Neue Corona-Verordnung hat kaum Sport-Auswirkungen

Die neue Corona-Umgangsverordnung des Landes Brandenburg, über die die Landesregierung gestern Nachmittag informiert hat und die ab heute (21.10.2020) gültig ist, bringt keine gravierenden Veränderungen für Sportvereine und Aktive mit sich. Der entsprechende Paragraph 9, der seit 5. September in Kraft ist, blieb unberührt. Somit gelten die bisherigen Regelungen weiter: Der Sport im Indoor- und Outdoorbereich ist ohne Einschränkungen möglich. Einzige Ausnahme bleibt die Sportausübung in geschlossenen Räumen für über 27-Jährige. Hier sind feststehende Gruppen im Mannschaftssport von höchstens 30 Personen sowie im Individualsport von höchstens fünf Personen zu bilden. Der Landessportbund und viele seiner Mitglieder hatten sich zuvor vehement für diese Lockerungen eingesetzt.
Eine Hilfe bei der Interpretation der Regeln stellt das Ministerium für Bildung, Jugend und Sport auf seiner Internetseite bereit.

Indirekten Auswirkungen für den Sport könnten allerdings die neuen und seit heute gültigen Regeln für den Veranstaltungsbereich bringen. Das betrifft insbesondere die Zahl von Teilnehmern, wenn vor Ort ein bestimmter Inzidenzwert überschritten wird.
Außerdem gilt bei Sportgroßveranstaltungen: Oberhalb einer absoluten Zahl von 1.000 Gästen sind 20 Prozent der regulären Besucher-Gesamtkapazität der jeweiligen Veranstaltungseinrichtung zulässig. Dies wird bei einer Kapazität ab 5.000 Plätzen relevant.

Quelle “lsb-brandenburg.de

Neues Bildungsprogramm online

Sport und Bildung gehören in Brandenburg seit drei Jahrzehnten zusammen – und das wird weiter so bleiben. Daher macht die Europäische Sportakademie Land Brandenburg (ESAB) allen Aktiven, Übungsleitern oder Vereinsmanagern auch für 2021 wieder ein umfangreiches Bildungsangebot, das in der aktuellen Broschüre „Bildungsprogramm 2021“ übersichtlich aufgelistet ist. Egal, ob Neueinsteiger, bewährte Übungsleiter oder geübte Vereinsmanager – für jeden hält das Sportland „Neues Wissen“ in seinem Jahresprogramm parat. Neben den umfassenden, aufeinander aufbauenden Lizenzausbildungen für Jugendliche und Erwachsene, werden unter anderem die erfolgreichen Zertifikatsausbildungen durch Angebote ergänzt, die mit aktuellen Trends aus dem Breiten-, Fitness- und Gesundheitssport neue Impulse setzen. Außerdem zeigt die Broschüre Möglichkeiten für jedermann auf, den Sport zum Beruf zu machen.

Doch nicht nur mit neuem Wissen wartet das Sportland im neuen Bildungsjahr auf, sondern auch mit frischen Ideen für dessen Vermittlung. Nicht zuletzt die Corona bedingten Einschränkungen haben gezeigt, dass es notwendig ist, auf digitale Alternativen bei der Wissensvermittlung und Kommunikation zu setzen. Diesem Geist der Zeit folgt auch das neue, schlanke Format des LSB-Bildungsprogramms, das – neben dem bewährten analogen Formular – auch ein Online-Ticketsystem zur Anmeldung zur Verfügung stellt.

Quelle”lsb-brandenburg.de”

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20 Jahre Moormeile – Olympiasieger Dieter Baumann sorgt für Unterhaltung

Am gestrigen Donnerstagabend fand in der Bad Wilsnacker Karthanehalle eine kleine Festveranstaltung zum 20-jährigen Jubiläum der Bad Wilsnacker Moormeile statt. Trotz der anhaltenden Corona-Pandemie und den steigenden Zahlen in der Prignitz versuchen die Organisatoren am Wochenende die Moormeile stattfinden zu lassen. Anlässlich des Jubiläums zeichnete Christian Kube, 1. Vorsitzender des Kreissportbundes, das Orgateam des SV Prignitz Bad Wilsnack/ Legde aus. Im Anschluss sorgte der Olympiasieger von 1992 Dieter Baumann mit seinem Bühnenprogramm für sehr gute Unterhaltung. Mit seinem Kabarett-Programm tourt der ehemalige Hochleistungssportler jetzt durch Deutschland und ließ Einblicke in die Gedankenspiele und die Welt eines Langstreckenläufers zu.

