Landessportbund zeichnet Artur Scherf aus

Zum Abschluss des heutigen Sommercamps der Ringer des ESV Wittenberge gab es nicht nur einen Geburtstag zu feiern, sondern auch zahlreiche Auszeichnungen.

So erhielt Artur Scherf die silberne Ehrennadel des Landessportbund überreicht. Christian Kube, Vorsitzender des Kreissportbundes Prignitz, überreichte diese Auszeichnung mit den Worten. “Fragt man in der Prignitz jemanden nach Ringen, fällt Arturs Name.”

Neu aufgelegt: die Broschüre „Gütesiegel Bewegungskita“

Sie sind ständig unterwegs. Sie klettern, krabbeln, rennen und springen. Unseren Kindern ist die Lust auf Bewegung in die Wiege gelegt. Sie ausleben zu können, ist eine wichtige Voraussetzung für ihre Entwicklung, denn sie hilft ihnen, ihre Umgebung wahrzunehmen und zu verstehen. Die Bewegung von Kindern zu fördern heißt demzufolge auch ihre Entwicklung zu fördern. Entsprechend groß ist der Stellenwert, den wir der Bewegung im Kindesalter zuordnen – gerade auch bei den 183.000 Mädchen und Jungen in Brandenburgs Kitas. Deswegen hat der Landessportbund Brandenburg mit seiner Brandenburgischen Sportjugend sowie der Universität Potsdam und der AOK Nordost das „Gütesiegel Bewegungskita“ entwickelt. Damit besitzen die Kindertagesstätten im Land, die sich einer „bewegten Erziehung“ verschreiben, nun einen Wegweiser, der nicht nur das Ziel vorgibt, sondern auch Empfehlungen, wie man dieses am besten erreicht.

Anschaulich aufgezeigt wird dies alles in der nunmehr neu aufgelegten Broschüre zum „Gütesiegel Bewegungskita“. In ihr werden die inhaltlichen Anforderungen an Bewegungskitas auch anderen interessierten Kitas, pädagogischen Fachkräften sowie der Öffentlichkeit dargelegt. Darüber hinaus gibt es Handlungsempfehlungen zur Bewegungsförderung, die im Rahmen einer wissenschaftlichen Untersuchung herausgearbeitet wurden, zwei „Konsultationskitas für Bewegung“ werden vorgestellt sowie weitere Angebote der Brandenburgischen Sportjugend.

Quelle”Lsb-brandenburg.de”

LSB fordert Abschied von Abstandsregel für alle Sportarten

Die Abstandsregel für den Kontaktsport der Erwachsenen ist gefallen – allerdings nur für die Outdoor-Sportarten. Das hat das Brandenburger Kabinett am heutigen Nachmittag (26. Juni) beschlossen. Nachdem die Landesregierung bereits Anfang der Woche Kindern und Jugendlichen bis 27 Jahre die Rückkehr in den Trainingsalltag ohne Kontaktbeschränkungen sowohl in der Halle als auch unter freiem Himmel ermöglicht hat, dürfen nun, so wie vom Landessportbund Brandenburg e.V. (LSB) gefordert, ab dem 27. Juni auch die Älteren wieder ohne die Abstandsregel Sport treiben – jedoch mit schmerzhaften Ausnahmen für das Sportland. Denn für alle Hallensportarten gilt weiter: Abstand halten. Diese, angesichts der jüngsten Pandemie-Entwicklungen in Brandenburg aus LSB-Sicht, unverständliche Einschränkung trübt die Freude des Sportlandes über den weiteren, kleinen Schritt auf dem Weg zur vollständigen Rückkehr des märkischen Sports.

LSB-Vorstandsvorsitzender Andreas Gerlach: „Die Entscheidung, die Einschränkungen bei den Indoorsportarten für Erwachsene aufrecht zu erhalten, ist eine Enttäuschung für die vielen Sportfreunde, die bislang sehr diszipliniert die vielfältigen notwendigen Regelungen befolgt haben. Besonders zu kritisieren ist auch der lange Zeitraum, bis 15. August, für den die nun gültige Regelung festgeschrieben ist. Festlegungen in Sachsen oder Baden-Württemberg zeugen von mehr Vertrauen in die Sportvereine. Hier sollte dringend nochmal nachgedacht und auch zeitnah nachjustiert werden.“

Trotz aller bisherigen Lockerungen der Pandemie-Maßnahmen appelliert Gerlach weiter an die Gewissenhaftigkeit der mehr als 355.000 Aktiven im Sportland und sieht die Brandenburger Vereine nach wie vor für die besonderen Anforderungen gerüstet. „Unsere Sportlerinnen und Sportler haben alle Maßnahmen im Kampf gegen Covid 19 mit- und damit ihren Teil zum bisherigen Erfolg beigetragen. Die Vereine wissen um ihre Verantwortung, die Hygienemaßnahmen vor Ort weiterhin so erfolgreich umzusetzen wie bisher.“ Auch das Führen der Kontaktlisten ist für die Sporttreibenden weiterhin unabdingbar. 

