bisher im Sand“, erklärte der Vorsitzende. Wer sich also in die Vorstandsarbeit einbringen möchte, sollte sich umgehend beim KSB Prignitz melden.
42 hochmotivierte Kinder der Prignitz, welche zu den talentiertesten Kindern aller Drittklässler in Brandenburg gehören haben am 21.03.2023 an der Talentiade in Wittenberge teilgenommen.
Sie kamen von den Grundschulen in Groß Warnow, Karstädt, Lenzen, Pritzwalk, Putlitz, Perleberg, Bad Wilsnack, Demerthin und Wittenberge.
Wir hatten 6 Stationen im Angebot: Badminton, TT, Ringen, Kanu, LA und zur Erholung zwischendurch Schach.
Die Kinder hatten Spaß und auch die Übungsleiter waren zufrieden und haben sich einige Namen notiert.
Die teilnehmenden Kinder haben gestern dann schon vom LSB einen Flyer mit den Ansprechpartnern bekommen.
Am gestrigen Freitagabend fand die jährliche Mitgliederversammlung des Kreissportbund Prignitz statt. Der erste Vorsitzende Christian Kube freute sich über das steigende Interesse der Vereine und verkündete mit 8677 Mitgliedern steigende Mitgliederzahlen im Kreissportbund Prignitz. Ebenfalls begrüßte er 2 neue Vereine in der Prignitz – Nippon Karstädt und Elblandtowers.
Im Laufe der Versammlung bedankte sich der SV Quitzöbel beim Kreissportbund für die Unterstützung zur Finanzierung des neuen Sportlerheimes. Ebenfalls bedankte sich die Turngemeinde Wittenberge für die Möglichkeit der Ausbildung neuer Übungsleiter im Kreissportbund Prignitz. Die Kegler aus Seedorf wiesen auf finanzielle Probleme bei der Unterhaltung der Kegelbahn durch steigende Energiekosten hin. Der Vorstand wurde von den Mitgliedern für 2022 entlastet. Der Haushaltsplan 2023 wurde beschlossen. Alle Satzungsänderungen wurden angenommen. So endete eine durchweg gelungene Mitgliederversammlung des Kreissportbundes Prignitz.
Es ist soweit: Ab sofort können sich alle Interessierten aus dem Sportland zum 1. Brandenburger Sportkongress anmelden. In seinem Rahmen werden am 23.09.2023 im neuen „Haus des Sports“ im Potsdamer Luftschiffhafen in zahlreichen Workshops aktuelle Themen des Sports erörtert sowie künftige Herausforderungen benannt und dabei Tipps und Hinweise weitergegeben. Die Teilnehmenden können am Vormittag zwischen sportartübergreifenden Angeboten wie Trainingsgestaltung, Social-Media-Strategien oder auch Sportfotografie und Persönlichkeitsrechte wählen. Unter den Referenten sind neben ehemaligen Spitzensportlern wie dem weltweit erfolgreichsten Bob-Olympioniken Kevin Kuske oder Ex-Leichtathletik-Europameister Dr. Harald Schmid weitere Experten ihres Fachs. So wird z.B. Yannick Bode, mit 250.000 Followern überaus erfolgreich auf TikTok aktiv, seine Skills auf der Plattform an Interessierte weitergeben. Am Nachmittag wird es dann wirklich sportlich, denn dann sind die Teilnehmenden auch aktiv gefragt – und zwar in Fortbildungskursen der unterschiedlichsten Sportarten. Die Angebote reichen von Basketball, Frisbee, Fußball oder Ju-Jutsu bis hin zum Segeln und Turnen. Für die Teilnahme der Veranstaltung bekommen die Übungsleitenden acht Lerneinheiten für ihre Lizenzverlängerungen gutgeschrieben. Der Teilnahmegebühr liegt bei 50 Euro. Die Anmeldung dafür ist hier möglich. Weitere Informationen gibt’s hier. Weitere News: 14 MRZ Sieger der Sportlerwahl 2022: Hinze, Brendel und der SC Potsdam UNSERE PARTNER
Am gestrigen Freitagabend fand die Mitgliederversammlung des SSV Einheit Perleberg statt. Neben der Vorstandswahl gab es zahlreiche Auszeichnung durch den Kreissportbund und dem Fußballkreis Prignitz-Ruppin.