Jetzt Online: Die Förderrichtlinie 2021/22

Mit dem Jahreswechsel beginnt im Sportland auch wieder eine neue Förderperiode. Die darin Anwendung findenden Förderrichtlinien 2021/22 des Landessportbundes Brandenburg (LSB) samt Formularen sind ab sofort online auf den Seiten des LSB verfügbar. Darüber hinaus bekommt jeder Mitgliedsverein des Landessportbundes zum Jahreswechsel ein Printexemplar per Post zugestellt.

Neben den bewährten Inhalten wie der Vereinsförderung oder der Förderung von Kooperationen etwa zwischen Vereinen und Schulen gibt es auch einige Neuerungen in der Förderrichtlinie 2021/22. So wurden unter anderem die Förderrichtlinie 2.3 „Honorartrainereinheiten“ sowie Förderrichtlinie 3 „Wettkampfkosten“ vereinfacht und die Richtlinien 4 „Aus- und Weiterbildung“ sowie 5.1 „Sportstättenbau“ erweitert. Zudem ist mit dem „Förderprogramm zur Initiierung von Bewegungsangeboten des organisierten Sports für Kinder mit motorischen Defiziten“ ein komplett neues Förderprogramm hinzugekommen.

Info: Die Förderrichtlinien regeln die Weiterleitung der landeseigenen Sportfördermittel durch den LSB an seine Mitglieder. So stecken sie unter anderem die Rahmenbedingungen für die Vereinsförderung, für Projektförderungen oder auch die Verbandsförderung.

“Quelle:lsb-brandenburg.de”

Die Zeit läuft: Sympathiegewinner noch bis 23. Oktober gesucht

Das Sportland sucht seine fleißigsten Ehrenamtler und jeder in Brandenburg kann diese Suche unterstützen. Denn noch bis zum 23. Oktober haben Aktive, Eltern, Vereine, Verbände und auch Fans die Möglichkeit, ihren „Sportsympathiegewinner“ für den gleichnamigen Ehrenamtspreis zu nominieren, mit dem der Landessportbund und die LAND BRANDENBURG LOTTO GmbH jedes Jahr die engagiertesten Helfer des märkischen Sports auszeichnen.

Und Kandidaten dafür gibt es überall im Land. Schließlich sorgen mehr als 60.000 Ehrenamtliche landauf, landab täglich dafür, dass sich Brandenburgs Sportlerinnen und Sportler voll auf ihr Hobby konzentrieren können. Trainer an der Linie, Strippenzieher hinter den Kulissen oder einfach gute Seele des gesamten Vereins – sie sind überall und sie alle verdienen ein besonderes Dankeschön. Die Vorschläge mit schriftlicher Begründung sind bis zum 23. Oktober 2020 zu Händen von Antje Edelmann an die LAND BRANDENBURG LOTTO GmbH, Steinstraße 104-106, 14480 Potsdam oder per E-Mail an edelmann@lotto-brandenburg.de zu senden.

Die drei Gesamtsieger erhalten von Lotto Brandenburg 500 Euro für ihre Vereinskasse und einen Siegerpokal. Weitere 17 Platzierte dürfen sich über Pokal sowie über jeweils 350 Euro Vereinsgeld freuen.

Bewerbungsbogen zum Ausfüllen (.pdf)
Bewerbungsbogen zum Ausfüllen (.doc)

Quelle “lsb-brandenburg.de”

Ministerium erläutert Umgangsverordnung im Sport

Seit gut zwei Wochen können alle Aktiven des Sportlandes wieder ihrem Sport nachgehen – egal, ob in der Halle oder im Freien, ob mit oder ohne Kontakt. Dank der neuen Umgangsverordnung der Brandenburger Regierung vom 4. September, für die sich das Sportland lange stark gemacht hatte,  dürfen alle wieder ihr Hobby genießen. Doch unter welchen Rahmenbedingungen die jeweilige Sportart betrieben werden darf, ist oftmals für die Vereine bzw. für die einzelnen Übungsleiter aufgrund der zahlreichen differenzierenden Einschränkungen nur schwer nachzuvollziehen. Hilfe bei der Interpretation der Regeln bekommen sie nun vom Ministerium für Bildung, Jugend und Sport, das auf seiner Internetseite zu den wichtigsten Fragen und Antworten rund um die Umgangsverordnung auch offen gebliebene Sportfragen beantwortet. So wird dort unter anderem erklärt, wie Hallen-Individualsport mit Kontakt wieder für eine größere Anzahl an Athleten möglich wird – und zwar auch für solche, die älter als 27 Jahre sind. Ebenso wird aufgezeigt, dass „für die Nutzung von Sportanlagen keine Genehmigung erforderlich ist. Das Hygienekonzept des oder der Betreiberin muss nicht beim zuständigen Gesundheitsamt zur Genehmigung vorgelegt werden.“ Das gilt laut Ministerium sowohl für den Indoor- als auch für den Outdoorsport. Zuvor hatte das Ministerium lediglich über erste grundlegende Umsetzungen informiert.