Quelle “lsb-brandenburg.de

Kontakt-Sport für alle bis 27 Jahre erlaubt – LSB fordert mehr

Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene bis 27 Jahre dürfen wieder ohne einen Mindestabstand Sport treiben. Das macht eine neue Regelauslegung der aktuell gültigen Eindämmungsverordnung möglich, die das Land Brandenburg veröffentlicht hat. So heißt es in einer Mitteilung des Ministeriums für Bildung, Jugend und Sport (MBJS), dass „Sportarten wie Fußball, Rudern oder Volleyball, die einen Mindestabstand von 1,50 Meter unterschreiten, von Kindern und Jugendlichen in vollem Umfang wieder betrieben werden“ können.

Begründet wird die Neuregelung mit der Einordnung der Vereinsangebote für junge Menschen in die Jugendarbeit im Sinne des Sozialgesetzbuches (SGB VIII), für die keine Abstandsregelung gilt. „Daraus folgt, dass sämtliche sportlichen und bewegungsorientierten Angebote der Sportvereine nicht dem Abstandsgebot unterliegen, auch nicht auf Sportanlagen“, heißt es vom MBJS. Jugendarbeit erfasse Kinder, Jugendliche und junge Heranwachsende bis zum 27. Lebensjahr. Hygieneregelungen und die Nachvollziehbarkeit von Kontakten bleiben dennoch in der Verantwortlichkeit der Vereine.

Für den Landessportbund bedeutet die Neuauslegung aus zweierlei Gründen einen Meilenstein, der nun aber weitere Lockerungen für den Brandenburger Sport nach sich ziehen muss. „Dass die Arbeit der Sportvereine als Jugendarbeit gilt – ohne dass diese als Träger der freien Jugendhilfe eingestuft sind – ist eine lang überfällige Bewertung, die wir sehr begrüßen und für die wir uns lange eingesetzt haben“, sagt Andreas Gerlach, Vorstandsvorsitzender des Landessportbundes Brandenburg e.V. (LSB). „Dies würdigt das vielfältige Wirken unserer Sportvereine für und mit Kindern und Jugendlichen.“ Auch der Wegfall des kontaktlosen Sports für junge Menschen ist für den LSB ein sinnvoller Schritt, der nun aber auch für alle anderen Aktiven notwendig wird. „Die jetzige Regelung zieht eine Trennlinie durch unser Sportland, die auf wenig Verständnis stößt“, so Gerlach.  „Wir haben die Einschränkungen der Corona-Krise über alle Altersklassen hinweg gemeinsam verantwortungsvoll getragen und umgesetzt. Daher sollten nun auch alle Aktiven gleichermaßen an den Lockerungen teilhaben dürfen, zumal diese bereits in angrenzenden Bundesländern umgesetzt sind.“

Quelle”Lsb-brandenburg.de”

Sportlehrer aufgepasst: Sportabzeichen-Prüfer gesucht

Das Deutsche Sportabzeichen wird im Land Brandenburg immer beliebter. Zuletzt haben sich mehr als 10.000 Märker, darunter tausende Schülerinnen und Schüler, Deutschlands höchste Auszeichnung abseits des Wettkampfsports gesichert. Und das Interesse an diesem Gold-, Silber- oder Bronzeorden steigt weiter. Doch um dieser steigenden Nachfrage auch gerecht werden zu können, braucht das Sportland Unterstützung – Ihre Unterstützung! Als aktive/r oder ehemalige Sportlehrerin bzw. ehemaliger Sportlehrer wissen Sie am besten, auf was es ankommt, um Kinder zu sportlichen Leistungen zu motivieren. Lassen Sie das Sportland an Ihrer jahrzehntelangen Erfahrung und Ihrem Können teilhaben und unsere Schülerinnen und Schüler in ihrem ganz individuellen Kampf um das Sportabzeichen davon profitieren. Wir brauchen Sie als qualifizierten Prüfer und Helfer insbesondere bei unseren Veranstaltungen vormittags an den Schulen des Landes. Seien Sie dabei, wenn unsere Kinder in eine sportlichere Zukunft starten.