Der 1. Vorsitzende Christian Kube zeichnete folgende Personen aus:
Denny Feilke – erfolgreicher Trainer Juniorenbereich in der Abteilung Fußball seit 2017 – KSB Bronze
Marcus Klan – langjähriger Trainer in der Abteilung Fußball – KSB Bronze
Mathias Steffen – erfolgreicher Trainer in der Abteilung Fußball – KSB Bronze
Daniel Neubecker – langjähriger Trainer in der Abteilung Kinderturnen – KSB Bronze
Petra Eggert – langjährige Übungs- und Abteilungsleiterin Abt. Kinderturnen – KSB Silber
Joachim Prill – langjährige erfolgreicher Trainer erst im Erwachsenenbereich, seit vielen Jahren nun im Juniorenbereich (versch. Altersklassen) – KSB Gold
Folgende Personen erhielten die Ehrenplakette des Kreissportbundes Prignitz für Ihre Jahre lange Ehrenamtliche Tätigkeit beim SSV Einheit Perleberg.
Marita Herzberg – Ulf Liebmann – Ulrich Otto – Frank Plokarz
Das Sportland hat seine Besten gewählt: Emma Hinze, Sebastian Brendel und die Volleyballerinnen des SC Potsdam sind bei der Brandenburger Sportlerwahl 2022 als Sieger hervorgegangen. Und alle drei Gewinner stehen nicht das erste Mal ganz oben. Die Welt- und Europameisterin im Bahnrad, Emma Hinze, triumphiert bereits zum dritten Mal in Folge. Auf seinen insgesamt sogar siebten „Sportler des Jahres“-Titel kommt der Welt- und Europameister im Kanu, Sebastian Brendel. Die Supercup-Gewinnerinnen und Deutschen Vizemeisterinnen vom SC Potsdam dürfen nach 2019 zum zweiten Mal über den Sieg in der Teamwertung jubeln. Die Wahl wird seit 1992 vom Landessportbund Brandenburg e.V. (LSB) und seinen Medienpartnern durchgeführt.
LSB-Präsident Wolfgang Neubert beglückwünscht die Sportlerin, den Sportler sowie das Team des Jahres – und die jeweiligen Platzierten in den drei Kategorien – nicht nur zur Wahl: „Unsere Aktiven haben auch 2022 wirklich Beeindruckendes geleistet. Wie Emma Hinze die Radsport-Szene beherrscht hat, auch gemeinsam mit ihrer Teamkollegin Lea Sophie Friedrich, war wirklich herausragend. Es ist absolut berauschend für jeden Sportfan, ihnen bei ihrem Sport zuzuschauen. Ähnlich erging es den Brandenburger Fans, die mit den Volleyballerinnen des SC Potsdam mitfieberten und mit dem Gewinn des Supercups den ersten Titel der Vereinshistorie bejubelten. Und dass Sebastian Brendel jetzt zum siebten Mal Brandenburgs ‚Sportler des Jahres‘ wird, sagt alles über diesen fantastischen Athleten und Menschen aus. Sebastian ist seit mehr als einem Jahrzehnt absolute Weltklasse, ein Ausnahmeathlet. Es ist wunderbar, dass wir in unserem Sportland solche Sportlerinnen und Sportler haben, die absolute Vorbilder für unseren sportlichen Nachwuchs sind.“
Ministerpräsident Dr. Dietmar Woidke gratuliert ebenfalls: „Emma Hinze, Sebastian Brendel und die Volleyballerinnen des SC Potsdam sind zurecht ‚Sportler des Jahres‘ 2022. Sie liefern immer wieder herausragende Leistungen ab und repräsentieren mit ihren großen Erfolgen das Sportland Brandenburg im besten Sinne. Sie haben zu den Saisonhöhepunkten ihre Höchstleistungen abgerufen und gezeigt, was in ihnen steckt. Dies zeigt, dass Brandenburg mit seiner Trainingsinfrastruktur, mit seinen Sportschulen und Olympiazentren sehr gut aufgestellt ist. Meinen allerherzlichsten Glückwunsch an unsere Athletinnen und Athleten. Sie sind herausragende Botschafterinnen und Botschafter für unser Brandenburg.“
In drei Kategorien hatte der Landessportbund auch für das Jahr 2022 wieder nach Brandenburgs Besten gesucht und dabei erneut die Unterstützung einer Jury, bestehend aus allen Sportjournalistinnen und -journalisten des Landes, in Anspruch genommen. Diese hatten in jeder Kategorie die Möglichkeit, ihre drei Favoriten zu benennen und sie jeweils mit drei, zwei bzw. einem Punkt zu bewerten. Daraus ergab sich eine maximale Punktzahl von 129.