Quelle: lsb-brandenburg.de

Gesundheitssport als Megatrend: Neue Infos für das Sportland

„Zukunft passiert nicht einfach so. Wir können sie gestalten!“ Eindringlich waren die Worte, mit denen Anja Kirig die Teilnehmer der Gesundheitssportkonferenz des Landessportbundes unter der Überschrift „Megatrend Gesundheitssport – Raus in die Natur“ zum Handeln animierte. Und die Botschaft der Zukunftsforscherin fiel auf bereiteten und fruchtbaren Boden. Schließlich haben die 60 Vertreterinnen und Vertreter von Vereinen und Verbänden, die sich heute im Rahmen der Konferenz im Jugendbildungszentrum Blossin trafen, längst das Zukunftsfeld „Gesundheitssport“ für sich entdeckt. Denn seit Jahren steigt die Nachfrage im Sportland nach Gesundheitssportkursen und seit Jahren steigt auch die Zahl der märkischen Vereine, die diese Nachfrage mit einer immer größeren Anzahl an Angeboten stillen.

Trotz dieses Wachstums bekommen es die märkischen Anbieter von Gesundheitssport mit immer neuen Herausforderungen und Möglichkeiten zu tun. So hatte der Landessportbund in der diesjährigen Gesundheitssportkonferenz sein Augenmerk insbesondere auf jene Chancen im Gesundheitssport gelegt, die sich unter freiem Himmel und in der Natur eröffnen. Ein Bereich, der gerade mit Blick auf die durch die Corona-Pandemie veränderten Rahmenbedingungen aktueller denn je ist. In Vorträgen und fünf verschiedenen Workshops zeigten die Referenten dabei unter den verschiedensten Blickwinkeln den Nutzen und den Mehrwert, den Gesundheitssportangebote in der Natur und abseits von Sporthallen, Turngeräten und Gymnastikräumen, bieten können. Diesen konnten die Teilnehmer unter anderem sowohl bei einem AlltagsTrainingsProgramm im Park als auch beim Stand Up Paddling auf dem Wasser oder in einem Niedrigseilparcours im Wald selbst erfahren – samt Einweisung in die theoretischen und praktischen Besonderheiten.

Mit solchen oder ähnlichen Kursangeboten, die weit über die bisherigen Sportangebote hinausgehen und insbesondere auch Mädchen und Frauen ansprechen, haben einzelne Vereine im Sportland bereits erste Erfahrungen gemacht, wie während der Konferenz ebenfalls deutlich wurde und gleichzeitig ebenso deutlich aufzeigte, dass die märkischen Vereine längst begonnen haben, ihre Zukunft selbst zu gestalten. Und nicht nur die eigene, sondern auch die der gesamten Gesellschaft. Denn, so stellte Karl-Heinz Hegenbart, Vizepräsident für Sportentwicklung beim Landessportbund, treffend fest: „Gesundheit geht uns alle an.“

“Quelle lsb-brandenburg.de”

Zum 65. Geburtstag gibt es eine Ehrennadel des KSB

Am heutigen Samstag überreichte Christian Kube die Silberne Ehrennadel des Kreissportbundes Prignitz an Klaus Heinrich. Die Übergabe erfolgte im Rahmen der Geburtstagsfeier. Klaus Heinrich hat sich im Tischtennissport in der Prignitz verdient gemacht.

Christian Kube würdigte seine Verdienste für den ESV Wittenberge und den KFV-TT Prignitz.

Sportjugend: 30 Jahre leidenschaftlich für den Nachwuchs

„Immer in Bewegung“ – und das seit 30 Jahren: Die Brandenburgische Sportjugend im Landessportbund Brandenburg lebt seit drei Jahrzehnten Tag für Tag dieses Motto vor und hat in dieser Zeit mit dem leidenschaftlichen Einsatz ihrer Mitarbeiter und Ehrenamtlichen dazu beigetragen, dass hunderttausende von Kindern und Jugendlichen im ganzen Land Bewegung und Sport lieben und leben gelernt haben. Diese erfolgreiche Zeit und die Vorfreude auf die nächsten vielversprechenden Jahrzehnte mit Brandenburgs Nachwuchs hat die BSJ heute im Skatepoint Kolzenburg Revue passieren lassen. „Es ist schön, heute mit unseren Freunden und Kollegen die zahlreichen tollen Jahre Revue passieren zu lassen, in denen wir vieles für unsere Kinder und Jugendlichen angeschoben haben – und das nicht nur im Sport“, freute sich BSJ-Vorsitzender Peter Bohnebuck und setzte schmunzelnd hinzu: „Und ich denke, auch wenn wir als BSJ dem Jugendalter eigentlich entwachsen sind, kommen wir beim märkischen Nachwuchs immer noch sehr gut an. Wir bewegen weiterhin Brandenburgs Kids.“