Ihre Aufgaben:

  • Hilfe bei der Vorbereitung und Organisation von Sportabzeichentagen an Schulen bzw. von Vereinen und Verbänden
  • Abnahme der Sportabzeichenprüfungen im Rahmen der Veranstaltungen
  • Beantragung von Sportabzeichen
  • Zusammenarbeit zum Thema Sportabzeichen mit dem jeweiligen Stadt- bzw. Kreissportbund

Unser Angebot:

  • Qualifizierung zum/zur Sportabzeichen- Prüfer/in
  • Verlängerung der Prüferlizenzen
  • Mitarbeit in einem motivierten Team
  • Einheitliche Teamkleidung
  • Angemessenes Honorar
  • Erstattung der anfallenden Fahrtkosten

Alle Interessenten – das Sportland sucht mehr als 50 – werden vor dem Beginn der jeweiligen Sportabzeichensaison zu einer zentralen-  bzw. regionalen Informationsveranstaltung eingeladen. Dort soll das Konzept der geplanten Veranstaltungen vorgestellt werden.

Bewerbungen bitte an Gerd Wartenberg unter wartenberg@lsb-brandenburg.de richten. Herr Wartenberg steht unter (0331) 9 71 98 42 für Rückfragen zur Verfügung

Einzureichen sind:

  • Nachweis eines abgeschlossenen Studiums auf Lehramt Sport oder der Sportwissenschaft
  • Prüferausweis DSA (wenn vorhanden)
  • Konfektionsgröße

Quelle”Lsb-brandenburg.de”

Trotz Lockerungen: Sport muss weiter kontaktfrei bleiben

Der Sport bleibt weiter auf Distanz: Trotz der erneuten Lockerungen der Eindämmungsmaßnahmen im Kampf gegen das SARS-CoV-2-Virus, die seit heute in ganz Brandenburg gelten, ist Körperkontakt im Sport weiterhin untersagt. Die Aktiven des Sportlandes können damit zwar grundsätzlich in und auf allen öffentlichen und privaten Sportanlagen trainieren, müssen aber nach wie vor die allgemeinen, weiter gültigen Abstands- und Hygieneregeln einhalten. „Das bedeutet, dass im Amateurbereich Sportarten wie zum Beispiel Fußball, Handball oder Basketball nur im kontaktfreien Training möglich sind, aber noch nicht im regulären Spielbetrieb (zum Beispiel Punkt- und Pokalspiele)“ wie es in einer aktuellen Mitteilung der Brandenburger Staatskanzlei heißt. Zudem müssen die Betreiber der Anlagen den Zutritt und Aufenthalt – so wie bereits zuvor – entsprechend steuern und beschränken „sowie regelmäßig die im jeweiligen Einzelfall erforderlichen Hygiene- und Desinfektionsmaßnahmen, insbesondere bei der gemeinsamen Nutzung von Geräten“ durchführen. Beim Sport in geschlossenen Räumen muss zusätzlich für eine ausreichende Raumlüftung gesorgt und müssen Personendaten in einer Anwesenheitsliste zum Zwecke der Kontaktnachverfolgung erfasst werden. In der Pressemitteilung werden die „allgemeinen Abstands- und Hygieneregeln weiter als zentraler Baustein des Infektionsschutzes generell für alle Personen“ benannt. Die neue Umgangsverordnung gilt vorerst bis einschließlich 16. August 2020.

Verordnung über den Umgang mit dem SARS-CoV-2-Virus und COVID-19 in Brandenburg
Pressemitteilung der Staatskanzlei

“Quelle lsb-brandenburg”.de

Corona-Schirm: Erste Auszahlungen an gefährdete Vereine

Die Corona-Einschränkungen der vergangenen Monate sind nicht spurlos an den Sportvereinen des Landes Brandenburg vorübergegangen. In allen Teilen des Landes herrschte Stillstand auf den Plätzen, in den Hallen und auf den Vereinsgeländen. Die vielfältigen Aktivitäten der brandenburgischen Sportvereine waren praktisch eingefroren. Wettkämpfe, Vereinsfeiern und viele andere Veranstaltungen fielen aus und hinterließen gefährliche Lücken in den Etats der Vereine. Erlöse aus den Veranstaltungen, langfristig eingeplant zur Querfinanzierung des Sportbetriebs, blieben aus. Der komplette Wegfall der Wettbewerbe bedeutete zudem weniger Einnahmen aus dem Bereich der Förderer und Sponsoren. All dies führte bei vielen Vereinen zu Verlusten, die nur mit hoher Disziplin in den nächsten Monaten kompensiert werden können.

Für Vereine, die durch diese Verluste gar in ihrer Existenz bedroht sind, hat das Land Brandenburg einen „Rettungsschirm“ aufgespannt. Nun konnten die ersten 366.000 € aus diesem Schirm an Vereine aus Ostprignitz-Ruppin, Potsdam, Spree-Neiße und Märkisch-Oderland ausgezahlt werden.