Anders als bis dahin üblich fand die Wahl 2022 allerdings nicht Ende des Jahres statt, sondern erst zu Beginn 2023. Durch diese Verlegung fanden auch jene Erfolge der Brandenburger Aktiven den Weg in die Bewertung, die sie in den letzten Wochen des Jahres 2022 errungen haben – wie zum Beispiel die deutsche Vizemeisterschaft der Turnriege des SC Cottbus.
Das sind die Gewinner der jeweiligen Kategorie und die Top-Platzierten:
Sportlerin des Jahres: Emma Hinze (Bahnrad | RSC Cottbus) Erfolge 2022: WM-Gold im Team-Sprint sowie Silber im 500m-Zeitfahren und Bronze im Sprint | EM-Titel im Team-Sprint, 500m-Zeitfahren sowie im Sprint Hinze: „Es ist ein sehr schönes Gefühl zu sehen, dass meine Leistung gesehen und auch wertgeschätzt wird. Und dass das schon zum dritten Mal so ist, ist auf jeden Fall etwas Besonderes. Einmal die Sportlerwahl zu gewinnen, ist das eine. Aber es zu wiederholen, ist noch einmal was ganz anderes.“
Die sechs Erstplatzierten: 1. Emma Hinze (Bahnrad | RSC Cottbus) 76 Punkte 2. Lea Sophie Friedrich (Bahnrad | RSC Cottbus) 59 Punkte 3. Kristin Pudenz (Diskuswurf | SC Potsdam) 32 Punkte 4. Deborah Levi (Bobsport | SC Potsdm) 24 Punkte 5. Lisa Marie Buckwitz (Bobsport | SC Potsdam) 21 Punkte 6. Jana Majunke (Paracycling | BPRSV Cottbus) 16 Punkte
Sportler des Jahres: Sebastian Brendel (Kanu | KC Potsdam) Erfolge 2022: WM-Gold im C2 über 1.000m, Silber im C2 500m Mixed-Team sowie Bronze im C1 über 5.000m | EM-Titel im C1 über 5.000m sowie im C2 über 1.000m, Bronze im C2 über 500m Brendel: „Auch beim siebten Mal ist es noch immer etwas Besonderes, ‚Brandenburgs Sportler des Jahres‘ zu werden. Das ist eine echte Auszeichnung für mich und etwas, das bleibt. Außerdem ist es noch einmal ein guter Schub für Olympia 2024 in Paris. Ich bedanke mich bei allen treuen Kanu-Anhängern und Sebastian-Brendel-Fans.“
Die sechs Erstplatzierten: 1. Sebastian Brendel (Kanu | KC Potsdam) 92 Punkte 2. Roger Kluge (Bahnrad | RK Endspurt 09) 54 Punkte 3. Christopher Linke (Gehen | SC Potsdam) 44 Punkte 4. Jacob Schopf (Kanu | KC Potsdam) 23 Punkte 5. Maximilian Jäger (Paracycling | BPRSV Cottbus) 22 Punkte 6. Max Lemke (Kanu | KC Potsdam) 09 Punkte
Team des Jahres: SC Potsdam (Volleyball | Frauen) Erfolge 2022: Deutsche Vizemeisterschaft sowie Supercup-Gewinnerinnen Toni Rieger (Sportdirektor des Volleyball-Teams und SCP-Vorstandsmitglied): „Im letzten Jahr hat bei uns im Team einfach alles gepasst. Obwohl wir finanziell nicht zu den Großen der Volleyball Bundesliga gehören, haben wir es mit Engagement, Zusammenhalt und harter Arbeit geschafft, das erfolgreichste Volleyball-Jahr unserer Vereinsgeschichte zu erleben. Alle Erwartungen und Ziele wurden mit der deutschen Vize-Meisterschaft, dem Gewinn des Supercups und der erstmaligen Teilnahme an der Champions League übertroffen. Die Begeisterung war riesig, das hat natürlich auch dazu geführt, dass unsere Heimspielstätte, die MBS Arena, mehrmals ausverkauft war. Nie zuvor war das Interesse an unserem Team im Bundesland Brandenburg, aber auch in ganz Deutschland, so groß. Dafür möchte ich mich recht herzlich bei allen – besonders aber natürlich bei den Trainern, der Mannschaft, unseren Fans, den Medien sowie den Sponsoren und Förderern – bedanken.“