Das hatte die BSJ zuletzt mit der Suche nach dem „fittesten Hort Brandenburgs“ einmal mehr eindrucksvoll unter Beweis gestellt. Gemeinsam mit dem LSB, dem Ostdeutschen Sparkassenverband sowie den Kreis- und Stadtsportbünden war es ihr gelungen, nach dem Corona bedingten Lockdown mehr als 1.200 Kinder in 33 Horten in Bewegung zu setzen und ihnen den Spaß am Deutschen Sportabzeichen zu vermitteln. Zudem verbreitet mit der „Brandenburgischen Straßenfußball-Meisterschaft“ auch in diesem Jahr wieder einer der BSJ-Erfolgsgaranten der Vorjahre seine Faszination beim märkischen Nachwuchs. Dort stehen neben der Bewegung vor allem Fairplay und Demokratieverständnis im Mittelpunkt. Entsprechend dankbar äußerte sich auch LSB-Präsident Wolfgang Neubert zur wichtigen gesellschaftlichen Arbeit der BSJ: „Unsere Sportjugend ist weit mehr als nur eine Sportorganisation. Sie setzt sich für die Mitarbeit und Mitbestimmung von Kindern und Jugendlichen sowie ihren Schutz – auch abseits der Sportplätze und –hallen – ein. Außerdem bringt sie unserem Nachwuchs auf spielerische Art und Weise Werte unserer Gesellschaft wie Toleranz oder Respekt im alltäglichen Miteinander näher.“

Auch Sportministerin Britta Ernst würdigte die Leistungen der Sportjugend: „Seit nunmehr 30 Jahren ist die Brandenburgische Sportjugend ein Garant für ein sehr umfangreiches und erlebnisorientiertes Sport- und Bildungsangebot für Kinder und Jugendliche in Brandenburg. Sie ist ein verlässlicher, engagierter und wichtiger Partner bei der Förderung von motorischen Fähigkeiten von Kindern und Jugendlichen. Die tägliche Bewegung fördert nicht nur die Gesundheit, sondern auch das Denken, die Wahrnehmung und die Sprache. Ich danke der BSJ für ihr Engagement – gerade auch in der Zeit der Pandemie – und wünsche dem größten Jugendverband in Brandenburg weiterhin viel Erfolg.“

Ähnlich sah es Vize-Landtagspräsidentin Barbara Richstein: „Die Sportjugend zeigt in ihren vielfältigen Projekten, wie wichtig Vertrauen und Hilfe in einem Team sind. Davon profitieren wir alle. Deswegen wünsche ich der Brandenburgischen Sportjugend weiterhin ein so tolles Händchen für den Nachwuchs und damit weitere Jahrzehnte voll erfolgreicher Arbeit.“

Von dieser konnten sich die Gäste auch in Kolzenburg überzeugen, wo die BSJ den dortigen Skatepoint pünktlich zum Jubiläum auf Hochglanz gebracht hat. Seit Jahrzehnten betreibt sie hier, direkt an der Flaeming-Skate, ein Projekt für und mit Kindern und Jugendlichen.

Info: Die Brandenburgische Sportjugend ist die Jugendorganisation des Landessportbundes Brandenburg. Sie vertritt aktuell knapp 145.000 Sportlerinnen und Sportler der märkischen Vereine, die unter 27 Jahre alt sind. Damit ist die BSJ der größte Jugendverband in Brandenburg. Sie ist in den Bereichen „Kinderschutz“„Freiwilligenarbeit im Sport“„Außerschulische Jugendbildung“„Internationale Jugendarbeit“ und „Sport im Elementarbereich“ aktiv. Mit zahlreichen „Sozialen Projekten“ unterbreitet sie Angebote zur gesellschaftlichen Integration, zur Stärkung des zivilbürgerlichen Engagements, zur Gewaltprävention, zum Demokratielernen sowie zur Schaffung von alternativen Freizeitbeschäftigungen. Über das Projekt „Integration im Sport“ haben Brandenburger Vereine mithilfe der Sportjugend in den vergangenen Jahrzehnten tausende Migranten in die Sportfamilie integriert. Außerdem organisiert die BSJ erlebnisreiche, sportorientierte Kinder- und Jugendferienreisen. Mit dem Jugendbildungszentrum Blossin verfügt sie über eine eigene Bildungsstätte.

Quelle: Lsb-brandenburg.de