LSB-Präsident Wolfgang Neubert dazu: „Dank des Fonds der Landesregierung sind wir in der Lage, den Vereinen, die in besonders große wirtschaftliche Nöte geraten sind, zu helfen. Allerdings kann es leider keinen Ausgleich für die vielen tausend Vereine geben, die ebenfalls Einbußen hinnehmen mussten. Ich danke daher all den Vereinsfunktionären, die in dieser für uns alle so außergewöhnlichen Zeit besonders umsichtig und verantwortungsbewusst handeln, um ihre Vereine weiter am Leben zu erhalten und den Mitgliedern, die sich solidarisch mit ihrem Verein zeigen. Auch das ist eine Stärke unseres Sportlandes Brandenburg.“

Ministerin für Bildung, Jugend und Sport, Britta Ernst„Die Sportvereine leisten hervorragende Arbeit für Kinder und Jugendliche, aber auch Erwachsene. Sie leisten einen enorm wichtigen Beitrag fürs Gemeinwohl und wir brauchen sie in Brandenburg. Indem wir denen, die durch die Corona-Krise in existenzbedrohliche Engpässe geraten sind, unbüro-kratisch und schnell finanziell helfen, sichern wir die gute Sport-Infrastruktur im Land. Immer mehr Sport ist wieder möglich und bald auch wieder gemeinsam.“

Informationen zum Corona-Hilfsfond des Landes Brandenburg für den Sport: Aktuell sind beim Landessportbund rund 50 Anträge in Bearbeitung. Sportvereine des Landes, die durch die Corona-Pandemie in Not geraten und in ihrer Existenz bedroht sind, können Corona-Hilfe beantragen. Die Hilfe wird als Festbetrag gewährt. Sie entspricht der Finanzierungslücke, die sich aus den laufenden Kosten für den Notbetrieb des Vereins nach Abzug aller verfügbaren Einnahmen ergibt (z.B. Zuwendungen, sonstige Corona-Soforthilfen, Kurzarbeitergeld). Als Notbetrieb ist der vom regulären Betrieb abweichende und in der Regel auf ein Minimum zum Erhalt der Existenz eingeschränkte Betrieb zu verstehen. Zur Ermittlung der Finanzierungslücke sind alle im Rahmen des Notbetriebs erforderlichen Kosten und die ihnen gegenüberstehenden Deckungsmöglichkeiten auf Basis des Monats der Antragstellung anzugeben.Weitere Anträge von Vereinen, die durch die Auswirkungen der Coronamaßnahmen in ihrer Existenz bedroht sind, können noch bis zum 31.07.2020 an den Landessportbund Brandenburg gestellt werden.

Die Anträge und Erläuterungen zur Coronahilfe sind zu finden unter https://lsb-brandenburg.de/corona-hilfe/

“Quelle Lsb-brandenburg.de”

„Sterne des Sports“: Bewerbung noch bis 30. Juni möglich

Der Himmel ist voll von ihnen und auch im Sportland gibt es sie in bunter Vielfalt: Sterne. Doch während jene am Firmament unerreichbar sind, existieren die „Sterne des Sports“ quasi gleich nebenan – und zwar überall dort im Land, wo Vereine aktiv sind. Um ihnen jene Strahlkraft zu verleihen, die sie verdienen und die ihre Namensvetter am Nachthimmel so einzigartig macht, ruft der Deutsche Olympische Sportbund (DOSB) alljährlich zum Wettbewerb „Sterne des Sports“ auf. Mit diesem lenkt der DOSB den öffentlichen Fokus auf besondere Sportvereinsprojekte in den Bereichen Gesundheit, Lebensfreude, Integration, Umweltschutz, Kinder, Jugendliche oder Senioren. Und nicht nur das: Im Laufe des Wettbewerbs, der von der lokalen Ebene über einen regionalen Ausscheid bis hin zum Bundesfinale führt, können die Vereine bis zu 14.000 Euro Siegprämie gewinnen.

Dabei dürfte die Vielfalt der Angebote in diesem Jahr noch größer sein als in den Vorjahren. Schließlich haben sich zahllose Vereine während des Corona-Lockdowns der vergangenen Monate nicht nur außergewöhnliche Kursangebote einfallen lassen, um ihren Mitgliedern Sport und Bewegung zu ermöglichen. Auch sozial haben sie ihre Mitmenschen nicht vergessen und beispielsweise bedürftigen Menschen beim Einkauf geholfen.

Wer also in einem solchen und einem anderen Projekt seines Vereins einen noch unbekannten „Stern des Sports“ ausmacht, kann sich noch bis zum 30. Juni 2020 für den Wettbewerb anmelden. Und das geht ganz einfach: Einfach dieses Bewerbungsformular online ausfüllen, Informationen und Bilder zu Projekt und Verein hochladen und schon geht’s los.  

“Quelle Lsb-brandenburg.de”