Die sechs Erstplatzierten: 1. SC Potsdam (Volleyball | Damen) 95 Punkte 2. RSC Cottbus (L.S. Friedrich, P. Grabosch, E. Hinze |Bahnrad | Damen) 83 Punkte 3. SC Cottbus (Turnen | Herren) 29 Punkte 4. Potsdam Royals (American Football | Herren) 26 Punkte 5. Triathlon Potsdam (Triathlon | Damen) 15 Punkte 6. Netzhoppers Königs Wusterhausen (Volleyball | Herren) 05 Punkte 6. 1. FFC Turbine Potsdam (Fußball | Damen) 05 Punkte
Die Siegerinnen und Sieger werden im Rahmen eines großen Sommerfestes des Landessportbundes Brandenburg voraussichtlich am Freitag, 02.06.2023, im Potsdamer Luftschiffhafen noch einmal auf großer Bühne geehrt.
361.829 – so viele Brandenburgerinnen und Brandenburger sind aktuell (Stichtag 01.01.2023) Mitglied in einem der 2.969 Sportvereine des Landes und damit so viele wie noch nie zuvor in der über 30-jährigen Geschichte des Landessportbundes Brandenburg e.V., der Dachorganisation aller märkischen Aktiven, Vereine und Verbände. Nach der Corona-Delle im Jahr 2021 haben die Liebe der Märkerinnen und Märker zum Sport sowie die aufopferungsvolle Arbeit der Vereine das Sportland damit wieder auf seinen Wachstumspfad zurückgeführt. Insgesamt verzeichnen die Vereine ein Plus von 16.610 Sportlerinnen und Sportlern im Vergleich zum Vorjahr.
Über dieses bisher höchste Plus an Aktiven freute sich LSB-Präsident Wolfgang Neubert: „Diese große Zuneigung, dieser Anstieg an Mitgliedern ist unseren Vereinen nicht zufällig oder durch Glück in den Schoß gefallen. Dieses Plus basiert auf dem unermüdlichen Engagement der zumeist Ehrenamtlichen in unseren Vereinen. Sie haben es während der Pandemie trotz schwerster Bedingungen geschafft, die Strukturen im und die Treue zum Verein aufrechtzuerhalten. Dadurch konnte der Sport, konnten die Sportlerinnen und Sportler, nach dem Corona-Stillstand sofort wieder durchstarten. Dieser Start war in den meisten Vereinen nicht nur lange herbeigesehnt, sondern auch bestens vorbereitet worden. Diese Leidenschaft und diesen Fleiß honorieren die Brandenburgerinnen und Brandenburger nun. Während andere noch immer vom ‚Aufholen nach Corona‘ reden, sind wir im Sport schon längst viel weiter.“
Allerdings mahnte Neubert trotz bzw. gerade wegen des Mitgliederwachstums davor, diese Entwicklung als natürlichen Lauf der Dinge anzusehen. „Die steigenden Zahlen zeigen das immer größer werdende Interesse der Bevölkerung am Sport, an der gemeinsamen Bewegung in unseren Vereinen. Jetzt gilt es, diesen Schwung zu nutzen. Dafür müssen wir ihnen, gemeinsam mit unseren Partnern in der Landesregierung, der Kommunalpolitik und Wirtschaft, die uns bisher immer verlässlich an der Seite standen, die bestmöglichen Strukturen zur Verfügung stellen.“
Die Mitgliederentwicklung im Landessportbund Brandenburg, insbesondere bei den Kindern und Jugendlichen in den Vereinen ist auch aus Sicht der Sportministerin ein super Ergebnis für das Sportland Brandenburg. Sportministerin Britta Ernst gratulierte:
„Im Sportland Brandenburg haben der Breiten- und Leistungssport gleichermaßen einen hohen Stellenwert und das Land unterstützt Kommunen, Vereine und Verbände bei Ausbau und Erhalt der Sportstätten. Der Mitgliederzuwachs ist Ausdruck einer beeindruckenden Vereinsarbeit. Deshalb danke ich vor allem den Ehrenamtlichen in den Vereinen. Sie haben mit ihrem persönlichen Engagement den Sport auch in Zeiten der Corona-Pandemie aufrechterhalten und die einmalige Mitgliederentwicklung in ihrer Dachorganisation erst möglich gemacht. Gerne haben wir mit den unbürokratischen Corona-Hilfen des Landes dabei geholfen. Darüber hinaus werden wir auch weiterhin mit dem größten Breitensportförderprogramm – dem „Goldenen Plan Brandenburg“ – und den Mitteln aus dem Brandenburg-Paket die Vereine unterstützen, ihre Sportanlagen attraktiver zu gestalten und die Energiekosten im Griff zu behalten. Damit Brandenburg weiterhin ideale Möglichkeiten für Breiten- und Leistungssport bietet.“
Der Organisationsgrad im Land Brandenburg hat sich, im Vergleich zum Vorjahr, um 0,62 Prozent erhöht und liegt nun mit 14,26 Prozent ebenfalls auf einem Allzeithoch. Dabei sind es vor allem die jüngeren Brandenburgerinnen und Brandenburger, die diesen Trend untermauern. So ist bei den 7- bis 14-Jährigen inzwischen fast jedes zweite Kind in Brandenburg Mitglied in einem Sportverein (Organisationsgrad von 43,08 Prozent, ein Plus von fast 4 Punkte im Vergleich zum Vorjahr). Und auch das Plus bei den Jüngsten (0-6 Jahre) in Höhe von 3.339 Mädchen und Jungen bestätigt: Das Wachstum des LSB wird von eben jenen getragen, denen der Eintritt in die Vereine durch die Pandemie in den Vorjahren verwehrt geblieben war – den Jüngsten.
Mitgliederstärkster Kreis- bzw. Stadtsportbund (KSB/SSB) bleibt nach wie vor der SSB Potsdam (35.203 Mitglieder) vor dem KSB Potsdam-Mittelmark (31.798) und dem KSB Oberhavel (26.605). Den höchsten Organisationsgrad indes vermeldet der Stadtsportbund Cottbus, wo insgesamt 22,52 Prozent der Stadtbevölkerung Mitglied in einem Sportverein sind.
Beliebteste Sportart im organisierten Sport in Brandenburg ist weiterhin Fußball. 88.222 Aktive sind aktuell im Fußball-Landesverband Brandenburg organisiert – und damit 4.197 mehr als im Vorjahr. Dahinter folgen der Handball-Verband Brandenburg (13.079) und der Landesverband Pferdesport Berlin-Brandenburg (11.885).
Der mitgliederstärkste Sportverein des Landes ist weiterhin der SC Potsdam. Mit aktuell 5.327 Aktiven in seinen Reihen liegt der Verein aus der Landeshauptstadt mehr als 1.200 Mitglieder vor dem zweitgrößten Sportverein der Mark, dem TSV Falkensee (4.123). Auf Rang drei folgt der Brandenburgische Präventions- und Rehabilitationssportverein (BPRSV) mit 3.889 Sportlerinnen und Sportlern.
Es ist ein absolutes Novum: Erstmals in der Geschichte des Auszeichnungswettbewerbs „Sportlichste Stadt/Gemeinde im Land Brandenburg“ gibt es mit der Stadt Brandenburg an der Havel und Wildau gleich zwei Preisträger. Beide Städte werden in der Kategorie „Städte, Gemeinden und Ortsgemeinden von Verbandsgemeinden ab 10.000 Einwohner“ für das Jahr 2022 gleichermaßen geehrt, erhalten den Titel und das Preisgeld in Höhe von je 5.000 Euro.
Sportministerin Britta Ernst: „Brandenburg ist Sportland. In Brandenburg haben der Breiten- und der Leistungssport einen hohen Wert, das Land unterstützt die Kommunen, Vereine und Verbände und fördert flächendeckend gesunde Bewegung im Sport. Viele tausend Menschen kümmern sich in den Kommunen vor Ort und tragen erheblich zu einer gelingenden Partnerschaft zwischen Sport und Kommune bei. Eine Partnerschaft, die die Gesundheit und das Wohlbefinden fördern, vor allem aber auch den Zusammenhalt in einer Kommune. Herzlichen Glückwunsch an die beiden Preisträger-Kommunen!“
Für Brandenburg an der Havel sprach unter anderem der Organisationsgrad im Sport. Rund 15,5 Prozent aller Einwohnerinnen und Einwohner der Havelstadt (11.130) sind in 86 Sportvereinen aktiv. Darüber hinaus gibt es weitere 26 vereinsungebundene Sportgruppen mit ca. 2.060 Mitgliedern. Höchst beliebt: die Wassersportarten Rudern, Kanu und Wasserball, aber auch Fußball, Rugby, Handball, Tennis, Kampfsport und Hockey. In fast 60 Sportarten gibt es Angebote. Die zahlreichen, über die ganze Stadt verteilten Sportanlagen werden gern genutzt. Alle zwei Jahre finden hier zum Beispiel die zentralen Wettbewerbe der landesweiten Kinder- und Jugendsportspiele des Landes Brandenburg statt.
Mit dem Projekt „Havel Parcours“ möchte der Stadtsportbund Brandenburg nun die Entwicklung von Sport- und Bewegungsräumen im öffentlichen Raum voranbringen. Künftig sollen hochwertige und robuste Fitness- und Bewegungsgeräte zum Sporttreiben an der frischen Luft animieren. Entlang des ehemaligen BUGA-Weges, vom Marienberg entlang des Salzhofufers, über den Packhof bis zur Freizeitanlage Hammerstraße sollen mehrere Inseln mit Geräten entstehen. Mit dem Preisgeld in Höhe von 5.000 Euro will die Stadt zudem Projekte zur Verbesserung der Teilhabe von inklusiven Sportlerinnen und Sportlern unterstützen.
Und auch in Wildau hat der Sport einen hohen Stellwert und eine lange Tradition: Fast 2.000 Wildauerinnen und Wildauer treiben in 10 Vereinen Sport. Höchst beliebt sind Handball, Volleyball, Fußball und Bowling, aber auch Schwimmen, Tischtennis und Schach. Dazu kommt eine große Vielfalt an weiteren Sportangeboten. Die Stadt hat hierfür gute Rahmenbedingungen geschaffen, die Vereine können nach wie vor Sportanlagen kostenfrei nutzen. Mit dem Preisgeld in Höhe von 5.000 Euro will Wildau neue Sportgeräte anschaffen.
Info: Der Wettbewerb „Sportlichste Gemeinde bzw. Sportlichste Stadt im Land Brandenburg“ wird alljährlich im Wechsel ausgeschrieben und vergeben. Damit unterstützen das Sportministerium (MBJS), der Landessportbund Brandenburg (LSB) und der Städte- und Gemeindebund Brandenburg seit nunmehr zwei Jahrzehnten die besonderen Partnerschaften zwischen Sport und Kommunen. Auszeichnungskriterien sind u.a. die Mitgliederzahlen in den Sportvereinen vor Ort, die Vielfalt der sportlichen Angebote, bürgerfreundliche Nutzungsmöglichkeiten der Sportstätten, die Entwicklung von Sportstätten und ihrer Konzeption sowie der Stellenwert des Sports in der Kommune. Punkten können Bewerberkommunen zudem mit innovativen und kreativen Ideen. Eine unabhängige Wettbewerbsjury aus Vertretern des Sportministeriums, des Landessportbundes und des Städte- und Gemeindebundes entscheidet über die Erstplatzierten.